Reiseinformationen
Gut zu wissen:
Französisch Polynesien liegt etwa 17.000 km von Europa entfernt im Herzen der Südsee und besteht aus insgesamt 118 Inseln und Atollen. Diese erstrecken sich über ein Meeresgebiet von 4 Millionen qkm, was ungefähr der Fläche Westeuropas entspricht. Die Fläche aller Inseln und Atolle zusammengefügt wäre nicht viel größer als Mallorca.
Die 118 Inseln verteilen sich auf fünf unterschiedliche Archipele:
Gesellschaftsinseln
Tuamotu-Archipel
Marquesas-Inseln
Austral-Inseln
Gambier-Inseln
Die nördlichsten Inseln liegen auf etwa 5° südlicher Breite, die südlichsten auf etwa 23° südlicher Breite. Von diesem zu Frankreich gehörenden Überseeterritorium kennt man oft nur die legendären Inseln Tahiti (Archipel der Gesellschaftsinseln, Inseln über dem Wind) und Bora Bora (Inseln unter dem Wind). Doch jeder Archipel besitzt einen ganz eigenen Charakter in Abhängigkeit von Unterschieden bezüglich Geographischer Lage, Klima, Geologie, Wirtschaft und Kultur.
Sämtliche Inseln Französisch-Polynesiens sind vulkanischen Ursprungs. Das unterschiedliche Landschaftsbild der Archipele lässt erkennen, dass die einzelnen Archipele ein unterschiedliches geologisches Alter aufweisen.
Die Marquesas-Inseln - weit im Norden Französisch Polynesiens – sind mit ihrer wilden Landschaft und zum Teil schroffen Steilküsten geologisch sehr jung. Korallenriffe, die sich auf festem Untergrund wie Vulkangestein ansiedeln können, fehlen hier noch völlig.
Der Archipel der Gesellschaftsinseln ist geologisch älter. Die Vulkaninseln sind von Erosion geprägt, die Landschaft erscheint sanfter im Vergleich zu den Marquesas-Inseln. Das Wachstum der Korallenriffe hat hier schon das Stadium der Wallriffe erreicht, die in einiger Entfernung vom Ufer ausgebildet sind. Zwischen Wallriff, in dessen Bereich sich kleine Inselchen, so genannte Motus ausgebildet haben, und Vulkaninsel selbst befindet sich die Lagune, die die Vulkaninsel wie einen Ring umgibt.
Bei den Atollen des Tuamotu-Archipels handelt es sich um mehr oder weniger kreisförmige Korallenriffe, die eine Lagune umschließen, während das Landgebiet vulkanischen Ursprungs völlig fehlt. Dies ist nach Theorie von Charles Darwin darauf zurückzuführen, dass die Vulkane, die an der Stelle der Atolle einst Inseln gebildet haben durch Erosion bis auf den Meeresspiegel abgetragen wurden und allmählich im Ozean verschwunden sind. Währenddessen hat das Riffwachstum kontinuierlich angehalten, und aus einem Wallriff wurde ein Atoll.
Einreise:
Deutsche und österreichische Staatsbürger benötigen einen gültigen Reisepass sowie ein gebuchtes und bestätigtes Ticket für die Weiterreise. Der Reisepass muss ab dem Einreisedatum noch mindestens sechs Monate Gültigkeit haben.
Klima:
Auf den Inseln und Atollen Französisch Polynesiens herrscht tropisches Klima mit maximaler Sonneneinstrahlung vor. Auf dem Tuamotu-Archipel gibt es fast 3.000 Sonnenstunden pro Jahr. Die das ganze Jahr über angenehmen Temperaturen entstehen durch die Südostströmung der Passatwinde. Die Jahresdurchschnittstemperatur liegt bei ca. 27°C, die Wassertemperatur der Lagunen bei etwa 26°C.
Es gibt keine großen Unterschiede das ganze Jahr über. Dennoch unterscheidet man zwei Jahreszeiten: ein heiße, feuchtere, welche von November bis März andauert, und eine angenehm warme, trockenere von April bis Oktober.
Währung:
Pazifischer Franc CFP - es empfiehlt sich, Euro am Flughafen bei Ankunft in die Währung Südpazifik Franc zu wechseln - aber Achtung - eine "Zurückwechslung" dieser Währung in Deutschland ist nicht möglich. Der CFP kann nur in Tahiti in Euro zurück gewechselt werden.
Zeitzone:
MEZ - 11 Stunden
Stromversorgung:
Die Stromspannung beträgt 110 Volt (in älteren Hotels) oder 220Volt/60 Hertz (bei neueren Anlagen). Eventuell ist ein französischer Adapter erforderlich, den Sie meistens an der Rezeption erhalten können.


