Der Sigatoka Sand Dunes National Park auf Viti Levu

Die Sigatoka Sanddünen auf der Insel Viti Levu gehören zu Fijis ältesten prähistorischen Schauplätzen und sind UNESCO Weltkulturerbe. Westlich der Mündung des Sigatoka Flusses gelegen, erstrecken sich riesige Wanderdünen aus feinstem Sand über eine Fläche von über 650 Hektar. Darunter jedoch liegen Schätze aus der Vergangenheit – Tonscherben, Pfeilspitzen, Knochen und andere Artefakte der ersten Menschen, die die Fiji Inseln besiedelten. Die sich bewegenden Dünen geben immer wieder neue archäologische Artefakte frei, weswegen der Sigatoka Sand Dunes National Park auch bis heute nicht zur Gänze erforscht ist.

Weiterlesen →

In den Untergrund: Coober Pedy

Australien hat viele spektakuläre Attraktionen zu bieten, aber eine der ungewöhnlichsten, vielleicht sogar skurrilsten Sehenswürdigkeiten dürfte das kleine Städtchen Coober Pedy sein. Obwohl der Ort in der Mitte von Nirgendwo in South Australia liegt und es hier unwirtlich, heiß und trocken ist, zieht es immer mehr Touristen dorthin. Der Grund: In Coober Pedy spielt sich das Leben unter der Erde in gebuddelten Löchern ab. Mit Kirchen, Geschäften und allem drum und dran. Weiterlesen →

Kunden-Reisebericht: Französisch-Polynesien Februar 2017 // Teil 4

Teil 4: Rangiroa, Moorea, Bora Bora, Tahiti Inland & Abreise

Rangiroa

Nach neuer über tausend Kilometer zurückgelegter Strecke näherte sich das Schiff der Einfahrt von Tihuta, neben Avatoru Hauptort von Rangiroa. Ein herrlicher Regenbogen hieß uns willkommen. Die Aranui ankerte ziemlich weit weg vom Ufer in der zweitgrößten Lagune eines Atolls weltweit – mit ca. 1.600km2 nur von derjenigen von Kwajalein auf den Marshallinseln (2.174 km2) übertroffen -, sodass die Kähne einige Minuten benötigten, um uns am Strand abzusetzen. Weiterlesen →

Kunden-Reisebericht: Französisch-Polynesien Februar 2017 // Teil 3

Teil 3: Ua Pou, Ua Huka (Marquesas) & Fatu Hiva

Ua Pou

 Am Anfang war Oatea, Vater Himmel und Atanua, Mutter Erde. Sie waren zufriedenes Paar.Und Atanua sagte eines Tages: „Oatea, bau uns ein Haus für unsere zukünftigen Kinder, die Menschen.“ Oatea antwortete nicht, aber er dachte nach: „Ich weiß nicht, wie man ein Haus baut, aber ich werde mein göttliches Mana nutzen und die Götter um Hilfe bitten.“

Am nächsten Tag antwortete Oatea: „Die Götter haben mir den Weg gewiesen. Heute Nacht werde ich beginnen es zu bauen.“

Atanua begann ein Lied zu singen. Hinaus in das dunkle, stille Nichts: „Ake oe e aka Poto…“

 Tuaka in der Mitte des Ozeans war der gewählte Platz für das Haus. Und als erstes entstand Ua Pou, „die zwei Pfeiler“. Die zwei Grundpfeiler der Konstruktion.

Dann erschuf er Hiva Oa, den „Dachbalken“ und Nuku Hiva, die „Dachlattung“, Fatu Hiva, „Neun Blätterrreihen bedecken das Dach“, Motu Hane ist der frühe Vogel, der den Tag ankündigt und Tatuata der „erste Sonnenstrahl am Horizont“, Ua Huka  die „Grube mit dem Bauschutt“.

 Das Werk war vollbracht und Atanua fing erneut an zu singen: „Ei, ei, ei, ua ao ua ao.“ Es entsteht Eiao. die letzte der Inseln. Die Sonne steigt auf und erleuchtet das Land!

Weiterlesen →

Kunden-Reisebericht: Französisch-Polynesien Februar 2017 // Teil 2

Teil 2: Marquesas: Nuku Hiva, Hiva Oa & Fatu Hiva

Banyan Tree, Hibiskus, Noni-Früchte

Banyan Tree, Hibiskus, Noni-Früchte

Die Marquesas – Allgemeiner Überblick

Der Kahn verließ Fakarava am frühen Nachmittag und begab sich auf eine lange Reise in Richtung NO, während der über 1.000 km bewältigt werden mussten. Dies bedeutete, dass wir etwa 40 Stunden ohne Zwischenstopp durchfuhren, Zeit, in der ich meine Unterlagen hervorholte, um mein Wissen  bezüglich der „Inseln am Rande der Welt“ aufzufrischen. Teile davon sollen im nun Folgenden in Kurzformat wiedergegeben werden, um Außenstehenden einen Überblick zu erlauben. Weiterlesen →

Kunden-Reisebericht: Französisch-Polynesien Februar 2017 // Teil 1

Teil 1: Ankunft, Tahiti- Papatee & Fakarava

Flughafen Tahiti

Fernweh

Als Kind saß ich oft im Hof unter einem großen Maulbeerbaum und blätterte im Atlas, den ich zum elften Geburtstag erhalten hatte. Von Siebenbürgen aus begab ich mich dann auf Reisen in alle mögliche Richtungen. Zu dem Zeitpunkt war mir der „Blaue Planet“ unbekannt, doch irgend etwas weckte meine Neugierde. Im Laufe der Jahre eignete ich mir auf diesem Gebiet immer mehr Wissen an, sodass sich Erdkunde zu meinem Lieblingsfach emporschnellte. Weiterlesen →

Papua Neuguinea Kulturfestivals 2017

Einzigartig ist sie, die Kultur Papua Neuguineas mit ihren abgelegenen Dörfern und Stämmen, die ihre ureigenen Traditionen bis heute bewahrt haben. Mit zahlreichen Kulturveranstaltungen und Festivals, auf denen traditionelle Tänze und Kostüme präsentiert werden, bewahren die Einwohner Papua Neuguineas ihre so facettenreiche Kultur und machen sie Besuchern zugänglich. Jedes Jahr finden zahlreiche solcher Festivals, sogenannter Sing Sings statt, die Sie bei Ihrer Reise nach Papua Neuguinea nicht verpassen sollten, daher führen wir sie heute durch den gesamten Festivalkalender 2017!

Weiterlesen →

Ausstellungstipp: Emil Nolde und die Südsee

Fans des Südpazifiks kennen ihn bestimmt: Den expressionistischen Maler Emil Nolde Nolde (1867–1956) und seine Südseebilder. Diesen Meisterwerken ist nun eine Ausstellung in Noldes Heimat Schleswig-Holstein gewidmet: Zum 150. Geburtstag Emil Noldes zeigt die Nolde Stiftung Seebüll mehr als 150 Werke, die der Maler bei seinem Südseeaufenthalt zwischen 1913 und 1914 schuf.

Wie so viele Künstler des Expressionismus war auch Emil Nolde stets getrieben von der Sehnsucht nach Ursprünglichkeit und Natürlichkeit. In einer Welt die sich durch Industrialisierung und politischen Umwälzungen im Wandel befand, suchte Nolde nach dem „ursprünglichen Wesen des Menschen“ nach dem, was uns Menschen ausmacht. Er fand diese Ursprünglichkeit fernab seiner norddeutschen Heimat, in Papua Neuguinea.

Weiterlesen →

Must See Yap: Steingeld

Rai-Steingeld auf Yap

Die westpazifische Inselgruppe Yap, etwa 1300 km vor Neuguinea gelegen, gilt vor allem bei Tauchern als absoluter Geheimtipp. Darüber hinaus ist die traumhaft schöne Inselgruppe aber auch wegen eines ausgesprochen kuriosen Brauchs berühmt: Steingeld.

Anthropologen, Kolonialherren und sogar der Wirtschaftsnobelpreisträger Milton Friedmann haben schon über diese sehr ungewöhnliche Währung gestaunt. Anstelle von Münzen, Scheinen oder sonstigen Wertgegenständen wurden auf Yap riesige Steinscheiben, Rai genannt, als Zahlungsmittel verwendet, die  in den Gärten oder vor den Häusern der Bewohner stehen. Diese Felsbrocken wurden mühsam bearbeitet, mit einem großen Loch in der Mitte versehen, um sie von anderen Felsen zu unterscheiden und erhielten so ihren Wert. Weiterlesen →

Kundenreisebericht: Hawaii Kreuzfahrt Februar 2017

Ein langgehegter Wunsch geht in Erfüllung …

Die Planung
Nach vielen Telefonaten, diversen Fragen und besonderen Wünschen schnürte uns Frau Lang unser Reisepaket. Reisezeit: 23.02.-05.03.2017. An dieser Stelle schon ein großes Dankeschön für die Geduld und die freundliche und individuelle Beratung.
Einige Wochen später war es soweit …

Weiterlesen →