7 Reisereportagen über Australien in voller Länge

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Pinnacales in Australien

Australien ist enorm vielseitig, was es für Urlauber und Auswanderer zu Recht sehr attraktiv macht. Spannende Metropolen, wildes Hinterland, eindrucksvolle Natur in drei verschieden Klimazonen und natürlich fantastische Küstenlandschaften. Dazu kommen Jahrtausende alte Traditionen, multikulturelle Lebensformen und eine gewisse Lässigkeit, die das australische Volk auszeichnen. Es ist für jeden etwas dabei in Down Under, wie auch zahlreiche Reisereportagen dokumentieren. Ein paar besonders interessante haben wir Ihnen zusammengestellt.

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Wer ist eigentlich … John Kameaaloha Almeida?

John_Kameaaloha_AlmeidaHierzulande kennen ihn vermutlich nur eingefleischte Musikliebhaber, aber in Hawaii war John Kameaaloha Almeida ein echter Superstar und bis heute wird er dort als Legende verehrt. Mehr als 300 hawaiianische Songs hat das Multitalent bis zu seinem Tod im Jahr 1985 geschrieben und performed. In jungen Jahren spielte er sogar vor der Königsfamilie, er hatte eine eigene Radiosendung und war zudem Mentor für viele Künstler, die mit seiner Hilfe Karriere machten.

 

Geboren am 28 November 1897 auf Oahu wuchs John in einfachen Verhältnissen auf. Seine Mutter Julia Kamaka Almeida brachte ihn alleine auf einem Feld zur Welt, als sie gerade das Laub für Blumenkränze pflückte, die sie verkaufte. Möglicherweise ist das der Grund, weshalb das Baby im Laufe der Jahre komplett erblindete – der Saft der Blätter, die sie sammelte und der an ihren Händen haftete, ist giftig.

Als der kleine John drei Jahre alt war, verließ sein Vater John Almeida Sr. die Familie und ging zurück nach Portugal. Später wurde John von dem neuen Lebensgefährten seiner Mutter, Paulo Kameaaloha, als „hanai“, eine Art Ziehsohn aufgenommen. Er trug dessen Namen bis ans Lebensende: John Kameaaloha Almeida. Weiterlesen →

Kundenreisebericht: Ouvea, Lifou & Île des Pins (Neukaledonien) Mai 2016

Sehr geehrter Herr Poppen, sehr geehrte Frau Fliri, sehr geehrte Damen und Herren,

zunächst vielen Dank für Ihre grds. wirklich gut durchorganisierte Reise nach Neukaledonien vom Mai diesen Jahres. Gerne habe ich einen Reisebericht wie folgt nunmehr verfasst:

Zunächst flog ich von München nach Helsinki. Es war ein kurzweiliger Flug bei strahlendem Wetter, man konnte z.B. gut die Ostsee von unten, teilweise ähnlich schimmernd und farblich durchaus vergleichbar wie in der Karibik sehen. Umsteigen in Helsinki war problemlos, allerdings durfte der obligatorische Mückenbiß – gleich nach dem Aussteigen – natürlich nicht fehlen. Weiter ging`s dann mit einem über zehnstündigen „Monster-Flug“ über die unendlichen Weiten Russlands bzw. der Taiga Sibiriens in Richtung Wladiwostok und über`s Japanisches Meer hinüber nach Tokio Narita, wo ich ca. drei Stunden Umsteigezeit hatte. Allerdings musste man dort mit einem Shuttle-Bus, der nur jede halbe Stunde fuhr, noch an ein anderes, entfernt gelegenes Terminal fahren, was ziemlich viel Zeit kostete, auch weil ein regulärer Bus auch noch plötzlich ausfiel. Jedoch bliebt zum Glück trotzdem noch etwas Zeit, am Flughafen wirklich frisches japanisches Original Sushi noch vor dem Weiterflug Richtung Südpazifik zu geniessen. Somit wurde kurzfristig aufkommender Stress gleich wieder eingedämmt.

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Motu nahe der Pinieninsel

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Hoteltipp Kauai: House of Rest Hanalei

Kauai wird auch gerne „Garden Island“ Hawaiis genannte, wegen ihrer geradezu paradiesischen Vegetation. Inmitten eines solch üppigen Gartens liegt das kleine aber sehr feine Hale Ho’o Maha B&B, das „House of Rest“. Und als wäre ein Garten Eden nicht schon genug, sind es nur ein paar Schritte bis zum Meer mit seinen weißen Sandstränden. Wer möchte hier nicht ein paar Tage ausruhen?

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Der Kalbarri Nationalpark in Western Australia: Highlights & Überblick

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Küste Kalabarri Nationalpark

Zwei völlig unterschiedliche Landschaftsphänomene erwarten den Besucher im mit Recht so beliebten Kalbarri Nationalpark. Ganz spezielle Bodensedimente und das heiße Klima am äußersten westlichen Rand Australiens haben im Laufe der Jahrtausende zu bizarren Gesteinsformationen gesorgt und gleichzeitig zu einer einzigartigen Vegetation. Zu bewundern ist das einerseits an der spektakulären Steilküste am Meer und andererseits in den ausgewaschenen Schluchten des Murchison Rivers im Hinterland.

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Must-See Tasmanien: Mini-Pinguine in Bicheno

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Der kleine Ort Bicheno an Tasmaniens Ostküste, etwa zwei Stunden Autofahrt von Launceston entfernt, ist ein beliebtes Ziel für Urlauber. Grund sind die wunderschönen Strände, das klare Meer und zahlreiche Ausflugsmöglichkeiten in die üppige Natur. Ein ganz besonderes Erlebnis ist die Begegnung mit Mini-Pinguinen, die praktisch nur in Australien und Neuseeland vorkommen. Auch nahe Bicheno gibt es eine Kolonie dieser kleinsten existierenden Pinguinart gennant Eudyptula minor – ein unbedingtes Must-See, nicht nur für Tierliebhaber.

Ein bisschen mehr als 30 Zentimeter sind die putzigen Frackträger nur groß, weshalb sie in Australien auch gerne „fairy pinguins“ genannt werden. In Neuseeland sind die Mini-Pinguine wegen ihrer blauen Federn auch als „little blue pinguins“ bekannt. Ihre ohnehin nicht sehr großen Bestände sind immer wieder bedroht durch die Verschmutzung des Meeres, streunende Hunde und Wildkatzen sowie durch gewissenlose Zerstörung von Brutplätzen durch den Menschen. Auch in Tasmanien war die Population zeitweise auf nur noch 40 Vögel geschrumpft. Weiterlesen →

Buchtipp: Rick Williamson- Tavua, der weiße Kannibale

TavuaBei dem Gedanken an die Südsee stellen wir uns vor allem weiße Strände, Palmen und kristallklares Meer vor. Leicht wird vergessen, dass in manch abgelegenem Inselparadies Jahrtausende alte Kulturen beheimatet sind und einige wenige wegen ihrer isolierten Lage bis heute noch bestehen – wie etwa die Pygmäenstämme auf Espiritu Santo, der größten Insel von Vanuatu. Dem Fotografen und Autor Rick Williamson ist das fast Unmögliche gelungen, als Mitglied in diese letzten noch existierenden Stämme aufgenommen zu werden – auch wenn das heißt, unter Kannibalen zu leben.

Es bedarf schon extremer Neugier und noch mehr Mutes, um das zu tun, was der damals Mitte 30-jährige Rick Williamson gewagt hat. Er begab sich alleine und ganz bewusst in das Gebiet eines Pygmäenvolkes, das für seine Aggression gegen Fremde, insbesondere Weiße und für seinen Kannibalismus bekannt ist. Und tatsächlich gelang ihm das fast Unmögliche. Er wurde als vollwertiges Mitglied in den Stamm aufgenommen, allerdings nicht ohne vorher bizarre und lebensgefährliche Initiationsriten über sich ergehen zu lassen. Schließlich wird Williamson Häuptling des Clans. Weiterlesen →

Zeitungsartikel: Den Walen ganz nah – Tonga 2016

Unsere Kunden Bianka & Norbert Neuber waren in diesem Jahr mit Pacific Travel House in Tonga unterwegs. Ihre Erlebnisse waren der Sächsischen Zeitung einen Printartikel wert, den wir gerne auch auf unserem Blog veröffentlichen.


Sächsische Zeitung / Tagblatt Spezial vom 04.08.2016

Den Walen ganz nah
Bianka und Norbert Neuber haben während ihres Südsee-Urlaubs etwas erlebt, das nicht allzu vielen Menschen vergönnt ist: Schnorcheln mit Walen.

Von Anja Wallner

URLAUB –waskommt einemda vielleicht in den Sinn? – Sich nicht „kümmern“ müssen, Rundum-Versorgung, Bequemlichkeit, Komfort. Familie Neuber aus Riegel hingegen musste in ihrem diesjährigen Sommerurlaub mit einfachsten Mitteln Feuer machen und kochen, fischen, einen Regenschutz aus Palmenwedeln und eine „Toilette“ bauen,  widerspenstigen Kokosnüssen beikommen. Denn das gehörte zu ihrem Traumurlaub in der Südsee. „Leben wie Robinson“ lautete unter anderem das Motto des dreiwöchigen Aufenthalts auf der zu Tonga gehörenden Mini-Insel Luahoko.

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Robinson Insel Luahoko

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Hoteltipp Mikronesien: Palau Royal Resort

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Privater Strand, herrlicher Blick in die Lagune und luxuriöse Zimmer, so lässt sich das Palau Royal Resort in wenigen Worten zusammenfassen. Auf der Halbinsel Malakal der Insel Koror gelegen, bietet dieses Hotel sowohl ruhige Abgeschiedenheit als auch die Nähe zu Downtown Koror mit zahlreichen Unterhaltungsmöglichkeiten. Aber auch das Resort selbst wartet mit diversen Attraktionen auf.

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20 Fakten zum Great Barrier Reef

GBR

Das Great Barrier Reef gehört zweifelsohne zu den größten Tourismusattraktionen Australiens. Jährlich kommen etwa zwei Millionen Menschen, um sich dieses erklärte Weltnaturerbe anzusehen. Das gigantische Korallenriff kann dabei während eines Rundfluges bewundert werden, von Booten aus und natürlich unter Wasser beim Schnorcheln und Tauchen. Die atemberaubende, bunte Artenvielfalt auf verhältnismäßig kleinem Raum lässt niemanden unbeeindruckt. Doch leider ist dieses Paradies durch den Klimawandel und Umweltsünden in seiner Existenz bedroht.

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