Yalada! (Willkommen) in Australien


Vor 6 Wochen unternahm ich eine tolle Reise durch Australien. Meinen Fokus habe ich dabei ein wenig auf die „Ureinwohner“ des Landes gelegt.
Die erste Aborigines besiedelten den Kontinent schon vor ca. 40.000 – 50.000 Jahren – die etwa 400 bis 700 Stämme hatten sehr unterschiedliche Gebräuche und verschiedene Sprachen.
Mit Ankunft der ersten weißen Siedler im Jahre 1788 sank die Zahl der Aborigines von geschätzten 300.000 bis 1 Million Einwohnern auf 60.000 im Jahr 1920. Der Grund hierfür lag hauptsächlich an den eingeschleppten Krankheiten und den gewaltsamen Konflikten mit den Siedlern um die Rechte am Land der Ureinwohner. Heute leben wieder geschätzte 464.000 Aborigines in Australien. Die meisten von ihnen haben sich im Northern Territory niedergelassen, wo die Tradition und die indigenen Sprachen noch am besten erhalten ist.

Ein Tag im Leben der Aboriginals

Aber nicht nur im Northern Territory, sondern, wie ich es erlebt habe, auch im tropischen Norden  Queenslands kann man die Kultur und Lebensweise der Ureinwohner sehr gut kennen lernen. Am Strand von Cooya Beach, zwischen Port Douglas und Mossman, findet man die Walker Brüder Juan, Linc und Brandon vom Stamm der Kuku Yalanji. Sie sind in diesem kleinen Ort am Rande des Regenwaldes zuhause und sie führen interessierte Reisende durch Teile des Bama Way. Das ist eine Aboriginal Strecke zwischen Cairns und Cook Town. Dort erfahren die Gäste vom Leben ihrer Vorfahren und bekommen die  traditionelle Jagdmethoden erklärt. Nach ein paar kleinen Delikatessen, wie z.B. grünen Ameisen (diese schmecken übrigens nach Limette) und wertvollen Informationen zu Flora und Fauna, geht es mit Speeren „bewaffnet“ an den Strand ans Meer, um Krebse zu jagen. Danach führt der Weg über die Mangroven, wo noch Muscheln und Schnecken gesammelt werden, zurück zum Haus der Familie, um die eigene Beute zu kochen. Besonders gut schmeckt diese mit Knoblauch und Chilli. Auch beim Essen erfährt man mehr vom Leben der Aborigines und der gastgebenden Familie. Insgesamt ein tolles Festmahl, das man so schnell nicht vergisst.
Selbstverständlich kann die Tour auch verlängert werden. Man begleitet dann den Kuku Clan noch weiter in den Daintree Nationalpark. Auf dem Weg dorthin besucht man in Mossman die Janbal Gallery. Dort kann man an einen Malkurs in Aboriginal Art und besonders im Dotpaint (das Malen mit einzelnen Punkten) teilnehmen. Ein besonderer Höhepunkt in der Galerie ist es, sich sein eigenes Didgeridoo oder seinen eigenen Boomerang zu gestalten, welchen man dann natürlich auch mit nach Hause nehmen kann. Dies ist jedoch nicht während der normalen Tagestour möglich. Der Künstler der Galerie ist taub, kann jedoch perfekt von den Lippen ablesen und sein Wissen deshalb auch gut vermitteln.
Mich hat dieses Erlebnis so fasziniert, dass ich auch in Deutschland meine eigenen Dotpaints erstellen werde. Ein Bild dieser Art zu erstellen ist pure Entspannung, vor allem, wenn man die Tipps der Künstler aus Australien beherzigt und das Gemälde auch eine Bedeutung hat
Zu guter Letzt geht es in den Daintree Nationalpark, um den Regenwald und das satte Grün der Vegetation zu genießen. Der Höhepunkt der ist der Niau Wasserfall im Daintree Nationalpark, den man allein nur mit den Guides erleben kann.
Am Abend ging es dann für mich mit all den Informationen und Eindrücken wieder zurück in die Zivilisation, aber diesen Tag werde nie vergessen.

Wer nun Lust bekommen hat, diese Tour auch zu erleben, der sollte sich einfach bei uns melden, denn dieser Ausflug in die Australische Vergangenheit kann mit einer fantastischen Reise durch das Land ganz nach Ihren Wünschen kombiniert werden.

Diesen Artikel jetzt teilen:
Share on Facebook
Facebook
Tweet about this on Twitter
Twitter
Pin on Pinterest
Pinterest
Email this to someone
email

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*
*
*

*