Als Poduktmanager im Einsatz

In mehr oder weniger regelmäßigen Abständen reisen wir Produkt Manager in unsere Zielgebiete, um uns alte und neue Unterkünfte anzuschauen, die wichtigsten Partner zu treffen und natürlich neue Geheimtipps für unsere Kunden herauszufinden und auszuprobieren. Im November war es bei mir mal wieder so weit – eine Reise nach Hawaii stand an. Wie eine solche Reise für uns Mitarbeiter aussieht, möchte ich ihnen heute in diesem Artikel näherbringen.

Von München ging es über Frankfurt und San Francisco nach Honolulu. Die Anreise dauert eine Weile, aber als mir am Flughafen der erste Frangipani Duft in der warmen Abendluft entgegen wehte, war der lange Flug sofort vergessen. Wie unsere Kunden, wurde ich am Flughafen von unserer Agentur mit einer traditionellen Blumen-Lei begrüßt und in mein Hotel nach Waikiki Beach gefahren. Nach einem ersten kleinen Bummel entlang der Promenade, um die vom Flug steifen Beine zu bewegen, ging ich früh ins Bett, da ab morgen ein straffes Programm auf mich wartet.

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Am nächsten Tag begann der große Hotel-Marathon. In Waikiki besichtigte ich alle Hotels, die wir im Angebot haben oder aufnehmen möchten, ließ mir Zimmer zeigen und sprach mit den zuständigen Ansprechpartnern über die Services für unsere Kunden.

Es gibt viele wichtige Punkte, auf die wir für unsere Kunden achten müssen, damit der Traumurlaub perfekt verläuft: Wie weit ist es zum Strand? Ist der Pool groß genug oder nur ein Planschbecken? Welchen Standard haben die Zimmer? Wann wurde das Hotel zum letzten Mal renoviert? Wie ist der Blick aus den verschiedenen Kategorien / Etagen?

Zum Abschluss des Tages stand noch ein Besuch unserer Agentur vor Ort auf der Agenda, um die Mitarbeiter persönlich kennenzulernen und mir die letzten Neuigkeiten zu den Hotels auf Hawaii abzuholen. Abends hatte ich dann endlich mal Zeit für mich und gönnte mir einen Mai Tai auf der Terrasse des Royal Hawaiian Hotels – ein absolutes Muss für einen Aufenthalt in Waikiki.

Am zweiten Tag meines Aufenthaltes widmete ich mich der „Spezialität“ von Pacific Travel House – den Bed & Breakfasts und Privatunterkünften. Mit meiner Kollegin, die sich vor Ort um alles kümmert, ging es mit dem Auto zum Diamond Head und nach Kailua im Osten der Insel. Viele der Unterkünfte besuchte ich zum ersten Mal persönlich und war begeistert, wie liebevoll alles eingerichtet ist und wie herzlich die Gastgeber mich empfangen.

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Da die fünf wichtigsten Inseln auf meinem Programm standen, ging es am nächsten Tag schon weiter nach Kauai, auf die Garteninsel. Der Ablauf war hier fast identisch: Mietwagen übernehmen und für zwei Tage die wichtigsten Unterkünfte – sowohl Hotels als auch Bed & Breakfasts – in den verschiedenen Regionen der Insel besuchen.

Als besonderes Highlight durfte ich hier einen Helikopterflug „ausprobieren“, der auch für unsere Kunden einen Höhepunkt bei einem Besuch von Kauai darstellt. Vor allem auf die Napali Küste und in den Waimea Canyon bekommt man aus der Luft ganz besondere Einblicke.

Als nächstes ging es dann weiter nach Maui. Hier hatte ich die meisten Tage für die Reise eingeplant, um mir hier alle Badehotels in Kihei und an der Ka’anapli Küste anzuschauen, aber auch alte und neue Bed & Breakfasts in etwas ruhigeren Lagen zu besuchen.

Außerdem kam ich in den Genuß einen neuen Tauchanbieter auszuprobieren und darf vor Molokai mit Hammerhaien tauchen. Für tauchende Kunden ein absolut empfehlenswerter Ausflug.

Molokai selbst besuchte ich auch im Rahmen eines Tagesausflugs mit der Fähre von Lahaina. Es war schön einen Eindruck von dieser Insel, die ich bis dahin noch nicht kannte, zu bekommen, aber unseren Kunden empfehle ich mehrere Tage dort zu bleiben, um das besondere Flair dieser Insel, auf der die Zeit stehengeblieben zu sein scheint, zu genießen.

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Der letzte Stop auf meiner Reise war Big Island. Zunächst geht es nach Volcano auf der Ostseite der Insel. Der kleine Ort unweit des Volcano Nationalpark wartet mit einer Vielzahl von charmanten Bed & Breakfasts aber auch romantischen Cottages mitten im Urwald auf, von denen ich viele besichtigen durfte. Im Nationalpark selbst spiele ich ein wenig den Touristen und erkunde die verschiedenen Wanderwege, um unseren Kunden noch mehr Tipps und Infos an die Hand geben zu können.

Mit dem Auto ging es dann weiter nach Kona in den Westen der Insel. Auch hier hatte ich eine Vielzahl an Hotels und Bed & Breakfasts zu besichtigen und freute mich auf einen letzten Höhepunkt: Tauchen mit Manta Rochen vor der Küste von Kona. Auch dies ist ein ganz besonderes Erlebnis und mein neuer Tipp für die Taucher unter unseren Kunden.

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 Schweren Herzens, aber mit den Taschen voller Infos und dem Kopf voller Ideen, trat ich nach abwechslungsreichen 2,5 Wochen wieder den Heimflug an, um das Erlebte in neuen Reiseideen und –vorschlägen für unsere Kunden umzusetzen.

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