Mit Pacific Travel House zum Maskenfestival in Rabaul


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Rabaul, die malerische Hafenstadt am Saint George’s Channel, der die Bismarck- mit der Salomonensee verbindet, liegt am nördlichsten Punkt der papua-neuguineischen Insel Neubritannien, war einst Sitz des deutschen Gouverneurs von Deutsch-Neuguinea, Ausgangspunkt der deutschen Kreolsprache Unserdeutsch, Austragungsort einer der größten außereuropäischen Schlachten des zweiten Weltkriegs, war Händlerbastion für europäische und chinesische Kaufleute, ist heute eines der faszinierenden Tauchparadiese und vor allem der Ort eines der schönsten Maskenfestivals der Welt.

Und auch am 16.07. diesen Jahres werden sich die knapp 8000 Einwohner des Städtchens und unzählige Kulturbegeisterte in den frühen Morgenstunden wieder am Strand von Rabaul zum Kinavai versammeln, der Begrüßung der in Festkanus einfahrenden Geister, die den Auftakt zum Maskenfestival macht, das im Verlauf des Tages in großer Zelebration eröffnet wird und sich über mehrere Tage hinzieht.

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Zum Maskenfestival der Papua kommen unzählige Einheimische der gesamten Insel zusammen, um in uralter Tradition zu feiern. Der alte, tradierte Ritus findet dabei in kaum von äußeren Einflüssen veränderter Form statt, da sich Papua-Neuguinea trotz koloniale Machtausübung, unzähligen Versuchen der Internationalisierung, Kapitalisierung und Ausbeutung erhalten hat und insgesamt kaum touristisch geprägt ist.

In ständig wechselnden Gruppen aus Morobe, Neuirland, Pomio, Westneubritannien, Ostsepik und den Salomonen werden lang tradierte tänzerische Performances in den jeweils eigenen Kostümen und Bewegungsstilen der Gemeinden aufgeführt.

masken_festival_juli14_1Es ist eine große choreographische Schau mit apotropäischen – also das Böse abwehrenden oder abwendenden – Riten, mit künstlerisch unglaublich anspruchsvollen, bedeutungsgeladenen Kostümen und Masken. Diese nehmen jeweils verschiedene Funktionen in den Gemeinden ein, sind Gegenstände traditioneller Initiationsriten, Instrumente und Symbole des Totengedenkens, der Fruchtbarkeit usf. Dies alles geschieht zu Tönen und Takten auf heimischen Instrumenten, die sich zu einer Musik fügen, die wir noch immer so gern exotisch-fremd nennen.

Den prächtigen Abschluss des Maskenfests bildet der spätabendliche Feuertanz der Baining, bei dem manchmal gar lebende Pythons eingesetzt werden. Dieses Fest ist eine einmalige Gelgenheit, den kulturellen und künstlerischen Reichtum Papua-Neuguineas an einem Ort geballt zu erleben. Und es ist ein schlichtweg unvergessliches, sinnliches Erlebnis.

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Jeder Kultur- und Fernreiseinteressierte, der etwas über Papua-Neuguinea lernen mag, sollte sich dieses Fest nicht entgehen lassen. Eine großartige Möglichkeit das Maskenfestival in diesem Jahr zu besuchen bietet Pacific Travel House in Zusammenarbeit mit dem Museum für Völkerkunde Hamburg zwischen dem 7. Und 24. Juli 2014. Der Besuch, bei dem Sie auch Gelegenheit haben werden, einige der Tänzer persönlich kennenzulernen, bildet das Herzstück einer 18-tägigen Studienreise, die Sie von Hamburg aus über Hong Kong und Port Moresby/ Madang, nach Goroka und Rabaul führt – mal in großen Flugzeugen, mal mit kleinen Chartermaschinen, mal auf dem Landweg. In kleiner Gruppe mit maximal 10 Teilnehmern erwartet Sie in diesem Rahmen eine umsichtig organisierte Reise mit einmaligen Einsichten, unvergesslichen Eindrücken und spielerisch vermitteltem Expertenwissen. Neben kulturellen Programmpunkten wie dem Besuch des Maskenfestivals stehen auch Erkundungstouren durch die Natur und in abgelegene Dörfer auf dem Programm, der Besuch von Schwefelquellen ebenso wie entspannte Spaziergänge und Schnorcheltouren, Führungen durch die koloniale Geschichte Papua-Neuguineas ebenso wie durch Flora und Fauna.

Interessiert? Hier erfahren Sie mehr über diese wundervolle Studienreise zum Maskenfestival nach Rabaul.


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