Kundenreisebericht: Neuseeland 2016


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Da wir ja nicht wirklich wussten, was uns auf der Reise erwartet, sind wir recht vorbehaltlos in den Flieger gestiegen: A380 und Emirates, schon gleich mal ein guter Start – zumal es ja hier in München recht frisch war am Starttag.
Zwischenlandung in Dubai und dann weiter nach Singapur. Hat trotz Komfort in der Holzklasse ganz gut getan, der Tagesaufenthalt im Stadtstaat. Aber wir waren uns alle einig, dass ein längerer Aufenthalt dort nicht wirklich von Nöten ist – außer man interessiert sich etwas mehr für diese Stadt. Klasse waren natürlich schon mal die knapp 30 Grad und das Hotel mit Pool auf dem Dach. Naja, und der Champagner auf der Terrasse des Marina Bay nicht zu vergessen…:-))
Weiter ging es dann ja nach Sydney wo wir verstanden haben, warum Ihnen diese Stadt so sehr gefällt! Einfach klasse da, bei Tag und Nacht. Der Hotelstandort war perfekt, alles gut zu Fuss erreichbar! Und was uns Kaffeejunkies natürlich sehr gefallen hat, war, dass es an jeder Hausecke sehr guten Kaffee gibt, himmlisch…

An den Dialekt musste man sich etwas gewöhnen, aber der ist ja recht charming und geht bald ins Ohr. Jedenfalls waren wir uns auch da einig, dass allein diese Stadt schon eine Extrareise wert wäre. Bondi-Beach war dann doch eine Überraschung, was die Wassertemperatur angeht…brrrrrrr….:-)

Nach Neuseeland: Wellington, Wanganui & mehr

Tja dann ging es weiter nach Wellington; aufregend, wenn man zum ersten Mal links fährt und das bei Nacht…Jedenfalls ist diese Stadt, ok Städtchen, recht anschaulich und irgendwie herausgeputzt. Dazu kam dann gleich am nächsten Tag das Drachenbootfest und das Überraschungspaket im Hotel: Sie hatten ja gesagt, dass dort die Unterlagen für die Unterkünfte in Neuseeland deponiert würden, aber da erwartete uns ein großes Paket mit allem was man sich nur wünschen kann: Autokarte, Reisekatalog mit den Routen und Hotels mit Adressen, Hinweisen, Beschreibungen, was zum Naschen und und und….Le Hit!!  Allein dafür schon ein riesen Dankeschön!!

Dann ging es nach Wanganui entlang der Küste mit ewig langen Stränden und was schon gleich zu Beginn auffiel: ziemlich sauber alles…
Da die Saison ja schon etwas vorbei war, war das verschlafene Städtchen noch verschlafener, aber so wollten wir das ja: nicht zu viel Trubel und die unglaublich netten Leute haben uns, egal wo, immer überrascht!

Tongariro Nationalpark

Tongariro Nationalpark

Tja und dann wurde ich langsam unruhig, denn es ging zu (meinem) Hauptreiseziel: Tongariro Nationalpark mit den Vulkanen. Schon beim Hinfahren habe ich immer geschaut, ob ich die Gipfel sehen kann, aber leider waren immer Wolken davor. Aber dann, am späten Nachmittag, als wir im Chateau eingecheckt hatten, tat der Himmel sich auf und Mount Ngaurohoe stand da, beleuchtet von der Abendsonne!

Am nächsten Morgen ging es dann ganz früh raus zum Parkplatz des Tongariro Crossing. Und das Wetter hat perfekt gepasst, erst noch ein bisschen Nebel und dann Sonne. Wenig Leute unterwegs (die meisten gehen erst später los) und dann kam die Abzweigung zum Vulkan. Wir sind alle recht Bergwandererfahren aber dieser steile Aufstieg auf Geröll und Staub, bei dem jeder Schritt vorwärts wieder zwei Zurückrutschen bedeutet, hat dann leider dazu geführt, dass es nur ich nach oben geschafft habe. Atemberaubend!!!  Ein Traum!! Diese Aussicht und die Farben ….

Am nächsten Tag, dann wieder bei schönstem Wetter zu den beiden Tama-Lakes gewandert. Allein diese Landschaft um die Vulkane war schon so fremd und beeindruckend! Das Chateau im übrigen auch, irgendwie passt es nicht in diese raue Gegend und dann irgendwie doch und der Komfort dort lässt einen die Strapazen des Tages leicht vergessen. Ebenso unvergesslich war der Sternenhimmel! Mangels Lichtsmog standen wir mit offenem Mund da und konnten gar nicht genug vom Kreuz des Südens kriegen…

Unterwegs nach Napier und weiter nach Rotorua

Dann ging es weiter mit 2 Tagen, die wir ja selber gestalten wollten und wir sind dann, nachdem wir nun ein ungefähres Gefühl für die Entfernungen und die Fahrzeiten hatten, nach Napier gefahren. Und wieder waren wir überrascht: innerhalb weniger Autostunden ist man in einem komplett anderen Klima und einer anderen Umgebung! Napier war wunderschön, Strand direkt am Motel, schwarzer Sand, Jugendstil wo man hinsieht (das fand M. ganz wunderbar). Eigentlich wollten wir dann am nächsten Tag weiter in den Te Urewera Nationalpark, wo wir zuerst auch hin sind, aber da dort Motels Mangelware bzw. um diese Jahreszeit schon geschlossen waren und es geregnet hat, sind wir gleich nach Rotorua durchgedüst.

Rotorua

Rotorua

Das war auch die einzige Fahrt, die etwas länger gedauert hat, wegen vielen Kilometern und vor allem der Schotterstraße. Alle anderen Fahrten dauerten nie mehr als 3-4 Stunden, sodass wir meist am frühen Nachmittag am Ziel waren und noch gemütlich die Umgebung erkunden konnten.

Rotorua war wie erwartet schon recht touristisch, aber wie alles in Neuseeland eben ganz anders und darum interessant. Dem Abend im Rainbow Springs Nature Park mit Beauty by Night und Maori Schuhplattler habe ich etwas skeptisch entgegengeschaut, da ich diese Art von Folklore aus meiner Allgäuer Heimat kenne und weiß, dass das oft mit Brauchtum nicht allzuviel zu tun hat. Es war aber dann doch sehr ok, was an den recht engagierten Mitwirkenden, ok und wohl auch deren doch recht attraktivem Äußeren :-))) lag…  Ausserdem durften wir  ja noch in das Gehege mit den Kiwis und so hab ich den legendären Vogel auf Armeslänge entfernt gesehen (mitnehmen durfte ich ihn allerdings trotzdem nicht….)

Ganz nah am Kiwi

Ganz nah am Kiwi

Von Rotorua gings dann nach Whitianga ins Mussel B&B zu Chris und Paul – und wie schon gesagt, das war ein echtes Highlight! So liebe Menschen und Hosts!! Man kriegt das Frühstück auf die Veranda gebracht (und das ist alles selber gekocht und gebacken), man kann sich Boote ausleihen, Chris machte uns Reservierungen in Restaurants, mit Paul konnte man zum Cathedral Cove Strand fahren und und und…

An einem Abend hatte Chris sogar mit dem Restaurantbesitzer ausgemacht, wenn wir zu Fuß kämen, würde der uns mit dem Auto zurückbringen, weil es da nachts so dunkel ist….Also bitte unbedingt bei Ihrem nächsten Aufenthalt einen Stopp bemi Mussel B&B machen!!!

Dann kam Auckland: back in civilisation….ganz anders, aber auch ganz gut zum wieder reinkommen… Im Übrigen war es gut, dass wir die Tour von Süden nach Norden gemacht haben, denn so sind wir dem guten Wetter nachgefahren. Hinter uns wurde es dann meist unbeständig und regnerisch…aber ich glaube ja, da hatten Sie die Finger im Spiel :-)))

Von Auckland nach Melbourne mit Jetstar zu fliegen war echt hart!! ( Vielleicht hatten Sie ja auch schon mal das Vergnügen…Trash, Rubbish, sag ich nur…)
Jedenfalls, Thailand und das Resort bei Khao Lak waren ein wunderbarer Abschluss der Reise: warmes Wasser (28 Grad), superfreundliche, nette und hilfsbereite Menschen, Kokosnuss-Saft und reife Mangos ….seufz…. (Und der Tipp Ihres Kollegen wegen des Restaurants war ebenso ein Genuss!!)

Und nun sind wir wieder hier und schwelgen in den Erinnerungen!!
Gaaaanz großes Lob und nochmal ein herzliches Dankeschön! Ohne Ihre Arbeit, angefangen mit dem Buchen der vielen Flüge bis zu den perfekt für uns ausgewählten Hotels, wäre diese Reise für uns so gar nicht machbar gewesen und vor allem nicht so frei von Stress und Sorgen!!

Mit den besten Grüßen von O., A., M. und M.

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  1. Avatar

    Sehr interessanter Artikel. Vielen Dank für die tollen Informationen. Neuseeland ist eine Reise wert, fliege schon des öfteren dahin.

    Gruß Andre

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