Must-See Australien: SS Ayrfield in Sydney

Der Mensch hat sich die Erde untertan gemacht und beinahe jeden Winkel erforscht, besiedelt, bebaut oder verschmutzt. Doch manchmal geht die Natur auch den umgekehrten Weg und erobert sich Orte zurück. Meist sind das verlassene Häuser, untergegangene Städte oder stillgelegte Fabriken. In diesem Fall ist es ein Schiff. Die SS Ayrfield wurde im Jahr 1911 als SS Corrimal in Großbritannien erbaut und diente in Australien als Transportschiff während des zweiten Weltkrieges. Das knapp 80 Meter lange und über tausend Tonnen schwere Stahlschiff versorgte die im Pazifik stationierten amerikanischen Truppen mit Lebensmitteln und Neuigkeiten.

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Kunden-Reisebericht: Hawaii August 2017

Es ist schon wunderbar, wenn der Urlaub mit einer richtigen Entscheidung beginnt.
Wir hatten es nämlich der ausdrücklichen Empfehlung von Frau Storz/PTH zu verdanken, dass wir in unseren 3 Wochen auf Hawaii nicht vier Inseln, sondern nur drei Inseln planten und besuchten. Denn es gilt das unausgesprochene Gesetz, dem SPIRIT von Hawaii zu folgen und sich dem entspannenden Lebensrhythmus der Insulaner hinzugeben. Man muss sich unbedingt „Zeit nehmen“, um die Fülle und Vielfältigkeit der Inseln zu erspüren. Weiterlesen →

Wer ist eigentlich… Nancy Wake?

Sie sprang aus Flugzeugen, trank und fluchte wie ein Seemann, befehligte Hunderte von Guerillakämpfern, brach einem Deutschen Gestapo Offizier mit einem einzigen Faustschlag das Genick, wurde gefoltert und floh einem Nazi-Gefängnis, während auf ihren Kopf ein Kopfgeld von 5 Millionen Franc ausgesetzt ist.

Was klingt wie ein hochspannender Agententhriller ist das Leben der Kriegsheldin Nancy Wake. Weltenbummlerin, Journalistin, Bohèmienne, Résistance-Kämpferin, Spionin, Kriegsheldin – Nancy Wake war ein Mysterium und ist es auch nach ihrem Tod. Die gebürtige Neuseeländerin war ein Freigeist – beinahe von Anfang an. Wie es dazu kam, dass sie zur einer der mutigsten Kriegsheldinnen des zwanzigsten Jahrhunderts wurde – nun, darüber wunderte sie selbst sich am allermeisten.

Die Mata Hari des Zweiten Weltkriegs

Nancy Wake kommt im August des Jahres 1912 bei Wellington zur Welt. Als jüngstes von sechs Kindern wächst sie in kargen, ärmlichen Umständen auf. Die streng religiöse Mutter versucht die Kinder alleine durch zubringen – der Vater hat die Familie schon früh verlassen. Mit sechzehn Jahren bricht Nancy aus. Sie verlässt die Schule, besteigt ein Schiff nach Australien, schlägt sich so durch, geht dann nach New York und nach London, dann 1933 nach Paris, arbeitete als freie Journalistin und erlebte hautnah den Aufstieg des Faschismus und die Folgen der Naziherrschaft. Weiterlesen →

Buchtipp: Roland & Miriam Grave – Unter Papuas und Melanesiern

Eins der kulturell vielfältigsten und spannendsten Länder Südostasiens ist zweifellos Papua-Neuguinea. Alleine 750 verschiedene Papuasprachen und die dazugehörigen Kulturen gibt es in der Region – da kommen selbst Ethnologen manchmal ins Schwitzen. Wer sich für die vielseitige Kulturlandschaft und die Menschen von Papua-Neuguinea interessiert, dem sei dieses Buch wärmstens ans Herz gelegt. Als Einstiegslektüre eignet sich das Werk von Miriam und Roland Grave bestens, um sich mit den Gegebenheiten des Landes vertraut zu machen. Das Buch behandelt, teils als Erlebnisbericht, teils als wissenschaftliches Werk, die Stämme und Kulturen Papua-Neuguineas sowie der Region Melanesien. Spannend geschrieben erinnert es stellenweise an ein Abenteuerbuch, lässt jedoch die Ethnologie nicht außer acht.

Gerade wer eine spannende und doch informative Urlaubslektüre sucht, wird mit „Unter Papuas und Melanesiern“ seine wahre Freude haben, denn das Buch eignet sich prima zum Stöbern und Schmökern. Begonnen wird mit einem kleinen Exkurs in die Vorgeschichte und Kolonialgeschichte Papua-Neuguineas, das noch heute in zwei Teile geteilt ist und im Westen zu Indonesien gehört. Weiterlesen →

Kundenreisebericht: Französisch-Polynesien September 2017

 

„Wohin? Französisch Polynesien? Und das ganz alleine, als junge Frau?“ Nur einige der Fragen , die mir vor meiner Reise ans andere Ende der Welt gestellt wurden. Heute blicke ich voller Sehnsucht auf die drei schönsten Wochen meines bisherigen Lebens zurück. Weiterlesen →

Stopover Dubai: Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in 2 Tagen

Dubai, die glitzernde Metropole mitten in der Wüste. Entweder man hasst sie, oder man liebt sie – ein Dazwischen gibt es kaum. In einem sind sich die meisten Leute, die Dubai besucht haben, jedoch einig: Gesehen haben muss man diese Stadt der Superlative. Da trifft es sich gut, dass Dubai eine häufig genutzte Zwischenstation auf dem Weg nach Australien, Neuseeland oder Fiji ist. Wer von Deutschland in Südpazifik fliegt, muss häufig hier umsteigen – warum also nicht einen Kurzaufenthalt daraus machen. In zwei Tagen kann man Dubai gut erkunden und einen Eindruck von der Stadt bekommen, und danach kann man sich entscheiden, ob man Dubai liebt, oder hasst. Weiterlesen →

Alles über den hawaiianischen Lei

Sie gehören zu Hawaii wie Surfbretter und Vulkane – die bunten und stark duftenden Blumenketten, die zu bestimmten Anlässen überreicht werden. Lei nennt man diese Blumenkränze und ihre Tradition ist uralt.

Der Brauch geht auf die ersten polynesischen Siedler zurück, die vor 1500 Jahren die hawaiianischen Inseln bevölkerten. In ihren Kanus transportierten sie nicht nur Lebensmittel und Dinge des täglichen Gebrauchs, sondern brachten auch Blumen mit, die sie den Göttern zum Dank für die geglückte Reise opferten. Weiterlesen →