Must-See Tonga: Talamahu Markt in Nuku`alofa

Nuku’alofa ist die kleine aber quirlige Hauptstadt des Königreichs Tonga, übrigens der einzigen Insel im Südpazifik, die nie kolonisiert wurde. Tongas Hauptstadt ist nicht nur die Residenz der Königsfamilie, sondern auch Verwaltungs- und Handelszentrum. Die kleine Stadt mit ihren 35.000 Einwohnern hat sich aber einen rustikalen, fast dörflichen Südseecharme bewahrt und lockt nicht nur Backpacker und Surfer an, sondern vor allem auch einheimische Händler, Kunsthandwerker und Bauern aus der Umgebung. Sie alle bieten ihre Waren auf dem Talamahu Markt in Nuku’alofa an.

Die große Markthalle ist zweistöckig und beherbergt in ihrem Erdgeschoss einen großen Bauernmarkt: Frisches Obst und Gemüse, Kokosnüsse, Yamswurzeln, Fisch und Gewürze werden hier feilgeboten. Hier können Besucher beispielsweise Taropflanzen probieren, die gekocht oder gebraten ähnlich wie Kartoffeln schmecken. Auch Maniokwurzeln ergeben ein schmackhaftes Gericht, das überall auf Tonga als Curry gegessen wird.

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Der Marquesa Archipel in Französisch-Polynesien

 

Ein Land wie aus einer anderen Welt – das Marquesa Archipel ist das abgelegenste Fleckchen Erde weltweit. Es liegt so weit von jeglichem Festland entfernt, wie kein anderes, von Menschen bewohntes Gebiet. Ideale Bedingungen also, um der Welt zu entfliehen. Zumal die Marquesas auch noch zu den vielleicht schönsten Inseln in ganz Französisch Polynesien zählen. Zerklüftete Felsen inmitten tropischer Vegetation, tiefe Schluchten, durch die Wasserfälle rauschen, Palmen, die feinste Sandstrände säumen und dazu ein Inselvolk, dessen Lebensweise noch immer so ursprünglich ist, dass man sich fast vorkommt, als hätte man soeben eine Zeitreise gemacht und würde gemeinsam mit James Cook die Südsee erkunden.

Kein Wunder, dass seit der Entdeckung des Marquesa Archipels die Inseln zum Sehnsuchtsort für Abenteurer, Schriftsteller und Maler geworden sind: Nach James Cook zog es auch die Schriftsteller Robert Louis Stevenson, Herman Melville und Jack London auf die abgelegenen Inseln. Ihnen folgten die Maler Jaques Brel und natürlich Paul Gauguin, der wie kein anderer unser Bild von der Südsee prägte. Weiterlesen →

Die 10 besten Sehenswürdigkeiten auf Tanna

Blick auf den Mt. Yasur

Die Insel Tanna ist eine von 83 weit verstreuten Inseln der unabhängigen Republik Vanuatu und, schon alleine wegen seiner relativ abgelegenen Lage, eine der ursprünglichsten Inseln des Landes. Das Leben auf Tanna ist in weiten Teilen noch immer so wie vor hunderten von Jahren: Palmblattgedeckte Hütten und Pfahlbauten prägen das Bild vieler Dörfer dieser wunderschönen Insel. Mit 561 km² und rund 20.000 Einwohnern ist Tanna dennoch eine lebendige Insel, auf der man viel erleben kann. Vor allem die Westküste ist (auch touristisch) gut erschlossen und bietet neben einigen Geschäften und Restaurants auch Unterkünfte und Hotels verschiedener Preisklassen.  Wir stellen Ihnen die zehn besten Sehenswürdigeiten auf Tanna vor:

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Original Pavlova-Rezept – Die KULT-Torte aus Australien & Neuseeland

Keine australische Party ohne Pavola. Wenn es so etwas wie ein australisches und neuseeländisches Nationaldessert gibt, dann ist es diese luftige (aber kalorienreiche!) Torte aus Baiserschaum und Früchten. Der Legende nach erfand der Küchenchef des Hotels Esplanade in Perth 1935 das Gericht, weil er ein glühender Verehrer der russischen Balletttänzerin Anna Pawlowa war. Die Tänzerin gastierte in den 1920er Jahren sowohl in Australien als auch in Neuseeland und wurde in beiden Ländern frenetisch gefeiert. Küchenchef Herbert Sachse soll bei der Kreation der Torte an das wolkengleiche Aussehen ihres Tutus gedacht haben. Heraus kam ein Dessert, das nicht nur leicht zuzubereiten ist, sondern auch unwiderstehlich gut schmeckt. Außen ist es kross, innen ist die Baisermasse aber weich und schaumig. Garniert wird das Ganze mit Früchten, Sahne und Likör.

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Ausstellungstipp: Übersee Museum Bremen

Die Südsee interessiert Sie, aber die nächste Reise ist noch nicht geplant? Sollten Sie zufällig mal in der Hansestadt Bremen sein, dann schauen Sie doch im Überseemuseum vorbei! Dort gibt es eine große Dauerausstellung zum Thema Ozeanien, die wirklich sehenswert ist.

Als fiktive Karte ist die Südsee-Ausstellung im Überseemuseum gestaltet – das will heißen: Der Besucher kann die gesamte Südpazifikregion gewissermaßen erwandern. Die Erkundungstour durch Ozeanien beinhaltet nicht nur die zahlreichen Südseestaaten wie beispielsweise Papua Neuguinea, Fidschi, die Cook Inseln, Mikronesien und wie sie alle heißen, sondern auch die großen Landmassen Australiens und Neuseelands.
Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Artenvielfalt dieser einzigartigen Region: So können Besucher beispielsweise Korallenriffe oder Tiefseegräben erforschen und erfahren viel über die intensiven Beziehung, die die Bewohner Ozeaniens mit dem Meer haben.

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Air Tahiti Nui – DIE Fluglinie der Südsee

ACHTUNG: Ab 15.07.20 öffnet Französisch Polynesien die Grenzen und Air Tahiti Nui startet wieder Ihre Verbindungen von Paris (via Los Angeles) nach Papeete!

Wer mit uns in die Südsee reist, kommt an ihr garantiert nicht vorbei: die Air Tahiti Nui. Die einzige internationale Fluglinie Tahitis wurde am 31. Oktober 1996 gegründet, führte ihren ersten Jungfernflug aber erst knapp zwei Jahre später, am 20. November 1998 durch. Seither fliegt die Air Tahiti Nui von ihrem Heimatflughafen Tahiti aus, mehrere Städte in Ostasien, Australien und Nordamerika an. Auch nach Europa fliegt die tahitianische Airline regelmäßig, allerdings bislang nur nach Paris. Ihr Ziel, mehr Touristen nach Französisch Polynesien zu bringen und somit die Wirtschaft anzukurbeln, hat die junge Airline bereits erreicht, zumal sie zu einem großen Teil in den Händen lokaler Investoren liegt. So ist es kein Wunder, dass die Tahitianer sehr stolz auf ihre kleine, aber durchaus bedeutsame Airline sind.

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Buchtipp: Umberto Eco – Die Insel des vorigen Tages

Ein Schiff, ein junger Adeliger, eine einsame Insel, ein geheimer wissenschaftlicher Auftrag und eine Prise Wahnsinn – das sind die Zutaten, aus denen sich ein guter historischer Roman stricken lässt. Umberto Eco, der Autor von „Der Name der Rose“, hat aus diesen Zutaten ein wahres Makramee aus historischen Fakten, Fiktion, Philosophie und Spannung geschaffen. Seinen Protagonisten, den jungen Piemontesen Roberto de la Grive, lässt er im Jahr 1643 einen geheimen Auftrag annehmen: Er soll sich auf die Suche nach dem endgültigen Fixpunkt des Erdrasters machen, nach der Formel mit der sich die Längengrade der Erde einteilen lassen.
Ein Forscher ist dieser junge Adelige, ein Philosoph wie Eco selbst. Das wird dann deutlich, als er mit seinem Segelschiff Schiffbruch erleidet. Dann nämlich beginnt Eco in Rückblicken die Biografie Robertos zu erzählen und er schildert über viele Seiten hinweg die Philosophie, den Aberglauben und das Alltagsleben des 17. Jahrhunderts.
Ein wenig leidet die Handlung unter diesen langen Exkursen, doch die Spannung kommt auch im dritten Roman von Umberto Eco nicht zu kurz: Roberto, der tagelang verzweifelt im Pazifik treibt, stößt schließlich auf ein anderes Schiff und ab hier nimmt die Handlung so richtig Fahrt auf…

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Veranstaltungstipp Australien: Melbourne Cup & Cup Day

Es ist eines der höchstdotierten Pferderennen der Welt und das wichtigste gesellschaftliche Ereignis für den australischen Bundesstaat Victoria – der Melbourne Cup. Der Tag des Melbourne Cups ist in Victoria übrigens ein gesetzlicher Feiertag und wohl jeder lässt an diesem Tag alles stehen und liegen um pünktlich um 15 Uhr die ersten Rennen zu verfolgen.
Nicht von ungefähr nennt man das Event auch „The race, that stops a nation“ – das Rennen, das eine ganze Nation lahmlegt. Wobei lahmgelegt nicht ganz das richtige Wort ist – schließlich ist am Cup Day gefühlt der ganze Staat auf den Beinen.

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Berühmte Tiki Drinks: Kon Tiki Tropical Itch

Tiki Drinks eint vor allem Eines: ihr fruchtig süßer, tropischer Geschmack kombiniert mit ordentlich Bumms. Das macht die Drinks zu echten Urlaubscocktails, die einen einfach an viel Sonne, Strand und Meer erinnern – nicht mehr, und auch nicht weniger.

Vertreter der klassischen Cocktailkunst blicken auf die Spass-betonten Rum-Frucht-Mixe oft verächtlich hinab, doch Tiki Drinks erfreuen sich trotz allem ungebremster Beliebtheit. So sorgt auch der Cocktail mit dem sinnigen Namen Kon Tiki Tropical Itch nicht nur für Urlaubsfeeling pur, sondern auch für ordentliche Umdrehungszahlen.
Der Name bedeutet übrigens soviel wie Tropischer Juckreiz und das ist auch der Grund, warum der Itch stets mit einem hölzernen Rückenkratzer serviert werden sollte! (Zur Not tut es auch ein Schirmchen, aber dann ist es eben kein echter Tropical Itch, versteht sich!) Weiterlesen →

Der Tuamotu Archipel in Französisch-Polynesien

Der Tuamotu-Archipel ist die weltgrößte Gruppe von Korallenatollen und gehört zu Französisch Polynesien. Insgesamt 78 Atolle unterschiedlichster Größe (von denen etwa 45 bewohnt sind) verteilen sich in dem riesigen Gebiet. Der Archipel erstreckt sich über sage und schreibe zehn Breitengrade und 15 Längengrade und umfasst mehr als 2 Millionen Quadratkilometer. Damit ist der Tuamotu-Archipel in seiner Ausdehnung größer als Westeuropa. Die Landfläche aller Inseln zusammen genommen ist mit etwa 850 km²  jedoch sehr überschaubar.

So klein die Inseln des Tuamotu-Archipels auch sind – in ihrer Schönheit sind sie kaum zu übertreffen: weiße und rosarote Sandstrände umschließen die hellblauen Lagunen des Archipels und die ringförmigen Korallenriffe, die die einzelnen Inseln umschließen bieten eine Artenvielfalt, die ihresgleichen sucht. Damit ist das Tuamotu-Archipel eines der schönsten Tauchgebiete der Welt und ist, aufgrund seiner Abgeschiedenheit, auch eines der ökologisch intaktesten.

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