Der Bürgermeister von Mangaia


Mein Name ist Damir Tomasevic und ich bin seit 1998 bei Pacific Travel House und unter anderem für die Cook Inseln zuständig. Bevor ich dieses Jahr auf eine Messe in Neuseeland geflogen bin, wollte ich mir unbedingt noch 2 Inseln besuchen, die ich auf den Cook Inseln noch nicht kannte, Mangaia und Atiu.

Ich möchte euch deshalb in diesem Blog von einer meiner Erfahrungen dort erzählen…

Es ist erst wenige Wochen her, da unternahm ich eine Reise auf die wundervollen Cook Inseln. Wer noch nichts von diesen traumhaften Inseln mit den freundlichen Inselbewohnern gehört hat, hier erst einmal ein paar Fakten:

Die Cook Inseln liegen im Pazifik, nord-östlich von Neuseeland und bestehen aus 15 Inseln. Sie teilen sich in eine südliche Gruppe mit der Hauptinsel Rarotonga und den Inseln bzw. Inselgruppen Aitutaki, Atiu, Mangaia, Manuae, Mauke, Mitiaro, Palmerston und Takutea sowie in eine nördliche Gruppe mit den Inseln Manihiki, Nassau, Penrhyn, Pukapuka, Rakahanga und Suwarrow.

Eine davon ist nun also Mangaia, die zweitgrößte Insel der Cook Islands mit ca. 450 Einwohnern. Für jeden, der die ursprüngliche Südsee mit ihren wundervollen Menschen kennenlernen möchte, das ideale Ziel.

Ich war 3 Tage auf Mangaia und habe die Zeit dort richtig genossen.

Die Anlage Babe’s Place ist zwar sehr einfach, aber hat alles was man braucht; die beiden Damen im Service, sowie der Besitzer „Babe“ haben den Aufenthalt zu einem wahren Vergnügen gemacht. Wenn man nach einer besseren Unterkunft sucht, nimmt man die Mangaia Villas, sehr schöne Bungalows und direkt am Meer gelegen. Das einzige, das hier fehlt, ist Babe’s Charme.

Was man auf keinen Fall verpassen sollte, sind eine Insel-Tour und eine Höhlen-Tour.

Die Insel-Tour bringt Sie vorbei am Hafen (mit heissen Quellen), am Shipwreck Cove (hier lief ein Schiff auf Grund, übrig sind noch der alte Anker und ein paar andere Teile, die an die Küste geschwemmt wurden), zu verschiedenen kleinen Orten und zu wundervollen Aussichtspunkten mit tollem Blick über Insel und Meer. Strände wie auf Aitutaki und Rarotonga gibt es hier keine, aber viele schöne, kleine Buchten umringt von Steilklippen und Korallen.

Bei der Höhlen-Tour geht man ca. 20 Minuten durch tiefsten Regenwald zu einer privaten Höhle mitten auf der Insel, vorbei am einzigen See der Insel. Die Höhlen sind riesig und sehr verwinkelt, ein richtiger Spaß hier durchzugehen und zu klettern. Man kann sich sehr gut vorstellen, dass hier mal Menschen gelebt haben. Wie auf Atiu gibt es auch in diesen Höhlen menschliche Überreste, diese sind nur nicht ganz so bekannt.

Nun aber endlich zum Bürgermeister (Links im Bild):

Als ich wenige Tage vor meinem Abflug das finale Programm für meine Reise von den Cook Inseln erhielt war ich etwas verwundert über den Satz, ich solle mich auf eine „königliche Behandlung auf Mangaia“ einstellen.

Gleich nach Ankunft sollte das Treffen mit dem Bürgermeister von Mangaia stattfinden.

Nach einem Langstrecken-Flug via London, Los Angeles und Rarotonga dachte ich mir: „Der wird sich freuen mich so kennenzulernen…“

Nach einer kurzen Dusche kam er dann auch. Auf einem kleinen Roller, zusammen mit seiner Sekretärin. Locker und leger in Flip Flops und Shorts haben wir uns wirklich kurz über den fehlenden Tourismus auf Mangaia unterhalten und was man dagegen tun könnte.

Dann wurde auch schon ein Treffen für meinen letzten Abend ausgemacht und als „Abendessen mit mir und meiner Sekretärin“ betitelt, denn bei einem Bier (oder mehreren) lernt man sich erfahrungsgemäß am besten kennen… Recht sollte er behalten!

Die nächsten 2 Tage traf ich ihn dann immer mal wieder, einmal mit seiner Familie im Garten und einmal auch beim Rasen zurückschneiden an der Strasse mit seinem Enkel. Ja, die Insel ist sehr sauber und alle helfen mit, auch der Bürgermeister.

Der letzte Abend war dann gekommen. Aus dem Dinner wurde dann eher eine Island Night. Es wurde eine String Band bestellt und 2 kleine Mädchen haben einen Island Dance der Meisterklasse hingelegt, Babe kam mit Freundinnen und der Bürgermeister brachte seine Familie mit. Wer all die anderen Gäste waren konnte ich an einem Abend leider nicht herausfinden. (So etwas scheint sich schnell rumzusprechen auf einer kleinen Insel…) Aber eines weiss ich: Ich wurde noch nie herzlicher auf einer Insel aufgenommen als hier.

Und als ich gegen halb 2 ins Bett ging, feierten ein paar immer noch weiter…

Beim Abflug waren dann wieder viele vom Vorabend da und haben zum Abschied gewunken und mir zugerufen: Ein richtiger Mangaianer wird man erst, wenn man eine Frau aus Mangaia geheiratet hat… Hmm, na dann…

Hat jemand Lust bekommen, diese schöne, ursprüngliche Insel kennenzulernen?
Hier haben wir mal ein schönes Paket zusammengestellt:

https://www.pacific-travel-house.com/cook-inseln-inselpaket-mangaia-marama_l5t21r223.html


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