Wer ist eigentlich… Sol Hoopii?

Sol Hoopii heißt eigentlich Solomon Ho’opi’i Ka’ai’ai und wurde 1902 in Honolulu geboren. Er gilt bis heute als einer der einflussreichsten Gitarristen des 20. Jahrhunderts und entwickelte schon früh seinen ganz eigenen Stil – eine Mischung aus traditioneller hawaiianischer Musik und Jazz. Dieses brandneue Genre beeinflusste wiederum andere Musiker auf dem amerikanischen Festland, sodass Sol Hoopii auch weit über seinen Heimatort hinaus berühmt wurde – und es bis heute ist.

 

Ein bewegtes Leben – von Hawaii nach Hollywood

Hoopii wurde 1902 in Honolulu als jüngstes von 21(!) Kindern geboren. Bereits mit drei Jahren begann er, das hawaiianische Traditionsinstrument Ukulele zu spielen und wechselte als Jugendlicher zur hawaiianischen Steel Guitar über, einer Gitarre aus gehämmertem Stahl, die vor allem auf den hawaiianischen Inseln sehr beliebt ist. Das Gitarre spielen brachte Sol sich selbst bei.
Mit 17 Jahren zog es ihn nach San Francisco, wo die Jazz Szene gerade am Erblühen war. In Kalifornien verdingte er sich als Musiker und gründete ein Trio mit den beiden Jazz Musikern Lani McIntire und Glenwood Leslie. Die Jazz- und Bluescombo wurde rasch überregional bekannt, denn Hoopiis origineller Hawaii-Sound war neu in der Jazz-Szene. Insgesamt über 200 Platten nahm Sol Hoopii gemeinsam mit wechselnden Musikern, aber auch solo auf. Sein Stil wurde bald zum neuesten Trend in der damals noch jungen Jazz-Szene und Sol Hoopi wurde weltberühmt. Weiterlesen →

Poke-Hype! Hawaiis Wunderessen erklärt inkl. 3 Rezepten

Poke-Bowl

Und? Waren Sie auch schon Poke essen?
Wenn Sie sich jetzt fragend am Kopf kratzen, dann haben Sie den vielleicht leckersten Kulinarik-Hype des Jahres verpasst: Poke Bowls sind das hawaiianische Nationalgericht und seit kurzer Zeit auch bei uns in Europa der totale Trend. Aus gutem Grund übrigens: Poke Bowls sind nicht nur ausgesprochen lecker, sie sind auch sehr gesund. Und wie schmeckt der Poke Trend? Wie die Südsee zum Löffeln!
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Queensland in 20 Bildern

Queensland ist einer der beliebtesten Bundesstaaten Australiens und bietet schon rein landschaftlich (fast) alles, was das Herz begehrt: Atemberaubende Gebirgslandschaften, dichte grüne Regenwälder und kilometerlange Sandstrände mit Postkartenidylle. Kein Wunder, dass Queensland mit seinen Metropolen Cairns, Adelaide und Brisbane so beliebt ist. Die Gold Coast ist nicht nur der Hotspot der internationalen Surferszene, sie ist auch Heimat des berühmten (und leider stark gefährdeten) Great Barrier Reefs. Hier also einige Impressionen aus Queensland, dem vielseitigsten Staat Australiens:

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Von Mate Culture & Sperrstunden – 17 kulturelle Unterschiede zwischen Deutschland & Australien

Australischer Kontinent

Australien liegt von Deutschland ganze 14.457 Kilometer entfernt, doch sind sie auch kulturell so weit voneinander entfernt? Klar, Gemeinsamkeiten gibt es viele zwischen Deutschen und Australiern, immerhin wurde der australische Kontinent einst von den Briten kolonialisiert.

Viele der Einwanderer stammten aus Großbritannien und Irland, doch auch aus den USA und aus Asien wandern Menschen nach Australien ein. Der Anteil der indigenen Bevölkerung hingegen macht heute leider nur noch 2,5 Prozent aus. Damit ist die australische Kultur, trotz der jahrtausendealten Besiedelung der Aborigines, im Kern ziemlich europäisch und die kulturelle Distanz zwischen Deutschland und Australien ist relativ gering. Und dennoch: Einige kulturelle Unterschiede zwischen Deutschland und Australien gibt es, und die sind zum Teil so fundamental, dass sie den einen oder anderen Kulturschock auslösen können.

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Die 5 schönsten Naturpools im Roten Zentrum Australiens

Das Northern Territory, das sogenannte Rote Zentrum Australiens, ist vor allem eines: heiß. Da käme ein wenig Abkühlung gerade recht, doch die Küsten sind mehrere tausend Kilometer entfernt… Wie gut also, dass es im Australischen Outback trotz Hitze und Trockenheit immer wieder natürliche Wasserlöcher, sogenannte Swimming Gaps  oder Swimming Holes gibt. Bäche und Flüsse schlängeln sich durch Wüste und Felsgestein und bilden hier und da idyllische Oasen. Auch unterirdische Quellen bahnen sich im Northern Territory ihren Weg an die Oberfläche und formen natürliche Pools, in denen man häufig sogar baden kann. Ob wilde Schluchten und Canyons, rauschende Wasserfälle oder grüne Oasen inmitten der roten Wüste – das Northern Territory hat echte Naturjuwelen zu bieten. Doch wie fast alle Naturdenkmäler sind auch viele der Naturpools des Roten Zentrums heilige Stätten für die Aborigines. In zahlreichen Pools ist das Baden zwar erlaubt, dennoch sollten Besucher respektvoll mit diesen Plätzen umgehen. Weiterlesen →

Lana’i Hawaii » Zehn Highlights und Sehenswürdigkeiten

Lanai von Maui aus gesehen

Lanai von Maui aus gesehen

Die zweitkleinste der bewohnten Inseln Hawaiis wird in Reiseführern oft recht stiefmütterlich behandelt. Dabei ist die Insel Lana’i ein echtes Kleinod und ein tolles Reiseziel. Ob als Tagesausflug (von Maui und Oahu aus fahren Fähren nach Lana’i) oder als Homebase während des Hawaii-Urlaubs – Lana’i hat, trotz der geringen Größe, so einiges zu bieten:

Entstanden ist Lana’i durch einen riesigen Vulkan, der bis heute mit knapp eintausend Metern die höchste Erhebung der Insel bildet. Die nur 29 Kilometer lange Insel befindet sich seit 1922 in Privatbesitz. Bis in die 1970er Jahre hinein war Lana’i die größte Ananasplantage der Welt. Seit Ende der 1980ern setzen die Besitzer auf nachhaltigen und exklusiven Tourismus.
Zu den Highlights der Insel zählen nicht nur die luxuriösen Golfplätze, auf denen schon Berühmtheiten wie Bill Gates ihre Bälle einlochten, sondern vor allem die unberührte Naturlandschaft, die wunderschönen Wanderwege und die nahezu unberührten Strände. Zehn Must-Sees auf der Insel zeige ich Ihnen hier!

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Die Top 10 Tauchspots in Vanuatu

Tauchen in Vanuatu

Schon gewusst? Im Inselstaat Vanuatu leben, laut einer Studie, die glücklichsten Menschen der Welt! Woran das nur liegen mag? Mit Sicherheit hat die atemberaubende Landschaft aus bewaldeten Bergen, zuckerweißen Stränden, aktiven Vulkanen, dichten Mangrovenwäldern und türkisfarbenem Meer damit zu tun. Vielleicht aber auch mit der Offenheit und Freundlichkeit, die auf Vanuatu jeder jedem entgegenbringt, ganz gleich woher man kommt. Vielleicht liegt es aber auch an der interessanten Kultur und Geschichte dieses ozeanischen Inselstaates, dessen Besiedelung vor über 4000 Jahren begann. Grund genug also, dieses bezaubernde Land selbst zu erkunden – zum Beispiel auf einer Tauchreise.

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Die Gold Coast & ihre Sehenswürdigkeiten

Gold Coast City

Gold Coast City

Australiens Gold Coast mit der gleichnamigen Stadt zählt zu den beliebtesten Touristenregionen im Osten des Landes. Südlich von Brisbane gelegen, ist die Gold Coast dank des subtropischen Klimas, der kilometerlangen Sandstrände und des vielfältigen Hinterlandes ein ideales Reiseziel.

Vor allem die zahlreichen Flüssen und Binnenkanälen prägen die Region und ziehen sich wie ein dichtes Netz durch Gold Coast City und die angrenzenden Vorstädte. Die Gold Coast erstreckt sich von Brisbane im Norden über fast 50 Kilometer in Richtung Süden bis nach Coolangatta. Auf dem Weg: Glitzernde Wolkenkratzer vor brandender Dünung, in der die Surferszene von ganz Queensland auf den Wellen reitet. Weiterlesen →

Melanesien: Kulturraum erklärt

Der Kulturraum Melanesien basiert auf einer Abgrenzung der Sprachen: Er steht für diejenigen südpazifischen Inseln, die einst von dunkelhäutigen Menschen besiedelt wurden, die weder dem polynesischen, noch dem mikronesischen Sprachraum zugeordnet werden können. Der Begriff Melanesien stammt aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie „Schwarze Inseln“. Melanesien umfasst die Staaten Papua Neuguinea, die Salomonen, Fiji und Vanuatu sowie das zu Indonesien gehörende Westneuguinea, das französische Überseeterritorium Neukaledonien und die Australischen Torres-Strait-Inseln.

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Port Moresby & seine Sehenswürdigkeiten

Hafen von Port Moresby

Hafen von Port Moresby

Ganz sicher ist Papua Neuguinea kein einfaches Land – noch immer sind weite Teile des Landes nahezu unberührt und viele Täler, Schluchten und Wälder nur den Ureinwohnern bekannt. Doch auch die Hauptstadt des Landes, Port Moresby, ist nicht ganz ohne. Port Moresby liegt im östlichen Teil Papua Neuguineas und hat knapp 300.000 Einwohner, viele Parks und Grünanlagen und auch eine Universität. Doch durch Landflucht und eine hohe Arbeitslosigkeit haben sich rund um die Stadt zahlreiche Slums gebildet, die nach ihren ganz eigenen Regeln funktionieren. Tatsächlich zählt Port Moresby zu den gefährlichsten Städten der Welt, doch entgegen landläufigen Medienberichten gibt es in Port Moresby zahlreiche schöne und spannende Sehenswürdigkeiten, die einem den Facettenreichtum des Landes näher bringen.

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