Ein Globus, ein Zeigefinger – und ein Leben auf Tonga.

Wie Katharina Faleovalu in der Südsee die Liebe und sich selbst fand.

Was passiert, wenn ein zufälliger Fingerzeig auf einem Globus das ganze Leben verändert? Genau so beginnt die außergewöhnliche Geschichte von Katharina Faleovalu, Wahl-Kölnerin und Autorin des berührenden autobiografischen Buches „…und dann TONGA – Eine Liebe in der Südsee“. Es ist nicht nur ein Reisebericht, sondern die kraftvolle Erzählung eines Neuanfangs, einer interkulturellen Liebe und der Transformation durch das Leben in einer fremden Welt.

 

 

Von Köln in die Südsee – der Beginn einer wahren Geschichte

Alles begann in einer Kölner Reisebuchhandlung, als Katharina mit einer Freundin Urlaubspläne schmiedete. Der Finger landete auf Tonga – einem abgelegenen Inselstaat in der Südsee. Sechs Jahre später, im Jahr 1999, wurde diese zufällige Entscheidung Realität: Gemeinsam mit ihrer Freundin Angelika reiste Katharina nach Tonga und lernte dort Semisi kennen – einen 20 Jahre jüngeren Tonganer, der sie von Beginn an faszinierte.

 

 

Ein erstes Gespräch, ein Tanz, ein gemeinsamer Abend – was harmlos beginnt, wird schnell zur tiefen Verbindung. Schon bald wird aus der flüchtigen Urlaubsbekanntschaft eine ernsthafte Beziehung. Katharina kehrt nach Deutschland zurück, doch es zieht sie immer wieder auf die Insel Vava’u. Die beiden heiraten schließlich in Deutschland, bevor sie gemeinsam den mutigen Schritt wagen: ein neues Leben in Tonga.

 

 

Ein Leben abseits der Postkarten-Idylle

In ihrem Buch beschreibt Katharina Faleovalu mit beeindruckender Ehrlichkeit, was es bedeutet, den vermeintlichen Südseetraum tatsächlich zu leben. Es ist kein romantisierendes Märchen. Sie spricht offen über Naturgewalten wie Zyklone, Erdbeben und den gewaltigen Vulkanausbruch 2022, der Tonga ins Chaos stürzte und die Insel zeitweise von der Außenwelt abschnitt.

Auch persönliche Rückschläge prägen ihren Weg: wirtschaftliche Sorgen, kulturelle Missverständnisse, der Tod ihrer Mutter, die ihr einst nach Tonga gefolgt war, und die wiederkehrenden Zweifel an der Beziehung mit Semisi. Besonders bewegend ist ihre Darstellung der Herausforderungen einer Ehe zwischen zwei Menschen mit völlig unterschiedlichen kulturellen Hintergründen, Altersunterschieden und Lebensentwürfen.

 

 

Mut zur Veränderung – und zur Selbstbegegnung

Katharina Faleovalu gelingt es, mit sprachlicher Klarheit und Humor einen tiefen Einblick in ihre Gedankenwelt zu geben. Fernab von Klischees zeichnet sie ein Bild der inneren Entwicklung, die mit einer solchen Lebensentscheidung einhergeht. Der Schritt, alles Vertraute hinter sich zu lassen, wird nicht als Flucht, sondern als mutiger Neubeginn beschrieben. „Häng dein Herz nicht an Dinge – hier können sie schnell weg sein“, sagt sie über das Leben auf Tonga – eine Lektion, die sie in vielen Situationen schmerzlich, aber wachsend gelernt hat.

 

 

In vielen Passagen blitzt Situationskomik auf, gewürzt mit Selbstironie und einer guten Portion Lebenslust. Man spürt das Meer, hört das Lachen, riecht die salzige Luft. Und zugleich erkennt man die stille Tapferkeit einer Frau, die sich immer wieder neu erfindet – trotz Rückschlägen, Zweifel und Heimweh.

 

Warum dieses Buch gelesen werden sollte

„…und dann TONGA – Eine Liebe in der Südsee“ ist nicht nur für Südsee-Liebhaberinnen und Reise-Enthusiasten ein Gewinn. Es richtet sich an alle, die mit dem Gedanken spielen, ihrem Leben eine neue Richtung zu geben – sei es durch eine Auswanderung, eine neue Partnerschaft oder einfach durch mehr Authentizität. Das Buch ermutigt, nicht aufzugeben, sich selbst treu zu bleiben und das Leben mit offenen Armen zu empfangen.

 

 

Besonders lesenswert ist die tiefe Menschlichkeit, mit der Faleovalu von ihrem Leben erzählt. Man begleitet sie durch Höhen und Tiefen, durch Hoffnung und Verlust – und spürt: das größte Abenteuer ist nicht die Reise nach Tonga, sondern die zu sich selbst.

 

Verfügbarkeit

Das Buch ist in deutscher und englischer Sprache als Taschenbuch und E-Book erhältlich:

Deutsch:

  • Taschenbuch: ISBN 9789403803357
  • E-Book: ISBN 9789403813165

 

Englisch:

  • Paperback: ISBN 9789403769851
  • E-Book: ISBN 9789403813158

Es ist gelistet bei Amazon & Bookmundo.de und kann auch bei weiteren Bookmundo-Partner-Shops wie Hugendubel, Thalia & Co. und über jeden Buchhändler bestellt werden.

 

Katharina Faleovalus autobiografische Erzählung ist ein aufrichtiges, mutiges Buch voller Tiefe, Wärme und Lebenslust. Es zeigt, dass es manchmal nur eines kleinen Zufalls bedarf – eines Fingers auf einem Globus – um das große Abenteuer des Lebens zu beginnen. Wenn Sie auf der Suche nach einer ehrlichen, inspirierenden Südsee-Geschichte mit Herz sind: Dieses Buch sollte ganz oben auf ihrer Leseliste stehen!

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5 Kommentare

  1. Diese Rezension kann ich uneingeschränkt bestätigen!
    Ein sehr interessantes, berührendes Buch, das den Leser in eine
    andere Welt entführt und ihn in seinen Bann zieht……

  2. Dieses Buch fasziniert einen. Man spürt einfach, dass die Autorin viel Herz in jede Zeile investiert hat. Ihr Leben in Tonga wäre es wert, eines Tages verfilmt zu werden. “Und dann Tonga” ist ein Buch, welches einmal gelesen, nie wieder vergessen werden kann!

  3. Bin verwundert, dass ich erst heute von diesem Buch erfahre. Aber Danke für die Kontaktaufnahme. Gruß Manfred Assmann, Deutsch Pazifische Gesellschaft e.V.

  4. Katharinas Autobiographie: Eine ungeschminkte Südsee-Reise

    Katharinas Autobiographie schildert in klarer, oft ungeschminkter Sprache, warum sie von Köln nach Tonga auswanderte und einen wesentlich jüngeren Tonganer heiratete – nach einem Urlaub dort mit einer Freundin. Wer dabei an eine weitere Liebesschnulze über Paare aus unterschiedlichen Kulturen denkt, liegt völlig falsch. Katharina Faleovalu führt den Leser offen und nüchtern durch ihr Leben: sie teilt Bedenken, Nöte, Überlegungen, Gefühle und Zweifel an der Beziehung. Ihre Sprache mischt Kölner Lokalkolorit mit typischem Witz, ohne in Kitsch abzugleiten, die lebhaften Ereignisse bleiben unterhaltsam, und lebendige Dialoge lassen den Leser wie einen Lauscher mitfiebern.

    Die Handlung folgt einer inneren Logik, doch über 26 Jahre prägen unerwartete Wendungen und Schicksalsschläge das Paarleben: katastrophale Wirbelstürme, wirtschaftliche Krisen, Tongas Isolation in der Corona-Zeit und ein Vulkanausbruch fordern Durchhaltevermögen. Der Tod von Katharinas Mutter wird zum Wendepunkt.

    Und doch webt sich durch all dies die Liebe des Paars wie ein roter Faden der alles zusammenhält.

    Zusammenfassend entfacht diese Lektüre Neugier auf Tonga und seine Menschen – und belebt die Faszination für die Südsee neu. Katharina malt die Natur so bildhaft, dass man selbst Lust bekommt, auf einer Insel zu zelten. Wer “Frieden” sucht, findet ihn hier immer noch.

    Ich empfehle diese Südsee-Autobiographie dringend: sie ist eine Reise ins heutige Tonga aus Frauensicht, von einer Frau, die mit einem Tonganer ein neues Leben aufbaute, und es ist das einzige Buch dieser Art. Gruß aus Berlin!
    Manfred Assmann, vormals Präsident der Deutsch Pazifische Gesellschaft, die sich besonders mit den Beziehungen Deutschland zum gesamten Territorium des Pazifik beschäftigt, 3.6.2026

  5. Review of And Then Tonga
    And Then Tonga is Lina’s deeply personal journey into a hidden paradise that she first discovered with her eyes closed and her finger pointing to a globe in a Cologne bookshop. As a full Tongan, born and raised in Vava’u, I found her autobiography especially meaningful because it takes the reader into a world that is both familiar and newly illuminated. Lina writes about love, family, responsibility, and self-discovery in a way that is sincere, engaging, and thought-provoking.
    What I appreciated most was her insight. Her observations are sharp, honest, and often deeply moving, offering readers a rare perspective on Tonga, its beliefs, its myths, and the lived realities of its people. She has a way of blending humor, intelligence, and emotional truth that makes the book feel alive. I laughed, cried, and felt anger in places, as though I were revisiting people and experiences I already knew in real life.
    This is more than just a memoir. It feels like a guide to understanding love as action, hardship as part of life, and the quiet strength required to keep going through difficult seasons. It also captures the powerful presence of a mother’s love, the complexity of cultural understanding, and the importance of human connection and respect. Lina’s writing reminds us that life, love, and hardship are inseparable, and that wisdom often comes from learning to move beyond comfort.
    If I had one wish, it would be that the book continued longer, because I wanted to know more. It reads like a documentary of home — intimate, eye-opening, and unforgettable. Lina’s willingness to share her history, her heart, and her perspective is a gift to her readers.
    I would rate And Then Tonga 10/10.

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