Ausstellungstipp: Tikimania in München

Gerade in diesen Corona-Zeiten, in denen das Reisen schwierig und das Fernweh groß ist, kommt diese kleine aber feine Ausstellung gerade recht. Tikimania heißt die Ausstellung, die derzeit im Münchner Museum Fünf Kontinente zu sehen ist. Dort werden Werke des Malers Bernd Zimmer zusammen mit vielen Südsee-Artefakten gezeigt, die das Zusammenspiel von europäischer Kunst und ozeanischer Kultur völlig neu erschaffen, wie es auf der Homepage des Museums heißt.

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Kunsttipp Australien Red Centre: Field of Light

Im Herzen des Northern Territory, rund um Australiens berühmtestes Wahrzeichen, den Uluru, befindet sich derzeit eine Lichtinstallation der ganz besonderen Art. Die Kunstinstallation „Field of Light“ des australischen Künstlers Bruce Munro, besteht aus 50.000 solarbetriebenen Glaskugeln, die in der Nacht in verschiedenen Farben leuchten. Daher trägt das Lichterkunstwerk auch den passenden Namen Tili Wiru Tjuta, was soviel bedeutet wie „viele schöne Lichter betrachten“. Die bunten Lichterkugeln illuminieren die Wüste rund um den Ayers Rock, wie der Uluru auch genannt wird, und bedecken den Boden soweit das Auge reicht. Dieser spektakuläre Anblick zieht seit April 2017 viele Tausend Besucher jährlich an. Nun wurde das Field of Light, auch aufgrund der derzeitigen Corona-Pandemie, verlängert. Noch bis zum 31. Dezember 2020 können Besucherinnen und Besucher sich auf die Lichtinstallation in Australiens Northern Territory freuen.

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Ausstellungstipp: Übersee Museum Bremen

Die Südsee interessiert Sie, aber die nächste Reise ist noch nicht geplant? Sollten Sie zufällig mal in der Hansestadt Bremen sein, dann schauen Sie doch im Überseemuseum vorbei! Dort gibt es eine große Dauerausstellung zum Thema Ozeanien, die wirklich sehenswert ist.

Als fiktive Karte ist die Südsee-Ausstellung im Überseemuseum gestaltet – das will heißen: Der Besucher kann die gesamte Südpazifikregion gewissermaßen erwandern. Die Erkundungstour durch Ozeanien beinhaltet nicht nur die zahlreichen Südseestaaten wie beispielsweise Papua Neuguinea, Fidschi, die Cook Inseln, Mikronesien und wie sie alle heißen, sondern auch die großen Landmassen Australiens und Neuseelands.
Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Artenvielfalt dieser einzigartigen Region: So können Besucher beispielsweise Korallenriffe oder Tiefseegräben erforschen und erfahren viel über die intensiven Beziehung, die die Bewohner Ozeaniens mit dem Meer haben.

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Ausstellungsstipp: „SÜDSEE – Traum und Wirklichkeit“ in Freiburg

Eine kleine Ablenkung vom herbstlichen Schmuddelwetter gefällig? Dann ab nach Freiburg ins Museum „Natur und Mensch“. Im südwestlichsten Zipfel der Bundesrepublik findet derzeit nämlich eine hochinteressante Ausstellung für Südseefans statt: „Südsee – Traum und Wirklichkeit“ lädt die Besucher ein, die Inselwelt der Südsee in ihrer ganzen Vielfalt und Komplexität zu erleben.

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Ausstellungstipp: Hawai’i revisited im Linden Museum Stuttgart

Die James-Cook-Sammlung Göttingen im Dialog mit zeitgenössischer Kunst

Bereits 2017 hat das Linden-Museum in Stuttgart eine spannende Ausstellung über den amerikanischen Bundesstaat Hawaii ins Leben gerufen. Die jetzt kurarierte Ausstellung „Hawai’i revisited“, versteht sich als Nachfolgeausstellung und beschäftigt sich mit einem zentralen Thema: Der Auseinandersetzung mit der kolonialen Vergangenheit und aktuellen künstlerischen und kulturellen Entwicklungen.

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Ausstellungstipp: Indigenous Australia

In Kooperation mit der National Gallery of Australia präsentiert das Collectors Room Berlin derzeit  eine ganz besondere Kunstausstellung: Rund hundert Werke indigener australischer Künstler und Künstlerinnen aus drei Jahrhunderten werden in der Ausstellung „Indigenous Australia“ gezeigt.

Die National Gallery of Australia (NGA) verfügt über eine riesige Sammlung von Kunstwerken der Aborigines, deren Kunsttradition ganz besonders vielseitig ist. So werden in dieser besonderen Ausstellung beispielsweise traditionelle Aborigine Kunstwerke aus dem 19. Jahrhundert gezeigt, die sich vor allem durch ihre spirituelle Mythologie auszeichnen. Andere frühe Kunstwerke stehen ganz in der Tradition der Naturverbundenheit: indigene Kunstwerke, mit Pflanzenpigmenten auf Holz- und Rindenstücke gemalt zeigen den Besuchern wie die Welt der Aborigines vor der Ankunft der Weißen ausgesehen haben mag.

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Ausstellungstipp: Hawaii im Linden-Museum Stuttgart

Der Mythos Hawaii – im Schwabenland wird er wiederbelebt. Das Linden Museum Stuttgart zeigt in einer großen Sonderausstellung die Kunst, Kultur und Geschichte der Hawaiianischen Inseln – von der Frühzeit bis in die Gegenwart.

Die Ausstellung beschäftigt sich mit den Wurzeln der hawaiianischen Kultur und spürt ihrem königlichen Erbe, ihren Mythen und Geschichten nach. So erfährt der Besucher nicht nur viel Wissenswertes über die spirituellen Ursprünge der heutigen Surfkultur und des Hula Tanzes, sondern nimmt auch viel mit von der wechselvollen Geschichte von Eroberung und Kolonisierung. Wie wurden die Inseln besiedelt, wie lebten die Menschen damals und was änderte sich mit der Ankunft des Entdeckers James Cook?

Einblick in das Leben auf den Hawaiianischen Inseln vor der Ankunft der Weißen geben zahlreiche Kunstwerke und Alltagsgegenstände, die von internationalen Leihgebern stammen. Doch auch die heutige Kunst- und Kulturszene Hawaiis kommt in dieser eindrucksvollen Ausstellung nicht zu kurz.

Wer sich intensiv mit der Geschichte und Kultur des 50. Bundesstaates der USA auseinandersetzen möchte, der findet im Linden Museum Stuttgart auf über 1000 m² Ausstellungsfläche jede Menge zu entdecken. Weiterlesen →

Ausstellungstipp: Emil Nolde und die Südsee

Fans des Südpazifiks kennen ihn bestimmt: Den expressionistischen Maler Emil Nolde Nolde (1867–1956) und seine Südseebilder. Diesen Meisterwerken ist nun eine Ausstellung in Noldes Heimat Schleswig-Holstein gewidmet: Zum 150. Geburtstag Emil Noldes zeigt die Nolde Stiftung Seebüll mehr als 150 Werke, die der Maler bei seinem Südseeaufenthalt zwischen 1913 und 1914 schuf.

Wie so viele Künstler des Expressionismus war auch Emil Nolde stets getrieben von der Sehnsucht nach Ursprünglichkeit und Natürlichkeit. In einer Welt die sich durch Industrialisierung und politischen Umwälzungen im Wandel befand, suchte Nolde nach dem „ursprünglichen Wesen des Menschen“ nach dem, was uns Menschen ausmacht. Er fand diese Ursprünglichkeit fernab seiner norddeutschen Heimat, in Papua Neuguinea.

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