Reisebericht: Hawaii und Fiji 2014 – Teil 2


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Und weiter geht`s hier mit dem zweiten Teil des Reiseberichts unseres Geschäftsführers Jörg Poppen.

8. Tag: Schon von Deutschland aus hatte ich mich für den heutigen Tag auf einen Hammerhai Tauchgang eingebucht. Und so klingelt der Wecker morgens um 06.00 Uhr. Nach kurzem Frühstück mache ich mich mit unserem Mietwagen auf den Weg von Wailea nach Lahaina. 45 Minuten bei mäßigem Verkehr. In Lahaina finde ich einen Parkplatz in der Nähe des Dive Shops Lahaina Divers und schreibe mich unten den wachsamen Augen von Don zum Tauchen ein.

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Lahaina Maui

Die komplette Tauchausrüstung leihe ich mir vor Ort, zum Anprobieren geht’s ins Hinterzimmer. Bald habe ich Anzug, BCD und die ABC Ausrüstung in der Hand und gehe zum Hafen hinunter. Hier treffe ich wieder auf Don, der mit uns die ersten Sicherheitsregeln an Bord durchgeht. Das Boot verlässt den Hafen und wir genießen die Sonne, das Meer und den Anblick der Kaanapali Coast. Dann kommt die Querung des Molokai Channels und das Boot fängt das Schlingern an. Bis zu unserem Tauchspot an einem Felsriff vor der Küste Molokais ist mir schon schlecht – ich bin eben eine Landratte. Die Einweisung in den Tauchgang wird uns dreimal erklärt. Es hört sich alles ziemlich dramatisch an. Dann hören wir nur noch auf Dons Kommando, der dafür Sorge trägt, dass wir alle nacheinander in kürzester Zeit ins Wasser springen und sofort abtauchen.

Auf 20 Meter zieht uns eine leichte Strömung übers Riff. Dieser Tauchgang ist nur auf Hammerhaie ausgelegt, die das ganze Jahr über anzutreffen sind. Und natürlich schauen auch wir nur ins tiefe Blau und nicht so sehr ins Riff vor uns, indem sich viele kleine bunte Rifffische verstecken. Und tatsächlich sehen wir auch bald die ersten großen Hammerhaie, die aber noch großen Abstand zu uns halten.

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Big Beach

Die Strömung zieht uns übers Riffdach zu einem Felsen an dem wir nach 40 Minuten schon wieder auftauchen – meine Luft hätten noch für die doppelte Zeit gereicht, aber scheinbar haben die Kollegen sehr an ihrer Flasche gezogen. Die Boje wird gesetzt, wir tauchen auf, das Boot kommt hinter dem Felsen vor und wir versuchen einer nach dem anderen an Bord zu klettern. Der Wind hat, typisch für Hawaii zugenommen, und wir schwanken von Reling zu Reling. Der Wind pfeift, das Boot wird hin und her geworfen und die Sonne wärmt nicht richtig. Ein kleiner Imbiss ein warmer Tee und nach einer Stunde sind wir für den zweiten Tauchgang fertig, der genau wie der erste durchgeführt wird.

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Es hat sich gelohnt: ein Schwarm Hammerhaie.

Diesmal kommen wir an die großen Fische näher heran …. Der Ausflug hat sich wirklich gelohnt. Aber die Bootsfahrt zurück wird für mich zum Höllenritt. Das Boot schlingert in ca 3 bis 4 Meter hohen Wellern zurück Richtung Maui und Lahaina. Bleich und durchgefroren gehe ich von Bord und nein, die Fische habe ich nicht gefüttert. Gegen Mittag treffe ich am Apartment ein und wir alle beschließen, den Nachmittag am Strand des Big Beachs zu verbringen. Die Sonne wärmt wieder, das Meer ist wieder friedlich und so spielen wir in den Wellen und machen Bilder vom Sonnenuntergang. Am Abend bin ich doch einen Tick müder als der Rest der Familie.

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