Kunden-Reisebericht: Queensland Australien September & Oktober 2018


Los ging es mit dem A 380 über Frankfurt, Singapur nach Cairns. Die Business-Class von Singapore Airlines ist wirklich sehr bequem. Der Sitz ist ca. einen Meter breit und kann zu einem Bett umgebaut werden (knapp 2 Meter Liegefläche). Die Verpflegung an Bord ist hervorragend.

In Cairns holten wir gleich unseren Britzcamper (Britz ist 5 Minuten mit dem Taxi vom Airport entfernt). Von Cairns aus ging es zunächst in den ca. 75 Kilometer entfernten Eubenangee Swamp National Park (südlich von Cairns). Die Anfahrt dauert ca. 1  Stunde. Die Wanderung in das Sumpfgebiet dauert ca. 45 Minuten. Im Sumpf lebt ein riesiges knapp 5 Meter langes Leistenkrokodil.

Weiter ging es dann nach Mission Beach (südlich vom Eubenangee Swamp National Park). Die Fahrt zurück zum Highway dauert ca. 15 Minuten. Danach ist man nach ca. 70 Kilometern (1 Stunde Fahrzeit) in Mission Beach. Hier haben wir bei Ankunft gleich 2 Kasuare auf der Strasse von Mission Beach nach South Mission Beach gesehen.

Wir haben uns im Hideway Campingplatz in Mission Beach einen Stellplatz genommen. Der Campingplatz ist gross und sauber. Der Stellplatz kostete mit Strom pro Nacht 40 A$. Der Strand liegt 100 Meter entfernt. Der Strand ist sauber, ca. 100 Meter breit und ca. 20 Kilometer lang und ist gesäumt von Palmen aller Art.

Am nächsten Morgen machten wir uns auf zu einer 5 Stundenwanderung (Edward Kennedy Walk, südliches Ende von South Mission Beach). Der Walk beginnt dort, wo der Strand im Süden von South Mission Beach endet und ist somit leicht zu finden. Hier geht es dann zunächst einen Wanderweg entlang am Meer, dann zur Lugger Bay, am Ende der Lugger Bay dann über eine Brücke, weiter durch die Mangroven bis man dann in der Edward Kennedy Bay ist.

Der Ziel kann nicht verfehlt werden, da es keinen Abzweig innerhalb des Wanderweges gibt. Ferner ist zu Beginn des Wanderweges eine ausführliche Wegbeschreibung an einer Steintafel angebracht, mit Gehzeiten zu den einzelnen interessanten Zwischenstopps des Wanderwegs. Die Wanderung ist sicher die schönste und abwechslungsreichste in und um Mission Beach. Folgende Tiere haben wir auf dieser Wanderung gesehen: Delfine, Meeresschildkröten, Stechrochen im seichten Wasser der Kennedy Bay, sowie grosse Buntwarane. Das grösste Erlebnis war aber die Sichtung eines riesigen Dugongs an der Küste. Leider tauchte es nur 1x auf und so konnten wir kein Foto machen.

Wetter: 14 Tage Sonnenschein, Tags 25-30 Grad Luft, Nachts 13-17 Grad, Wasser 23 Grad.

Nach 2 Wochen Strand und Regenwald ging es dann ins ca. 100 Kilometer entfernte Atherton Tabelland (Lake Eacham, Lake Barrine, Yungaburra). Die Wanderungen um die vorgenannten Kraterseen nähe der Ortschaft Yungaburra incl. der Wanderung am Petersen Creek sind allesamt einmalig schön. Die Flora und Fauna ist atemberaubend, die Wanderwege sehr gut ausgeschildert und der Campingplatz am Lake Eacham super (39 A$ pro Nacht mit Strom).

An Tieren haben wir gesehen: Über 40 Schnabeltiere am Petersen Creek an dem wir 4 mal zu verschiedenen Tageszeiten gewandert sind (Morgens, Mittags, Nachmittags und Abends an vier verschiedenen Tagen), 4 Keelbacks (ungiftige Wasserschlangen), 1 Baumkänguru, 1 Bindenwaran und eine sehr grosse Anzahl von Süsswasserschildkröten.

Das Wetter war ebenfalls prima: Alle 10 Tage waren ohne Regen, davon 7 Tage fast wolkenlos, Luft tagsüber 22-27 Grad, Nachts 10-15 Grad, Wasser in den Seen ca. 22 Grad. In dem kleinen Ort Yungaburra gibt es alles zu kaufen, was man braucht (grosser  Supermarkt, Bottleshop, Tankstelle und ein ganz tolles, ausgeflipptes Cafe).

Danach ging es für 2 Wochen nach Mareeba und die Granite Gorge mit Tagesausflügen nach Kuranda und die Emerald Falls. Wanderwege gibt es in diesem Bereich sehr viele, die allesamt gut ausgeschildert sind. In der Granite Gorge kann man toll campen (Preis wie Yungaburra). Die Felsenkängurus kommen nachts sogar zum Lagerfeuer und lassen sich streicheln. Tagsüber kann man die knuddeligen Felsenkängurus natürlich in der Gorge besuchen und streicheln. Auch eignet sich die Gorge mit ihren Wasserlöchern toll zum krokodilfreien Baden.

Das Wetter: 14 Tage wolkenlos und strahlender Sonnenschein, Luft bis 35 Grad tagsüber, nachts um die 17 Grad, Wasser ca. 24 Grad.

Danach ging es in die feuchten Tropen nach Cape Tribulation. Das Wetter machte seinem Namen alle Ehre. Täglich 10-15 Stunden Regen. Luft tagsüber bis 30 Grad, Wasser ist tabu wegen Krokodilen und Haien, nachts waren es um die 20 Grad. Um den Daintree River haben wir keine Krokodile gesehen, dafür aber 3 grosse Pythonschlangen und viele ebenfalls ungiftige „Green Treesnakes“.

Nach 3 Tagen hatten wir genug vom Regen und fuhren noch für knapp 2 Wochen zurück nach Mission Beach (ca. 250 Kilometer vom Cape Tribulation entfernt) und machten Strandurlaub mit Tagesausflügen (Cardwell, Tully Gorge, Hinchinbrook Island, Murray Falls). Danach ging es nach Singapur.

Dann gings wieder nach Hause. Besten Dank an das Pacific Travel House, die diese Reise perfekt gebucht haben und auf alle meine Wünsche (Flug im A 380, Business-Sitzplatz ohne Nachbar, Camper, Hotel, usw.) eingegangen sind. Nächstes Jahr geht es in den Süden von Westaustralien. Natürlich wieder mit dem Expertenteam von Pacific Travel House!

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