Kunden-Reisebericht: Papua Neuguinea September 2019


Nachdem ich jede Menge Warnungen und Hinweise zur Gefährlichkeit einer Reise nach PNG erhalten hatte, war ich wirklich gespannt, wie die Reise vom 06. – 17. September verlaufen würde.

Als ich morgens gegen 05:00 Uhr Ortszeit in Port Moresby ankam, wurde ich bereits von Andrew erwartet. Nachdem ich schnell Geld gewechselt hatte fuhr ich mit Andrew ins nahegelegene Gateway Hotel, wo er mich briefte und mir letzte Infos und auch Info-Material incl. einer Notfallnummer – die ich aber nicht gebraucht habe – gab. Anschließend brachte er mich zur Raintree Lodge, eine kleine, aber feine Lodge.

Am Nachmittag stand ein Ausflug zum Gelände der PAU University auf dem Programm, wo ich bereits sehr schöne Fotos diverser Wasservögel machen konnte. Am nächsten Morgen hieß es früh aufstehen und Fahrt zum Varirata NP. Dort angekommen war es nur ein sehr kurzer Spaziergang bis wir den Raggiana Bird of paradise zu sehen bekamen – oder besser gesagt, gleich 3 Exemplare dieser Species. Der Park ist sehr schön, allerdings ließen sich die meisten anderen, dort beheimateten Vögel, leider nicht sehen.

Am Nachmittag erfolgte der Flug nach Mount Hagen – sehr pünktlich. Kenneth, der mich dort abholte, hatte im Auto wohl ein wenig geschlafen, so dass ich ca. 20 Minuten wartete und fast doch die Notfallnummer angerufen hätte. Aber er wachte rechtzeitig auf und machte sich bemerkbar.

Die Kumul Lodge ist zwar einfach, aber völlig ok. Das Bad bestand aus Toilette, Waschbecken und Dusche und ich hatte die meiste Zeit auch richtig heißes Wasser in der Dusche – was aber wohl nicht in allen Räumen so war. Auf Grund der Höhenlage von fast 3.000 Metern war es recht frisch dort. Das Essen war ausgezeichnet – allerdings recht teuer: das Abendbuffet kostete 87 Kina.

Mein Guide „Wilson- the birdman“ war Spitze. Er konnte alle Vögel anhand ihrer Rufe oder ihrer Silhouette erkennen und benennen. Wir haben alle Birds of paradise, die wir suchten auch gefunden, incl. des seltenen Blue BOP. Etwas ganz Besonderen ist der Feeder an der Lodge, wo Papaya und andere Früchte ausgelegt werden. Das ermöglicht die Beobachtung und Fotografie verschiedener Vögel (incl. zweier Arten von BOP’s) aus nächster Nähe – ein tolles Erlebnis.

Zum Abschluss bin ich von Mount Hagen über Port Moresby nach Goroka geflogen, um die bekannte Goroka-Show zu besuchen. Ein absolutes Highlight und wirklich unglaublich beeindruckend. Störend waren nur die vielen Touristen. 😉 PNG Explorers International ist mir fast zu vorsichtig. Sie sind so besorgt um das Wohlbefinden der Touristen, dass wir, sobald die Show auch für Einheimische geöffnet wurde, gebeten wurden, das Areal zu verlassen, weil es zu gefährlich sei. Das Hotel Phoenix ist auch ok, allerdings war das Essen, das mit Abstand schwächste während der Tour.

Fazit: es war zwar eine kurze, aber sehr beeindruckende Reise. Alle Einheimischen, die mir begegnet sind und mit denen ich gesprochen habe, waren superfreundlich. Ich habe mich nie auch nur ansatzweise unwohl oder unsicher gefühlt. Die Organisation durch PNG Explorers International war absolut professionell. Alles, von der Organisation über die Unterkünfte und die Guides bis zum Essen, war viel besser, als ich es erwartet hatte.

Diesen Artikel jetzt teilen:
Share on Facebook
Facebook
Tweet about this on Twitter
Twitter
Pin on Pinterest
Pinterest
Email this to someone
email

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*
*
*

*