Die Salomonen sind ein abgelegenes und noch wenig betauchtes Reiseziel im Südpazifik, das mit einer außergewöhnlichen Vielfalt überzeugt. Die Inselgruppe bietet Korallenriffe, Mangroven, Steilwände, Höhlen und zahlreiche Wracks aus dem Zweiten Weltkrieg, sodass sich Naturerlebnis und Geschichte auf besondere Weise verbinden. Die Riffe gehören zum Korallendreieck, einem der globalen Hotspots mariner Biodiversität, und sind weitgehend unberührt. Unter Wasser erwarten Taucher farbenprächtige Hart- und Weichkorallen, riesige Gorgonienfächer, tropische Schwärme und regelmäßige Begegnungen mit Haien, Mantas, Schildkröten und Delfinen.
Die Bedingungen sind ganzjährig gut, die beste Zeit liegt zwischen April und November während der Trockenzeit. Die Sichtweiten betragen meist 15 bis 30 Meter, an Offshore-Spots auch mehr. Die Wassertemperaturen bewegen sich konstant zwischen 27 und 30 °C, sodass in der Regel ein 3 mm Anzug ausreicht. Besonders die Kombination aus intakten Riffen, Großfischbegegnungen und geschichtsträchtigen Wracks macht die Salomonen zu einem der vielseitigsten Tauchziele im Südpazifik.
Russell Islands - Nordwestlich von Honiara:
White Beach: in diesem Gebiet war im zweiten Weltkrieg eine Versorgungsbasis stationiert. Die gesunkenen Wracks, bestehend aus diversen Fahrzeugen und Kriegsgeräten, haben sich zu einem einmaligen künstlichen Riff entwickelt.
Rainbow Reef: das Riff ist besonders bekannt für seine farbenprächtigen Korallen, die 9 verschiedene Anemonen Fischarten beheimaten.
Leru Cut: ein Unterwasser Canyon erstreckt sich bis zu 100 m in die Insel und endet mitten im Dschungel. Der Einschnitt bietet tollste Fotomotive.
Nordöstlichster Punkt Mane Islands:
durch die Strömung sind hier die großen Fische auf Futtersuche.
Ta und Karamulon Point:
Weiß- und Schwarzspitzenhaie sind hier ebenso wie die großen Rochen Zuhause.
Custom Caves:
die Höhlen vulkanischen Ursprungs bieten Ihnen atemberaubende Foto Möglichkeiten.
In den Höhlen finden sich häufig Lobster, Aale und Rochen.
Mary/Mborokua Island:
Die Insel ist bekannt für Ihre vielen Barrakuda und Makrelen Fischschwärme, sowie die tollen Korallengärten.
Marovo Lagoon:
die Lagune besteht aus einem doppeltem Riff und ist mit die größten Salzwasserlagune überhaupt. Hier betauchen Sie auch:
Kavachi Korner: hier treffen Sie auf jede Menge Reef Sharks. Außerdem liegt hier ein noch aktiver Unterwasser Vulkan. Sie können die Aktivitäten unter Wasser spüren und hören.
Taiyo: das einstige Fischerboot ist fast 100 m lang und sank vertikal, weil es auf das Riff auflief. Wenn Sie darüber hinwegtauchen können Sie, dem ganzen Wrack entlang, 100 m in die Tiefe schauen.
Mbulo Island: die Insel kann rundum betaucht werden. Es gibt hier alleine 6 verschiedene Tauchspots: darunter Steilwände, die über und über mit harten und weichen Korallen bedeckt sind und Röhren aus Vulkangestein, die Sie entlang tauchen können und die Ihnen die genialsten Fotomotive bieten.
Florida Islands:
Tulagi:
Tauchziel ist hier, das im zweiten Weltkrieg gesunkene, japanische Wasserflugzeug, das in einer Tiefe von 24-30 m liegt.
Twin Tunnels: es handelt sich um sehr alte Lavaröhren, die senkrecht in in eine Tiefe von 35 m führen. Sie münden dort in weitere Tunnel, in denen sich große Fischschwärme und auch Großfische tummeln.
Passage Rock: ein freistehender Felsen inmitten der Passage. Hier tümmeln sich vorallem Haie, Tintenfische und Nasendoktorfische.
Tanavula Point: hier finden Sie sowohl eine Vielzahl von Korallenarten an ein einem beeindruckend gesunden Riff, als auch hunderte von Unterwasserschnecken.
Ed`s Wall: schöne Steilwand mit einer Unzahl von Fischen, wie Barrakudas und Nasendoktorfische.