Buchtipp: Stephen Barnett & John McCrystal – Das kuriose Neuseeland-Handbuch

Der Untertitel des Buches Das kuriose Neuseelandbuch lautet Was Reiseführer verschweigen und ist ein ziemlich guter Hinweis auf den Inhalt des kleinen Handbüchleins. Die beiden neuseeländischen Autoren Barnett und McCrystal haben sich mit Fakten über ihr Land beschäftigt, derer sich normalerweise ein klassischer Reiseführer nicht annimmt. Darunter mag manch nicht ganz so wichtige Information für eine gelungene Reise sein wie etwa die häufigsten Nachnamen in Neuseeland, aber gerade das macht den Charme ihres Werkes aus. Es ist amüsant.

Wer gerne Aufzählungen von kuriosen Fakten mag, der wird seinen Spaß mit dem Neuseeland-Handbuch haben. Minutiös haben die beiden Autoren Infos zusammengetragen, die einen etwas anderen Blick auf Neuseeland eröffnen. Das fängt bei alternativen Namen für Neuseeland an, führt durch die düstere Welt der Verbrechen, erklärt die Gefahren durch giftige Pflanzen und Tiere und erläutert merkwürdige Angewohnheiten bei der Klamottenwahl.

Auch Sightseeing-Tipps für Touristen finden sich in dem Buch. Da wären z.B. die Friedhöfe mit dem schönsten Ausblick zu nennen oder die Orte mit der höchsten Bordell-Dichte. Ein kleiner Sprachführer darf auch nicht fehlen, um beim heimischen Slang nicht völlig hilflos dazustehen.

Alles in allem ist Das kuriose Neuseelandhandbuch ein vergnüglicher Zeitvertreib für lange Flugstrecken oder Wartezeiten am Bahnhof. Es liefert jede Menge Stoff für Smalltalk nach dem Motto „Wussten Sie schon …?“ und tatsächlich erfährt der Leser auch einige durchaus nützliche Dinge für seinen Aufenthalt. So ist es immer gut, die giftige Rotrückenspinne zu kennen, genauso wie die gefährlichsten Strände Neuseelands. So eine Reise kann nämlich ganz schön spannend sein…

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