Bora Bora: 3 ultimative Must-Dos


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Bora Bora ist – ganz ohne Frage – der schillerndste Stern unter allen Südseedestinationen. Nicht nur üppige und kontrastreiche Naturschönheit sondern auch eine ganze Portion Dekadenz erwarten einen jeden Reisenden, der sich zum Erholen und Socializen mit der High Society auf dem Herzen der Îles de la Société entschließt. Und so sind die Must-Dos auf einem Bora Bora Urlaub nicht wie bei so vielen anderen Südseeinseln lediglich darauf beschränkt, Natur und ein wenig indigene Kultur zu erleben, sondern sind auch durchaus gesellschaftlich geprägt.

Hier nun also drei Inselhighlights ganz jenseits der Klassiker des Schnorchelns im kristallklaren Türkis der Lagune und der Besteigung des verwitterten, in volles Grün und wolkiges Weiß gekleideten und 727 Meter hohen Zentralvulkanschlots des Atolls, Mont Otematu.

 1. Auf ein Glas & zu Tisch zwischen Sternen

 „Prendre un verre“ – zu Deutsch wörtlich übersetzt also „ein Glas nehmen“ – bezeichnet wohl eines jener Dinge, die man auf Bora Bora auf jeden Fall genießen sollte. Und bei der großen Auswahl hervorragender Locations auf dem Atoll sollte es eigentlich schwer fallen, einen bestimmten Ort herauszusuchen und zu empfehlen, gäbe es da nicht das vielleicht schlechtgehütetste Geheimnis der Insel:

Das Bloody Mary’s mag zwar weltberühmt und auch einen Besuch Wert sein, aber wer sich auskennt und auf der Suche nach Drinks in mondäner Atmosphäre ist, der sucht definitiv die Lounge Bar des MaiKai auf. Besonderen Ruf genießen dort die Martinis, aber auch die eine oder andere exotische In-House-Komposition sollte nicht verschmäht bleiben. Durch den angegliederten exklusiven Yachtclub geht es meist weltmännisch und elegant zu, gleichzeitig aber bietet die Bar des MaiKai auch eine gewisse Coolness und das richtige Quäntchen Relaxation. Aber Vorsicht: Sollte Sie die Nähe gerade zu amerikanischen Film- und Fernsehgrößen in Aufregung versetzen, ist dieser arg angesagte Hang-Out der Insel vermutlich nichts für Sie.

Neben dieser herrlichen Bar bietet das MaiKai zudem ein Restaurant, das kontinuierlich zu den besten Polynesiens gerechnet wird. Koch Teiva Tapare und sein Team legen dabei nicht nur Wert auf hervorragende Zutaten und kreative Gerichte, sondern auch auf eine Atmosphäre, die ganz bewusst zwischen legeren Südseevibes und formellem Ambiente oszilliert. Wer allerdings auf einen Ortswechsel setzt, der sollte im Lagoon Restaurant von Jean-Georges vorbeischauen. Dieses wartet mit gehobener asiatischer Fusion-Küche und einer herrlichen Location auf. Wie Kenner der internationalen Restaurantszene bereits erkannt haben mögen: Das Restaurant gehört natürlich Jean-George Vongerichten. Der ursprünglich aus dem Elsass stammende Koch, der in Deutschland zwar weitgehend unbekannt bleibt, ist in den letzten Jahrzehnten zu einem der führenden Köche der USA geworden und wurde erst kürzlich vom New York Magazine zum einflussreichsten Koch der Ostküstenmetropole der letzten 20 Jahre gewählt. Kein Wunder also, dass man im Lagoon Restaurant nicht nur die Sterne über der Lagune, sondern auch jene aus New York beobachten kann.

2. Hawaiki Nui

Wer es Ende Oktober oder im führen November nach Bora Bora schaffen sollte, darf auf keinen Fall die Ankunft des Hawaiku Nui Kanurennens am Matira Strand verpassen.

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Neben dem Molokai Rennen auf Hawaii ist das Hawaiki Nui das wohl größte Rennen überhaupt: Mehr als 100 Teams und damit gut 2000 Teilnehmer aus der ganzen Welt, viele von ihnen unter den besten ihrer Sportart, nehmen am Rennen teil. Der erste Abschnitt führt die Ruderer 44,5 Kilometer von Huahine nach Raiatea, am zweiten Tag dann geht es um Geschwindigkeitsfahren in der Lagune bis nach Tahaa, während am dritten Tag ganze 55 Kilometer über den offenen Ozean nach Bora Bora zurückgelegt werden müssen. Wer ein wenig mehr vom Hawaiki Nui haben möchte als lediglich die Ankunft zu beobachten und dem dann folgenden, ausladenden Fest beizuwohnen, dem sei empfohlen, sich frühzeitig um ein(en Platz auf einem) Boot zu kümmern, um die Kanufahrer auf ihrem letzten Streckenabschnitt zu begleiten.

3. Aqua Safari

Sie verbringen Ihren Familienurlaub auf Bora Bora? Dann ist die Teilnahme an einer Aqua Safari für Sie ein absolutes Must! Neben den unzähligen Tauchkursen und Schnorchelexpeditionen erscheint sie wie ein bunter Paradiesvogel. Denn Aqua Safari heißt nichts anderes, als mit Metern von Wasser über dem Kopf auf dem sandigen Grund der Lagune von Bora Bora spazieren zu gehen und das Unterwasserleben zu beobachten. Wie das funktioniert? Mit den entsprechenden Gewichten, einem großen Glockenhelm und einer Sauerstoffversorgung über einen langen Schlauch.

Teilnehmen kann praktisch jeder, Vorerfahrung bedarf es keiner und eigentlich müssen Unterwasserspaziergänger nicht einmal selbst schwimmen können. Die Gesamtdauer des Ausflugs beträgt etwa 2 Stunden, wovon Sie etwa 40 Minuten tatsächlich auf dem Lagunengrund verbringen werden. Schön: Wer mag und rechtzeitig bestellt, kann ein professionelles Video von sich und seiner Family beim Ausflug unter Wasser anfertigen lassen.

Foto: Hawaiki Nui Va’a 3 by Bianca Henry / CC BY 2.0

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