Kundenreisebericht: Queensland Juli/August 2016


Am 14.7.16 gings los. Mit Singapore Airlines von München nach Singapore. Der Changi Airport ist wirklich riesig und wunderschön. Es gibt viele Themengärten die man kostenlos besuchen kann. Hier einige Fotos vom Changi Airport:

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Nachdem wir uns am Changi Airport erholt hatten, ging es weiter nach Cairns. Die Stadt ist für mich seit vielen Jahren der optimale Ausgangspunkt für eine Rundreise. Cairns liegt einfach genial – im Norden das Cape Tribulation, im Süden Mission Beach mit seinen Traumstränden und im Westen die einmaligen Tablelands und dahinter die trockene Steppenlandschaft und das Outback.

Anbei einige Impressionen aus Cairns:

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Danach ging es mit dem Camper weiter in Richtung Innot Hot Springs und Undara. Heisse Quellen und Lavahölen – Campingplätze die ihres gleichen suchen – einfach herrlich. Eine bunte Tierwelt und tolle Wanderwege.

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Der Britzcamper (VW-Crafter) war perfekt eingerichtet, incl. Farbfernseher, WIFI, NAVI, Warmwasser, Bad, WC,  usw. usw. In und um Undara kann man lange Wanderwege durchstreifen. Dank der dunklen Nächte war auch der Mond zum greifen nah.

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Nach 6 Nächten im trockenen Hinterland ging es wieder zurück in die Atherton Tablelands.
Das Wetter hatte sich beruhigt und die Wet Tropics zeigten sich von der wettertechnisch von der guten Seite.

Zunächst ging es an den Lake Barrine, nahe Yungaburra. Gleich hinter dem Lake Barrine Teehaus lag nahe dem Wanderweg eine Amethystpython in den Bäumen uns sonnte sich. Die ca. 4 Meter lange Würgeschlange lies sich fotographieren und schlief in aller Ruhe weiter.

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Danach umwanderten wir den nahegelegenen Lake Eacham. Die Wanderwege um die beiden Kraterseen sind wunderschön angelegt. Es gab auch viele kleine Moschusrattenkängurus zu sehen. Leider konnten wir keines gut fotographieren, da sie sich im dunklen Gebüsch aufhalten und sofort fliehen, wenn sie merken, dass sie entdeckt wurden.

Seit einigen Monaten ist ein kleines „Freshi“ im Lake Eacham, was den Australier aber nicht beim Baden stört. Da auch Kleinkinder gebadet haben, trauten auch wir uns ins Wasser.

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In den Abendstunden ging es dann zum Petersen Creek in Yungaburra. Wir hatten Glück und konnten noch ein Schnabeltier im letzten Sonnenlicht filmen. Nach 18 Uhr wurde es dann so dunkel, dass keine guten Fotos mehr gemacht werden konnten.

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Immerhin konnten wir noch einen kleinen Flugbeutler entdecken, der uns interessiert beim Filmen zusah.

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Tags darauf machten wir einen Ausflug nach Malanda. Das Tiersichtungsglück blieb uns treu. Ein Kolibri landete am Campingplatz „Lake Eacham Caravanpark“ direkt über uns in den Bäumen.

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Schnell noch ein Foto und dann ab nach Nerada Tea, einem Ortsteil von Malanda. In den Bäumen bei den Plantagen von Nerada Tea konnten wir eines der seltenen Lumholtz Baumkängurus mit Baby entdecken. Ein tolles Erlebnis.

lum2 lum1Danach ging es weiter nach Mareeba in die Granite Gorge zu einem tollen Campingplatz. Unsere Nummer 1 i.S. Campingplatz. Der Campingplatz ist ruhig und sauber. Ein Gefühl von „Freiheit und Abenteuer“. Abend war man beim Grillen niemals alleine. Unsere Nachspeise – frische Erdbeeren aus dem Cooles Supermarket – mussten wir teilen. In den Bäumen über unserem Lagerfeuer schaute uns ein Possum bei Grillen zu.
Ich ging nur kurz in den Camper um die Kamera zu holen und schon war eine Erdbeere weg. Der Kleine sieht zwar plump aus, kann aber ziemlich schnell sein, wenn er will…

gr1 gr2 gr3 gr4Im Taschenlampenlicht genoss er unsere Erdbeere. Die Geräusche haben ein Felsenwallaby aus der Granite Gorge angelockt; er wollte auch eine Nachspeise.
Wer kann bei solch liebevollem betteln schon nein sagen…

In der Granite Gorge sind die Felsenwallabys besonders zahm und auch ein wenig „verfressen“.Schon den Kleinen schmeckt es…

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In den Felsenlöchern kann man herrlich baden (Wasser ca. 22 Grad). Eine erholsame Abkühlung bei knapp 40 Grad im Schatten.

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Ein Ausflug in die ca. 30 Kilometer entfernten Mareeba Wetlands ist immer zu empfehlen.
Eine klasse Gegend mit vielen wilden Tieren und hervorragenden Wanderwegen. Schon auf der Zufahrt begrüßte uns ein Emu.

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Sein Kumpel war der nächste der uns begrüßte, und zwar auf dem Wanderweg um die   Wetlands. Neugierig kam er auf Tuchfühlung heran um zu schauen, ob wir was für ihn haben. Wir hatte noch ein paar Krümel Kängurufutter von der Granite Gorge. Die pickte er sofort von der Hand.  Erstaunlich, wie zutraulich die Emus auch in Freiheit sind.

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Auch hier dürfen Wallabys nicht fehlen. Neugierig aber deutlich schüchterner als seine verwandten in der Granite Gorge.

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Auch bunte Vögel (Prachtfinken) gab es zu sehen.Diese Prachtfinken waren in der Rezeption der Mareeba Wetlandsin einer Voliere. In Freiheit haben wir sie leider nicht gesehen.

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Ebenso Bienenfresser. Diese aber wieder in Freiheit, wie alle anderen gezeigten Tiere in diesem Bericht auch.

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Nach der langen Wanderung in den Mareeba Wetlands ging es in die nahegelegenen Emerald Falls. Mit dem Camper ist man in 45 Minuten dort (Highway in Richtung Richtung Kuranda). Oben angekommen kann man in den zahlreichen Becken bei den Wasserfällen baden.

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Er schaute uns beim Plantschen zu. Ein Monitor mit einem guten Meter Länge.

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Er wollte auch sehen, was da los ist. Die Vogelwelt ist wunderschön. Alles ist geboten. Die Kamera muss stets griffbereit sein.

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Weiter ging es dann über den Daintree River nach Cape Tribulation an den gleichnamigen Campingplatz, der sehr zu empfehlen ist. Auf dem Campinplatz gibt es sogar Holzofenpizzas. Lecker, aber mit 20 A$ auch nicht ganz billig.

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10 Meter hinter dem Campingplatz warten die Traumstrände.

stra3 stra1 str2Aber – der Daintree River und seine Seitenarme bringen nicht nur Süsswasser zum Meer. Auch tummeln sich hier reglmäßig die Salties. Das heisst: Absolutes Badeverbot!

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Nur Wandern am Strand ist erlaubt. Aber immer sollte der Blick auch in die Bäume gehen. Gott sei Dank nur eine ungiftige Wasserschlange beim Sonnenbad.

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Auch holen Feigbäume gibt’s. Sachen gibt´s… Die Natur hat immer wieder tolle Überraschungen.

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Und das sind nicht die einzigen holen Bäume. Ein vorsichtiger Blick in einen holen Baum bringt ab und zu auch eine Überraschung. Eine Eule. Ich bin wohl er einzige, der   erschrocken ist.

image142Die Wanderwege zeigen es – Kasuarsichtung ist möglich. Und da war er auch schon. Zuerst nur einer.Dann zwei: Vater mit Kind… Richtung Strand dann wieder einer. Wow – Toll –    So ein Glück.

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Auch der Blauzungensink wollte mit aufs Foto.

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Gesucht hatten wir einen Echidna. Den haben wir leider nicht gefunden. Dafür aber noch so ziemlich das gefährlichste was Australien zu bieten hat.
Eine Eastern Brown Snake auf dem Wanderweg. Gut, dass Eva sie zuerst gesehen hat. Ich stand nämlich nur 2 Meter von ihr entfernt. Die Brownsnake ging schnell in die Angriffshaltung über und versperrte den Weg für 5 Minuten.

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Nachdem sie den moralischen Sieg errungen hatte, verzog sie sich wieder ins Gebüsch und wir konnten unsere Wanderung gesund und munter fortsetzen. Das war Gänsehaut „pur“.

Zum Schluss der Rundreise ging es nach Mission Beach und Dunk Island. Was soll man sagen. Ein traumhafter Abschluss. Strände – vom feinsten – und das Glück zwischen Dunk- und Baderra Island bei der Schnorcheltour einen Buckwal mit Baby zu sehen. Das Tierglück war diesesmal wieder besonders gross. Impressionen anbei:

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Danach ging es zurück nach Cairns. Erst den Britzcamper abgeben und dann zum Airport (15.08.16). Ein wirklich perfekter Urlaub!
Danke auch an das Pacific-Travel-House-Team, mit dem man immer sorglos reisen kann.
Hier kann man sich sicher sein – was gebucht wurde – das klappt – 100%ig.

Liebe Grüße,
Eva und Karlheinz

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