Kunden-Reisebericht: Samoa Mai 2017


Fiji - von oben

Den bereits strahlend blauen pazifischen Ozean beim Anflug auf die Inselgruppe mal außer Acht gelassen, bietet Samoa ein absolut beeindruckendes Farbenmeer. Das Spektrum reicht von bunten Häusern und offenen Fales, schwarzem  Lavagestein, saftigem üppigem Grün, hellen weiten Sandständen, die bei Ebbe zum Vorschein kommen, bis hin zur in sämtlichen Farben leuchtenden Blütenpracht, so stellt man sich das Paradies vor. Mit jedem Sonnenstrahl oder jeder sich mystisch über die Insel legenden Wolke verändert sich das Bild stetig und man kann sich kaum satt sehen.

Auch wenn man hier nicht mit Schweinen schwimmen kann wie in anderen Teilen der Welt, so ist es dennoch zuckersüß wenn plötzlich am Straßenrand eine Horde kleiner Ferkel aus dem Busch wuselt,  um dann rasch auf der anderen Seite wieder im sicheren Dickicht zu verschwinden, oder wenn „Piggeldy mit Frederick“ am Strand vor einem einheimischen Dorf nach leckeren Krabben buddelt.

Samoa - Le Lagoto Resort

Samoa ist (glücklicherweise!) noch recht unberührt, der Tourismus steckt im Vergleich zu anderen pazifischen Inselgruppen noch in den Kinderschuhen und die Uhren gehen etwas langsamer als gewohnt.

Die Samoaner sind ein nettes unaufdringliches sehr gemütliches Völkchen und entsprechend ihrer Ruhe und Gemütlichkeit auch oftmals gerne etwas kräftiger gebaut und mit interessanten bedeutungsvollen Tattoos geschmückt.  😉

Die Gärten in den Dörfern sind wunderschön gepflegt und auch entlang der Straßen wird sich regelmäßig gekümmert, dass das Gras gemäht ist, kein Müll umher liegt und das Paradies paradiesisch bleibt.

Während Upolu mit der Hauptstadt Apia als die geschäftigere der beiden größeren Inseln gilt – wenn auch nicht wirklich spürbar als Europäer – vermittelt Savai´i (außer am Fährhafen) wirklich den Eindruck von absoluter Entspannung und die Farben erscheinen hier noch kräftiger und strahlender im Auge des Betrachters.

Ein absolutes Muss ist der Besuch der To Sua Ocean Trench in Süden Upolus. Hierbei handelt es sich um einen traumhaft schönen Naturpool inmitten eines tollen gepflegten Gartens. Über eine Holzleiter und einen kleinen Steg gelangt man in das erfrischende, klare und türkisblaue Nass. Durch das Gestein hat der Pool einen direkt Zugang  zum Meer und wird permanent auf natürliche Weise gereinigt.

To Sua Ocean Trench

Auch auf Savai´i ist ein solches Must-Do hervorzuheben, ein Ausflug zu den Alofaaga Blowholes. Es ist unglaublich zu beobachten, wie der örtliche Guide eine seiner gesammelten Kokosnüsse in einem Loch im schwarzen – durch die Sonne glühend heißen – Lavagestein platziert  und diese nur Sekunden später durch eine Druckwelle gen Himmel katapultiert wird. Würde man nicht irgendwann der Hitze klein beigeben müssen, könnte man dieses Schauspiel stundenlang beobachten und staunen welche Naturgewalt hier herrscht.

Samoa-Alofaaga Blowhole

Neben den ganzen unvergesslichen Eindrücken, darf natürlich auch die Kulinarik nicht zu kurz kommen. Nach einem spannenden Ausflug, einem erlebnisreichen Tag am und im Meer oder einem Besuch zum Beispiel des Robert Louis Stevenson Museums auf Upolu, hat auch der Magen eine Belohnung verdient. Palusami (junge Taroblätter in Kokosmilch gebacken) und Oka (roher Fisch in Kokoscreme mariniert) von einer frischen Nui (Kokosnuss) oder einem bunten Cocktail begleitet, lässt jedes Herz höher schlagen. Wenn das Ganze dann noch von einem Feuertanz begleitet oder abgerundet wird, dann steht eigentlich fest, dass die weite Reise sich für alle Sinne gelohnt hat.

Samoa - Return to Paradise Resort Samoa - The Savaiian Hotel Samoa - Taumeasina

N.S.

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