Stopover Dubai: Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in 2 Tagen


Dubai, die glitzernde Metropole mitten in der Wüste. Entweder man hasst sie, oder man liebt sie – ein Dazwischen gibt es kaum. In einem sind sich die meisten Leute, die Dubai besucht haben, jedoch einig: Gesehen haben muss man diese Stadt der Superlative. Da trifft es sich gut, dass Dubai eine häufig genutzte Zwischenstation auf dem Weg nach Australien, Neuseeland oder Fiji ist. Wer von Deutschland in Südpazifik fliegt, muss häufig hier umsteigen – warum also nicht einen Kurzaufenthalt daraus machen. In zwei Tagen kann man Dubai gut erkunden und einen Eindruck von der Stadt bekommen, und danach kann man sich entscheiden, ob man Dubai liebt, oder hasst.

Tag 1: Vom Burj Khalifa bis zur Duba Fountain

Ideal ist es, wenn Sie am Morgen in Dubai landen. Mit dem Taxi oder der Metro geht es in die Stadt, leider liegt der Flughafen recht weit außerhalb, daher sollte man sich etwa 1,5 Stunden einplanen. Für die Übernachtung bietet sich der Stadtteil Deira an – er liegt nicht zu weit vom Flughafen entfernt und hat einige gute und relativ günstige Hotels zu bieten.
Nach dem Frühstück geht es dann direkt los: Im Zentrum dieser Riesenstadt angekommen geht es als allererstes hoch hinaus!

1. Burj Khalifa

Idealerweise bucht man sein Ticket auf das höchste Gebäude der Welt bereits im Voraus online. Für den 124 Stock zahlt man etwa 35 Dollar, die bessere aber auch kostspieligere Aussicht hat man jedoch von ganz oben. Dafür werden dann aber schon mal bis zu 100 Dollar fällig.
Doch auch auf der Plattform von Stockwerk 124, in 450 Meter Höhe hat man schon eine atemberaubende Aussicht auf die Stadt, die von hier oben beinahe unecht wirkt.

2. Malls

Die Shoppingmalls von Dubai sind mit nichts zu vergleichen. Wer Shoppingmalls in Europa oder den USA kennt, kann diese Vorstellung getrost vergessen – die Mall von Dubai ist absolut einzigartig.
Sie fahren gern Ski? Kein Problem, kann man in der Mall. Sie stehen gern vor einem hundert Meter langen Aquarium? Bitte sehr. Sie geben gern eine Million Dollar in 20 Minuten aus? No Problem. Die Dubai Mall ist mit 1.200 Shops das größte Einkaufszentrum der Welt. Kein Wunder, dass hier Touristen ordentlich Geld lassen. Wer jedoch günstig Souvenirs einkaufen möchte, der sollte sich hier jedoch zurück halten.

3. Wild Wadi Waterpark

Dubai kann derart heiß werden, vor allem im Sommer, dass man sich nur im Wasser, oder in klimatisierten Räumen aufhalten möchte. Für die Abkühlung zwischendurch bietet sich ein Hotel mit Strandzugang – oder der Wild Wadi Wasserpark an. Mit seinen zahlreichen Rutschen und Wasserspielen ist der öffentliche Freizeitpark ideal für Familien. Bonuspunkt: Von hier aus hat man übrigens einen guten Blick auf den Burj al Arab, das teuerste Hotel der Welt!

4. Wüstensafari mit Dinner

Alternativ zum Planschpark kann man sich in einen klimatisierten Jeep setzen und durch die Wüste brausen. Wüstensafaris können in nahezu allen Hotels in unterschiedlichen Preisklassen gebucht werden. Ein einzigartiges Erlebnis ist die Jeepfahrt durch die Wüste mit anschließendem Sunset-Dinner, zum Beispiel im Al Maha Desert Resort. Mit Blick auf den Sonnenuntergang und die wilden Antilopen kann man hier vorzüglich zu Abend essen.

5. Dubai Fountain

Wer den Abend lieber in der Stadt verbringen möchte, sollte sich das Fontänenspiel des Dubai Fountain nicht entgehen lassen. Das weltgrößte Wasserspiel schießt das Wasser des Lake Burj Khalifa bis zu 150 Meter hoch in die Luft und findet jeden Abend zwischen 18 und 23 Uhr statt. Sie können sich das Schauspiel auf der Promenade ansehen, oder von der Terrasse des Hotels „The Adress“ aus.


Tag 2: Das Ursprüngliche Dubai erleben

Der zweite Tag führt uns ins „ursprüngliche“ Dubai, wobei ursprünglich in den Emiraten immer relativ ist. Tatsächlich gibt es die Stadt am Golf erst seit wenigen Jahrzehnten, zuvor war Dubai ein einfaches Fischerdorf. Von diesen Zeiten ist im modernen Dubai nur wenig übrig, doch ein wenig lässt sich doch entdecken. Für diesen Tag lohnt sich übrigens ein Hop-on-Hop-Off Ticket für die Busse.

1. Bur Dubai

Bur Dubai ist das Viertel am Creek, es ist das älteste Stadtviertel Dubais und herrlich verwinkelt. In den Gassen reihen sich kleine Shops und Marktständen aneinander und man kann in die Galerien und Kunsthandwerkstätten hinein blicken und den Handwerkern bei ihrer Arbeit zusehen. In diesen Souks darf (muss) übrigens gehandelt werden!

2. Souks

Die besten Souks liegen im Stadtteil Deira. Dort findet man den Goldsouk, den Gewürzsouk und den Textilsouk wo man günstig einkaufen kann und das ein oder andere Mitbringsel findet. Vorsichtig sein sollte man jedoch bei den fliegenden Händlern: Diese bieten gerne gefälschte Markenkleidung, Schmuck und Uhren an, die der Zoll häufig konfisziert.

3. Essen im Sheikh Mohammed Center for Cultural Understanding (SMCCU)

Das Sheikh Mohammed Centre for Cultural Understanding (SMCCU) liegt im Stadtviertel Al Fahidi  und hat es sich zur Aufgabe gemacht, Brücken zwischen den Kulturen und Religionen zu bauen. Das Motto lautet: „Offene Türen. Offener Geist.“
Das Center lädt dabei auch Touristen ein, sich beim gemeinsamen Essen über die arabische Kultur zu informieren. Je nach Wochentag gibt es Frühstück, Lunch oder Dinner. Kosten: etwa 20-25 Euro. Eine Reservierung ist unbedingt notwendig und kann online vorgenommen werden.

Fotos: Wild Wadi: Saudi - CC BY 2.0 via Wikipedia & Essen im SMCCU: Scaredykat via Flickr / 
Rest: Public Domain via Pixabay
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