Nouméa & seine Sehenswürdigkeiten


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Die Hauptstadt Neukaledoniens ist ein kleines Juwel im südlichen Pazifik. Schon die Lage ist einzigartig. Auf einem Ausläufer der neukaledonischen Insel angesiedelt ist Noumèa auf drei Seiten umgeben von kleinen Buchten und Meer. Die Architektur zeugt von der Geschichte des französischen Überseegebietes und die knapp 100.000 multikulturellen Bewohner bringen ein buntes, fröhliches Lebensgefühl in die Stadt. Ein Abstecher ist mehr als lohnenswert.

Promenade_Pierre_Vernier

In Nouméa ist für jeden etwas dabei, ob Shopping-Queen, Gourmet oder Rucksackreisenden. Französische Nobel-Boutiquen neben günstigen Klamottenläden, schicke Restaurants oder einfache Bistros, Bars, Nightclubs und natürlich Strände rund um die Stadt erwarten den Besucher. Aber auch ruhige, beschauliche Plätze inmitten von Palmen und üppiger Blumenpracht. Hier ein paar Tipps, was man sich in Nouméa keinesfalls entgehen lassen sollte.

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Place de Cocotiers

Dieser Platz mit seinem schönen alten Baumbestand ist fraglos der Mittelpunkt der Stadt. Nicht nur lässt es sich hier wunderbar entspannen, während man dem bunten Treiben um einen herum zusieht. Auch finden hier kulturelle Veranstaltungen und Konzerte statt. Eingerahmt ist der Place de Cocotiers vom Rathaus der Stadt, dem stadtgeschichtlichen Museum und einem 1879 von damaligen Sträflingen gebauten Musikpavillon.

  • Wo: Place de Cocotiers

Tijibaou-Kulturzentrum

Das 1998 eröffnete Kulturzentrum ist dem Unabhängigkeitskämpfer Tijibaou gewidmet und gibt auf beeindruckende Art und Weise die Kultur der Ureinwohner Neukaledoniens, den Kanaken, wieder. Schon die Anlage des großen Ensembles ist der traditionellen Bauweise der regionalen Dörfer entlehnt. Architekt des Zentrums war Renzo Oiano, der auch das Centre Pompidou in Paris erbaute. Neben permanenten Ausstellungen befinden sich hier auch eine Multimedia-Bibliothek, ein Theater, ein Shop und ein Café.

  • Wo: Rue des Accords de Matignon
  • Weiter Infos: www.adck.nc

Aquarium

Aquarium des Lagons

Schon wegen seiner schieren Größe von 3.000 Quadratmetern ist das Aquarium einen Besuch wert. Zu bewundern sind Fische und Meerestiere, die in der Region Neukaledoniens beheimatet sind, darunter der beliebte, über einen halben Meter lange Napoleon-Lippfisch.

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Musée Maritime

Das gerade erweiterte und wiedereröffnete Museum bietet einen guten Überblick über die bewegte Geschichte der Seefahrt in den Gewässern rund um Neukaledonien. Entdeckerreisen, Handelswege, Einwanderungs-Routen – gut 2.000 Artefakte zeugen von teils dramatischen Schicksalen auf dem Meer. Speziell für Kinder gibt es interaktive Spiele, die das maritime Leben mit viel Spaß näher bringen.

 

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Marché de la Moselle (Nouméa Market)

Nicht nur etwas für Frühaufsteher ist der Markt am Port Moselle. Täglich außer Montags wird hier zwischen 5 und 11 Uhr alles verkauft, was man sich vorstellen kann, von Kunsthandwerk über exotisches Obst und Gemüse bis hin zu fangfrischem Fisch und Meeresfrüchten. Am Wochenende unterhalten lokale Musiker die Besucher mit ihren traditionellen Instrumenten.

 

Cathédrale St Joseph

Sie ist die größte Kirche Neukaledoniens – 56 Meter Länge misst die katholische Kathedrale mit den zwei eindrucksvollen Türmen. Sie wurde Ende des 19. Jahrhunderts erbaut und zählt heute zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Landes. Besonders schön sind die bunten Kirchenfenster.

  • Wo: 3 Rue Frédérick Surleau

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Anse Vata und Baie des Citrons

Ein Aufenthalt am Strand darf natürlich auf der To Do-Liste nicht fehlen. Am beliebtesten sind die Strände Anse Vata und Baie des Citrons. Weil die Strände in entgegengesetzten Himmelsrichtungen liegen, ist einer immer relativ windstill und perfekt für Sonnenanbeter. Wer es als Surfer lieber windig mag, ist mit Anse Vata meist gut bedient, wo sich Kite Surfer ein fröhliches Rennen liefern. In der „Bucht der Zitronen“ befinden sich dafür zahlreiche Restaurants und Bars, was die Baie zu einem gut besuchten Ziel in den Abendstunden nach Feierabend macht.

  • Wo: Anse Vata/Baie des Citrons

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Phare Amédée (Stählerner Leuchtturm)

Schon wegen der amüsanten Geschichte ist ein Ausflug zu dieser etwa 20 Kilometer entfernten Attraktion ein Muss: der stählerne Leuchtturm auf der winzigen Insel Amédée vor Nouméa. Der Koloss steht nämlich völlig unnütz auf dem Inselchen. Der Grund für seinen Standort: er sollte eigentlich in Fort-de-France auf Martinique errichtet werden und wurde nur versehentlich nach Nouméa geliefert. Jetzt steht er also hier und leuchtet. Um den Turm herum befindet sich ein traumhaftes Naturschutzgebiet mit kristallklarem Wasser und paradiesischen Stränden, das perfekte Ziel, um einen Tag auszuspannen. Von Nouméa aus werden Tagesausflüge nach Amédée angeboten, z.T. auchin Booten mit Glasböden, um die grandiose Unterwasserwelt genießen zu können.

  • Wo: Amédée
Noumea & Promenade Pierre Vernier & Cocotiers & Vata by Roman.b 
/ Noumea Market by Fanny Schertzer; alle via Wikipedia
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