Must-See Palau: Quallensee in Koror


Jellyfish-Lake

Auf einer unbewohnten Felsinsel vor der Küste von Koror gelegen, ist der sogenannte Jellyfish Lake einer von 70 Salzwasserseen Palaus. Diese Seen waren nach der letzten Eiszeit Teil des Ozeans und sind heute isolierte Becken, in denen sich bestimmte Tierarten ungestört vermehren konnten. So kam es, dass im Koror Jellyfish Lake, dessen eigentlicher Name Ongeim’l Tketau ist, heute Millionen von Quallen leben, die unbehelligt von Fressfeinden dort optimale Bedingungen vorfinden. Die etwa faustgroßen Quallen sind völlig ungefährlich und harmlos, daher hat sich der Jellyfish Lake zu einem echten Hotspot für Touristen entwickelt.

Das Schwimmen und Schnorcheln im See ist erlaubt und gefahrlos möglich, nur Tauchen mit Sauerstoffflaschen ist nicht erlaubt, um das Ökosystem des Sees nicht zu gefärden.

Das Schwimmen mit den Quallen ist ein unbeschreibliches Erlebnis, das besonders für Naturliebhaber zu empfehlen ist. Wer sich unter Wasser ganz still verhält, kann die langsamen und geschmeidigen Bewegungen der Quallen gut verfolgen.

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Es ist möglich, geführte Touren zum Quallensee zu buchen, verschiedene Anbieter bieten von der Abholung bis hin zur Einführung ins Schnorcheln ganze Pakete an, deren Preis zwischen 50 und 100 Euro liegt. Es ist natürlich auch möglich, auf eigene Faust den Jellyfish Lake zu besuchen, hierzu wird empfohlen, vor 10 Uhr morgens anzukommen, da ab 10 Uhr viele Touristengruppen den See besuchen und es dann recht voll werden kann.

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Den Besuchern wird nahegelegt, sich beim Tauchen und Schnorcheln im See möglichst ruhig zu verhalten, um die Quallen nicht zu stören, oder gar zu verletzen. Auch der Wald, der den See umgibt, will geschützt sein, daher wird darum gebeten, keine Abfälle am Ufer oder im See zu entsorgen.

Fotos: National Park Service/gemeinfrei, Shinji/CC BY 2.0 & Onyo/
CC BY-SA 4.0-3.0-2.5-2.0-1.0; alle via Wikipedia
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  1. Avatar
    Claudia Schmidt

    es gibt aktuell keine Quallen mehr im See, man nimmt an, dass der See aufgrund des el Nino entweder zu warm wurde oder durh die Verdunstung der Salzgehalt zu hoch wurde. Es hat auf Palau in den letzten vier Montaten nur 1/3 der normalen Menge geregnet

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