Kunden-Reisebericht: Palau April 2019


Palau Pacific Resort

Am 16. April startete unsere 2-wöchige Traumreise nach Palau. 22 Stunden, inklusive Umsteigeaufenthalt in Taipeh, sind natürlich kein Zuckerschlecken, aber das, was dann kam, hat uns für die Anreise-Strapazen voll entlohnt.

Der Abholservice…

… funktionierte wie bei all unseren Reisen mit PTH zuverlässig und pünktlich. Da es bei unserer Ankunft schon dunkel war, konnten wir noch nichts von der Insel sehen, aber die sommerliche Temperatur von 28 °C gab uns schon mal das Gefühl von „Urlaub“. 

Das Hotel…

… ist das beste von ganz Palau –  „Palau Pacific Resort“ – bei den Einheimischen als „PPR“ bekannt, hat den einzigen Sandstrand der Insel mit einem wunderschönen, artenreichen Hausriff zum Schnorcheln.

Wir hatten ein Zimmer mit Gartenblick gebucht… eigentlich…, aber wir hatten Glück und bekamen ein Zimmer im ersten Stock mit Meerblick. Wunderschön und ruhig. Schon die offene Eingangshalle und die freundliche Begrüßung bewirkte, dass wir uns von Anfang an wohl fühlten.

Das Personal…

…. war, wie man sich Dienstleistung wünscht: Die Angestellten arbeiteten Hand in Hand und erfüllten uns jeden Wunsch. Immer hatten sie dieselbe Antwort parat, wenn wir nach etwas fragten: „No problem!“  Egal ob es sich um die Servicekräfte im Restaurant handelte, um die Angestellten an der Rezeption oder das Housekeeping – alle waren immer sehr zuvorkommend und freundlich.

Die Anlage…

… ist weitläufig und ruhig. Es gibt keinerlei Animationsprogramm oder sonstige Touristen-Veranstaltungen (zumindest während unserer 2 Wochen). Nur sonntags kam eine Tanzgruppe, die Südseetänze vorführte. Wir haben diese Ruhe sehr genossen und waren vollkommen zufrieden und glücklich, die exotischen Vögel zwitschern zu hören und das türkis-blaue, spiegelglatte Meer schon beim Frühstück sehen zu können.

Ein paar Meter entfernt vom teiloffenen Restaurant luden Liegestühle mit Sonnenschutz zum Relaxen ein. Manchmal wussten wir nicht, ob der schönste Platz eher am Strand (weißer, feiner Sand) oder am Pool war. Zu allem Luxus gibt es im PPR auch noch ein Whirlpool mit Massagedüsen, der besonders in Verbindung mit den gigantischen Sonnenuntergängen ein Quell der Romantik und Entspannung war.

Im Garten ist ein Fischteich, in dem auch große Meeres-Schildkröten lebten. Täglich gab es 2 Fütterungen, was nicht nur für die Kinder ein schönes Erlebnis war.

Perfekt für uns war der hauseigene Steg. Hier wurden die Gäste, die Tauch- oder andere –Ausflüge  gebucht hatten, abgeholt.

Es gibt zwar auch eine eigene Tauchbasis im PPR, aber wir entschieden uns für Sams Tours und fanden den Abholservice toll.

Zwischen dem Restaurant und den „Overwater-Bungalows“ befindet sich das Spa. Die Massageangebote haben mich überzeug, das Angebot anzunehmen – 2 Stunden im Himmel – so kam ich mir danach vor und kann das nur weiter empfehlen.

Das Hausriff ist perfekt für alle, die sich gerne bunte Fische, Korallen und Riesenmuscheln anschauen möchten, aber deswegen nicht tauchen wollen. Wir waren täglich dort „unterwegs“ und haben so viel buntes Leben gesehen, dass wir fast süchtig waren. Da das Riff erst nach ca. 50 m beginnt, ist direkt am Strand das Meer perfekt für Kinder und Schwimmer geeignet, die nicht gerne „den Boden unter den Füßen“ verlieren wollen.

Die Bar bietet internationale Cocktails an, die zwar ihren Preis hatten, aber auch köstlich waren.

Das Frühstücksbüfett…

… ließ keine Wünsche offen: zu dem „normalen“ Angebot eines Frühstück-Büffets kamen noch viele warme Speisen von Nudeln bis Suppen und Beilagen, Fleisch und Fisch, Frisches Obst schon mundgerecht geschnitten und einen „Eier-Koch“ J , der Eier in alle möglichen Varianten frisch zubereitete. Wir haben uns beim Frühstück täglich immer für den ganzen Tag satt gegessen und waren erst am Abend wieder hungrig.

Die Tauchbasis…

„Sams Tours“ war perfekt für uns: Der Abholservice per Schnellboot direkt am Hotelsteg war für uns schon das erste Highlight am Tag. Durch den Fahrtwind und die wunderschöne Natur konnten wir uns entspannt auf die bevorstehenden Tauchgänge freuen.

Das kleine offene Restaurant servierte durchgehend Getränke aller Art und Snacks. Im Office buchten wir unser Equipment und zusätzliche Touren (Kajak und Jellyfish Lake).

Für den ersten Tauchtag leisteten wir uns einen privaten Guide, da wir ein bisschen Respekt vor den viel beschriebenen Strömungen hatten. Neil war der perfekte Mann für uns. Er nahm uns alle Bedenken und zeigte uns, wie man einen Riffhaken anbringt – hatten wir bis dahin noch nie gemacht – und führte uns zu einer Putzerstation. Aus Ermangelung an Großfischen oder Mantas begannen die Putzerfische sofort damit, uns von allen Hautschuppen zu befreien. Wir hatten großen Spaß dabei.

Alle Guides waren kompetent und freundlich und machten die Tauchgänge durch ihre, meist, langjährige Erfahrung, zum Erlebnis. Sie hatten immer Tafeln dabei, um uns auch unter Wasser wichtige Infos zu geben, z.B. über das Wachstum der verschiedensten Korallen oder die Namen seltener Fische. Einmal tauchten wir mit einem Meeresbiologen – der schrieb uns bei jedem Hai, der vorbei zog auch gleich das entsprechende Geschlecht dazu auf.

Sams Tours bietet auch Kajak-Routen an. Es gibt verschiedene Tagestouren und wir entschieden uns für die „Tarzan-Tour“. Mit einem Schnellboot und 8 Kajaks gings dann los Richtung Rock-Islands. Zunächst schnorchelten wir an einem Riff, dann, an einem anderen Platz, wurden die Kajaks zu Wasser gelassen und dann hieß es „Muskelaufbau“ für alle. Paddeln auf dem Meer ist nicht so ganz einfach, aber ein Erlebnis, den Rock Island so nahe zu kommen.

Die Lunchpakete für alle Touren wurden immer einen Tag zuvor bestellt und individuell verpackt. Manchmal machten aßen wir auf dem Schiff, manchmal auf einer unbewohnten kleinen Insel.

Alles war super gut organisiert.

 Die Insel…

… ist, was die Sehenswürdigkeiten betrifft, überschaubar. Wir haben uns für einen Tag ein Auto gemietet und Babeldaob erkundet. Man kann im Norden der Insel Stein Monolithen besichtigen oder hier und da historische  Kriegsschauplätze. Es gibt auch ein Gefängnis, wo die Insassen die Kunst des Schnitzens von Storyboards erlernen können. Wir entschieden uns für das Airai Baj – Mens Meetinghouse von 1890 – den Naturterrassen in der Nähe und einer Wanderung zum Ngadmau-Wasserfall. Es ging mitten durch den Dschungel steil bergab für 40 Minuten. Die, im Reiseführer beschriebene, Regenwaldbahn und auch die Zip Line waren nicht mehr im Betrieb – also wandern. Normalerweise kein Problem, aber bei gefühlten 99% Luftfeuchtigkeit und über 30°C gar nicht so einfach. Abenteuer pur. Der Wasserfall selbst war sehr sehenswert, auch wenn man nicht baden konnte (nur schienbeintief). Die kleine Abkühlung tat trotzdem gut. Der Rückweg war noch anstrengender – es regnete in Strömen, die Luft dampfte und es kam uns viel roter Schlamm entgegen.

Auch wenn sich die Sehenswürdigkeiten in Grenzen hielten, wir bekamen einen Eindruck von dem Leben auf Palau und schauten uns auf dem Rückweg in Koror verschiedene Restaurants an. Viele haben einen Shuttle-Service zu den bekanntesten Hotels.

Die Schönheiten des Inselstaates liegen eindeutig im und unter Wasser!!!!!

Die Stadt Koror…

… ist nur 12 Autominuten entfernt. Ein Taxi kostet 7 $ (6,30 €) und ein Wochen-Busticket 8 $.

Hier kann man das eine oder andere Souvenir kaufen (Achtung: Bloß keine Korallen oder Ähnliches – da könnte es Ärger bei der Ausreise geben) oder den Nachtmarkt (1-mal wöchentlich) besuchen. Ansonsten gibt es ein National-Museum und das Aquarium. Beides haben wir nur von außen gesehen und uns auf die „Sehenswürdigkeiten“ unter Wasser konzentriert.

Unsere absoluten Highlights…

… waren:

  1. Haie und Mantas – fast hautnah. Ohne Scheu zeigte sich ein großer Mantarochen mehr als 20 Minuten direkt vor uns und ließ sich in aller Ruhe von den vielen kleinen Putzerfischen reinigen. Auch die unzähligen Haie werden uns immer in Erinnerung bleiben.
  2. In einem See mit 1 Millionen Quallen (Jellyfish Lake) zu schwimmen, sie berühren und beobachten zu können war unbeschreiblich.
  3. Ein Rundflug über Koror und die Rock Island ließ uns die Schönheit von Palau noch einmal von oben erkennen. Wir waren total ergriffen von den Farben des Meeres von Türkis über Hellblau bis ins tiefe Dunkelblau mit den erkennbaren Korallenriffen und den vielen kleinen grünen Inselchen. Im kleinen Sportflugzeug wurde eine Tür durch eine Eisenstange ersetzt, sodass man uneingeschränkt fotografieren und filmen konnte. Und das haben wir getan – 2 Kameras und 2 Handys und ca. 1000 Bilder und Videos, eins schöner als das andere….

Zu Recht ist dieses Paradies ein Weltnaturerbe und muss geschützt werden.

Der einzige Wermutstropfen….

ist, dass Palau ein teures Reiseziel ist. Auch wenn man nicht im 5-Sterne Luxushotel wohnt, Essen und Trinken, Tauchen und Ausflüge sind in der oberen Preis-Kategorie angesiedelt.

Aber man kann auch günstig und gut wohnen (sagte uns ein Deutscher, den wir beim Tauchen kennengelernt haben). Außerdem gibt es auf der Insel viele kleine Läden (Supermärkte), wo man für den Eigenbedarf die Kosten für teure Restaurantbesuche reduzieren kann.

Das Fazit…

… ist ganz einfach: Palau gehört zu den Top 3 aller unserer Urlaube (und wir machen oft Urlaub!).

Wäre es nicht auf der anderen Seite der Erdkugel, würden wir gleich nächstes Jahr wieder hin fliegen.

Mit der Reiseberatung und –betreuung durch PTH, besonders durch Herrn Poppen, waren wir zu 100% zufrieden. Aber das war nicht überraschend, denn schon 2013 hat uns Herr Poppen für eine 5-monatige „Auszeit“ in der Südsee sehr gut beraten. Er hat alle Flüge und Unterkünfte sorgfältig ausgesucht und war bei allen Fragen und Sonderwünschen jederzeit erreichbar und engagiert, uns zu unterstützen.

Gerne können sich Interessierte per Mail an mich wenden, wenn eine Palau- oder andere Südsee-Reise bevorsteht. Ich würde die Begeisterung für diese Naturparadiese gerne weiter geben.

In diesem Sinne – GUTE  REISE – Sabine Hall (sabine.hall @ gmx.de)

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