Die Yasawa Inseln


Strand_Nanuya_Lailai

Der Legende nach war es der berühmte britische Entdecker und Bounty-Kapitän William Bligh, der die Yasawa-Inseln –  einen kaum besiedelten Archipel mit 20 Inselchen, der sich über eine Länge von gut 90 Kilometern vor der Nordwestküste der großen Fidschi-Insel Viti Levu erstreckt – 1789 entdeckte. Und seitdem, so mag man meinen, hat sich auch kaum etwas auf den Vulkaninseln und Atollen der Yasawa-Gruppe verändert: Bis in die 1950er Jahre setzte kein Tourist Fuß auf eine der Inseln und auch in den nachfolgenden Jahrzehnten blieben Besuche auf gelegentliche Tagesausflügler beschränkt.

Erst nach 1987 gibt es unter sehr strengen Auflagen Ökotourismus, vereinzelte, kleine Resorts und den famosen Yasawa Flyer, der zwischen den Inseln verkehrt. Dennoch: Banken, Geschäfte oder auch nur stationäre medizinische Versorgung gibt es auf den Yasawa Inseln bis heute nicht.

Dorf_Matacava_Levu

Dorf auf der Yasawa-Insel Matacava Levu

Selbst Elektrizität ist in diesem unberührten Fleck Erde nur sporadisch zu finden, wobei die besseren Ressort jedoch über eigene, leistungsstarke Generatoren verfügen. Diese Unberührtheit, die dicht bewaldeten, hügeligen Landschaften, endlos langen, strahlend weißen Sandstrände, das vergleichsweise regenarme und warme Klima der Yasawa Inseln machen die Gruppe mit ihrer selbst für die Fidschi-Inseln einzigartig schönen Natur zu einer idealen Destination für alle Abenteuersuchenden.

Der Yasawa Flyer

Wer sich auf die Suche nach befestigten Straßen, Häfen, einem wirklichen Flughafen – abgesehen vom kleinen Yasava Island Airport des Dorfs Bukama mit unbefestigter Landebahn – macht, der wird auf den Yasawas nicht fündig werden. Infrastruktur in unserem Sinne gibt es schlichtweg keine. Die wenigen Dörfer sind inselintern maximal über verschlungene Fußpfade verbunden und werden von kleinen Motorschiffen unregelmäßig mit Gütern aus der Außenwelt versorgt. Der beste Weg zu den Yasawa Inseln ist daher entweder der vergleichsweise hochpreisige Flug mit einem Wasserflugzeug von Port Denarau bzw. mit einem Hubschrauber vom Flughafen Nadi. Der sogenannte Yasawa Flyer, eine Katamaran-Fähre, die zwischen Port Denearau und einigen der Inseln verkehrt, ist dahingegen das Transportmittel der ersten Wahl für alle Einheimischen und weniger begüterten Touristen.

Yasawa Flyer

Transportmittel No. 1 von A nach B zwischen den Yasawas: der Flyer.

Gleichzeitig jedoch ist die Reise mit dem Yasawa Flyer so etwas wie ein absoluter Geheimtipp für alle Entdeckungslustigen, denn auf ihm kann man sich nicht nur mit lokalen Inselexperten austauschen, den neusten Gossip erfahren, sondern gerade auf den letzten Abschnitten zwischen den verschiedenen Yasawa-Inseln mit den wenigen anderen Touristen ins Gespräch kommen, um sich wertvolle Tipps und Empfehlungen für die eigene Reise zu holen.

20 Mal Paradies

Wer die Yasawa Inseln besucht hat die Qual der Wahl: Viele der etwas größeren der 20 Inseln sind natürlich mittlerweile mit dem ein oder anderen kleinen Resort ausgestattet, in dem es sich herrlich leben lässt. Und viele der Inseln warten mit ganz eigenen Wunderbarkeiten auf. Die berühmteste unter ihnen ist natürlich Nanuya Levu, auch Turtle Island geannt, auf der 1980 der Hollywood-Welterfolg „Die Blaue Lagune“ mit Brooke Shields und Christopher Atkins gedreht wurde. Dort etwa liegt auch das herrliche Nanuya Island Resort, 2004 eröffnet und auf dem relativ modernsten Stand der Ausstattung und Technik für diese abgelegene Lage, direkt am Strand und mit wunderbarem Blick über die Lagune.

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Ähnlich großartig lässt sich die Zeit aber auch auf anderen Inseln, etwa Viwa, verbringen, wo das 2008 fertiggestellte Viwa Island Resort mit schönster Architektur, einer luxuriösen Ausstattung und einem herrlichen Restaurant aufwartet. Besonders schön: Der Besuch in dieser wunderbaren Herberge ermöglicht zudem ein für die Inselgruppe beinahe unvergleichliches Freizeitangebot mit diversen Wasseraktivitäten.

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Bilder:MSDStefan, American, Isderion/wilkipedia

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