Kunden-Reisebericht: Cook Islands & Französisch Polynesien Mai 2018


LH 450 FRA-LAX
Leider gab es auf diesem Flug, wie ansonsten bei LH Business gewohnt, keine Amenities, wie z.B. Socken, etc. Ansonsten war der Flug und der Service sehr gut.

NZ 19 LAX-RAR
Die Business Class ist hinsichtlich der Sitze (Bett) bequemer als bei LH. Die Star Alliance Lounge in LAX war sehr gut, wobei das Essen durchaus noch  verbessert werden kann.

RAR – ATI
Der Aufenthalt war etwas lang (über 4 Stunden), da man am Flughafen in RAR absolut nichts anfangen kann. Beim Check in haben wir zwei Plätze hintereinander auf der linken Seite bekommen. Dies war sehr gut, denn von dieser Seite aus sieht man die Lagune von Aitutaki am besten.

Etu Moana in Aitutaki

Die Anlage liegt sehr schön in einem gepflegten tropischen Garten. Unsere Villa lag direkt am Strand. Allerdings war das Baden nur sehr eingeschränkt möglich, da es sehr viele Korallenbänke gibt. Dafür ist der Pool sehr schön. Das ohnehin nur kontinentale Frühstück war äußerst einfach. Mittagessen und Abendessen wird nicht angeboten.
Man muss entweder ins Tamanu oder ins Pacific Resort. Beides ca. 15 Min. bzw. 30 Minuten zu Fuß entfernt. Allerdings gibt es am Pool eine Bar an der man sich mit allerlei Getränken und Chips versorgen konnte.


Zu empfehlen ist ein Auto zu mieten, damit man die ohnehin einschränkten  Einkaufmöglichkeiten auf dieser Insel nutzen kann. Ein lokaler Führerschein wird nicht mehr benötigt. Es genügt der nationale Führerschein. Es herrscht ohnehin nicht viel Verkehr auf dieser Insel.

Der Zimmerservice ist verbesserungswürdig; insbesondere sollten beim Saubermachen die Türen geschlossen werden, damit wir nicht bei unserer Rückkehr eine Katze auf dem Bett schlafend vorfinden. Auch die Moskitos konnten so ins Zimmer. Es ist dringend zu empfehlen vor Ort ein Insektenspray (Bushman – gibt es auch bei Amazon) zum Aufsprühen auf die Haut zu kaufen,  denn die Stiche sind sehr schmerzhaft und lang anhaltend.

Die Insel selbst ist sehr schön. Mit dem Auto kann man sie locker in einem Tag erkunden. Man sollte den Schildern Piraki Lookoutpoint folgen. Von dort oben hat man einen ganz tollen Überblick über die gesamte Insel. Sehenswert ist die blaue Lagune im Norden (Aitutaki Lagoon Resort & Spa). Die aus unserer Sicht besten Hotels auf dieser Insel sind das Pacific Resort und das Aitutaki Lagoon Resort & Spa.

Te Manava in Rarotonga

Der Empfang in RAR war nicht sehr freundlich, denn wir mussten uns das Fahrzeug für den Transfer zum Hotel selbst suchen. Das Te Manva ist „self catering“. Dies machte uns der Manager beim Empfang überaus deutlich. Er hat darauf hingewiesen, dass dies das Konzept dieser Anlage ist und er die Reiseveranstalter darauf hinweist. Leider versäumen diese seiner Meinung nach die Gäste entsprechend zu informieren. Es gibt kein Frühstück, kein Housekeeping und es werden keine Handtücher gewechselt. Dies ist nur gegen zusätzliches Entgelt zubuchbar. Wir haben darauf hingewiesen, dass bei unserem Aufenthalt das Frühstück enthalten ist. Er hat dann nachgefragt und dies bestätigt. Er sagte, dass das Frühstück von einem externen Caterer um 08:30 geliefert wird.

Leider funktioniert das an keinem Tag. Täglich musste ich den Manager anrufen und die Lieferung des Frühstücks reklamieren. Auch war laut unserer Bestätigung „Daily Service“ vorgesehen. Der Manager interpretierte das jedoch so, dass nur ein Service vorgesehen ist, den er dann auch durchführen ließ. Wir hatten den Eindruck, dass das Konzept von Te Manava auf halbem Wege stehen geblieben ist. Ein bisschen mehr Service und das ganze wäre eine Top Adresse.

Die Villa und der eigene Pool sind ganz toll. Auch der Stand ist sehr schön. Allerdings sind die Bademöglichkeiten sehr eingeschränkt, da es sehr viele Korallenbänke gibt.
Mit dem Auto kann man die Insel ganz gemütlich an einem Tag mit mehreren Stopps besichtigen.

Sowohl in der Umgebung von Muri Beach als auch in der Stadt gibt es viele Einkaufmöglichkeiten und auch Restaurants. Auf Grund vieler Empfehlungen in den Reiseführern haben wir im Tamarind House zu Abend gegessen. Es war leider nicht so spitzenmäßig wie erwartet. Am  Abend zuvor haben wir die Stände beim Muri Night Market besucht. Das war wesentlich besser.

Dort wird an verschieden Ständen allerlei Gerichte, wie Fisch, Fleisch und auch Kuchen etc. angeboten. In der Mitte sind ausreichend Tische und Bänke aufgebaut an denen man dann gemütlich essen kann. Auch die Iso Bar und das Restaurant „Sails“ sind aus unserer Sicht durchaus empfehlenswert. Einen Besuch wert ist auch der am Samstag Vormittag stattfindende Pananga Nui Markt. Hier gibt es frisches Obst und Gemüse, sowie allerlei Köstlichkeiten zum Essen und Trinken. Auch farbenfrohe lokale Bekleidung und Ukulelen kann man hier erwerben.

Den schönsten Strand gibt an der Muri Beach und zwar im Pacific Resort Hotel. Das Hotel selbst liegt in einem sehr schönen Garten. Von außen machen den Zimmer jedoch den Eindruck als wäre sie schon etwas in die Jahre gekommen. Hier muss man sich schon entscheiden, ob man eine Hotelanlage bucht mit allem Service, oder eben nur ein Ferienhaus ohne jedweden Service.

Flug RAR-PPT

Leider hatte der Flug über drei Stunden Verspätung. Hinzu kam, dass wir uns in der total unterkühlten Wartehalle und auch im unterkühlten Flugzeug eine Erkältung (Schnupfen und Husten) geholt haben. Als Entschädigung für die Verspätung gab es dann an Bord ein Sandwich und ein Getränk unentgeltlich.

In Papeete bzw. im Hotel sind wir dann erst sehr spät gegen 22:00 Uhr angekommen. Die Insel Tahiti und Papeete sind im Vergleich mit den anderen Inseln sehr unterschiedlich; insbesondere Papeete ist eine größere Stadt mit den üblichen Staus und der Rushhour. Papeete selbst ist an vielen Stellen stark renovierungsbedürftig. Das hat wohl die Stadtverwaltung auch erkannt, denn an vielen Stellen wird renoviert. Leider kann man dies bei den Hauseigentümern nicht erkennen. Wir haben uns ein Auto gemietet und die Insel von Papeete aus im Uhrzeigersinn umrundet.

Auch nach Tahiti Iti sind wir soweit gefahren, wie es die Straßen zulassen. Auf der Ostseite der Insel gab es einige Badestände, allerdings nur mit schwarzem Sand. Wir haben am Leuchtturm in Mahina einen Stopp eingelegt. Da es Sonntag war, war an diesem Tag relativ viel los, aber das gab einen authentischen Einblick in das Freizeitverhalten der Einheimischen. Die verbringen fast den ganzen Tag im Wasser und lassen es sich gut gehen. Auf der Westseite gab es einige Gärtnereien, Plantagen und Viehherden, so dass man erkennen konnte, von was sich diejenigen ernähren, die nicht in der Tourismusbranche tätig sind.

Am nächsten Tag haben wir sehr ausgiebig die Stadt und vor allen Dingen den Markt erkundet. Kaufempfehlung sind Manoi  Öl und Vanille sowie T-Shirts und bunte Tücher (Pareo). Lohnenswert ist auch ein Besuch in der Hinano Boutique; hier gibt es eine tolle Auswahl an T-Shirts und Strandbekleidung. Am Abend haben wir bei den Roulottes auf dem Vaiete Markt zu Abend gegessen; eine ganz tolle Erfahrung.

Das Interconti in Papeete ist eine sehr schöne Anlage mit zwei tollen Pools. Das Frühstücksbuffet bietet eine überwältigende Auswahl, bei der fast keine Wünsche offen bleiben. Vom Gourmet Restaurant Lotus waren wir allerdings etwas enttäuscht. Der Kellner brachte uns relativ schnell die Getränkekarte und auch die Getränke. Danach war er aber nur noch mit den nach uns eingetroffenen Gästen am Nachbartisch beschäftigt und ließ uns einfach links liegen. Als er dann nach einer halben Stunde nach unseren Wünschen fragte, gaben wir ihm zu verstehe, dass wir sein Verhalten inakzeptabel finden und sind gegangen.

Der Hotelmanager hat uns dann im Tiare Restaurant in die Hände des Restaurantchefs Isaac begeben, wo wir vom Kellner Moana hervorragend bedient wurden. Er hat uns Wasser nachgeschenkt und dabei gesehen, dass wir noch etwas Sauce brauchen könnte. Er ging dann sogleich in die Küche und hat zwei Töpfchen mit Sauce geholt. So stellt man sich Service vor. Alles in Allem war das Abendessen bestimmt genau so gut wie im Lotus.

Flug PPT – BOB
Der Flug ging von PPT nach Raiatea und dann weiter nach Bora Bora. Das es in diesen Flugzeugen keine festen Sitzplätze gibt, ist es gute Plätze auf der linken Seite einzunehmen. Von dort aus hat man den besten Blick auf Moorea, Raiatea und Bora Bora.

Interconti Bora Bora

Wir wurden am Flughafen überaus freundlich empfangen. Danach ging es per Boot zum Hotel. An der Anlagenstelle durften wir in Golf Caddys umsteigen und wir wurden durch die Hotelanlage gefahren. Dabei wurde uns alles erklärt. Danach wurden wir vom Hotelmanager M. Maudet und unserem Kellner von unserem letzten Aufenthalt, Claude, aufs Freundlichste empfangen.

Das Interconti Bora Bora ist einen ganz tolle Anlage. Für uns vielleicht eine der schönsten in der ganzen Südsee. Riesengrosse schöne tropische Gartenanlage mit weißem Strand und einem ganz großen Pool, an dem es niemals überfüllt ist. Man findet immer genügend Platz. Das Frühstücksbuffet ist vom Allerfeinsten und lässt keine Wünsche offen. Auch die beiden Restaurants sind ausgezeichnet gut. Ganz besonders hervorzuheben ist der überaus freundliche Service. Alle waren sehr bemüht um uns. Beim Frühstück und in den Restaurants wurde man immer mit dem Namen angesprochen.

Unser Freund Claude versorgte uns mit den allerbesten Mai-Tais und der Manager hat uns fast täglich irgendwelche feinen Vorspeisen oder Getränke (Champagner oder Rotwein) aufs Zimmer stellen lassen. Auch kleine Geschenke (T-Shirt, Tücher, Badetücher) hat er uns zukommen lassen.  Die Boys vom Pool und Strand hatten immer ein freundliches Wort für uns und haben uns sehr gut umsorgt. Toereau hat mir das Ukulele spielen beigebracht. Wir genossen hier die sehr familiäre und äußerst freundliche Umgebung und fühlten uns wirklich wie zu Hause. Schweren Herzens mussten wir dann nach fünf Nächten wieder Abschied nehmen.

Conrad Bora Bora

Mit einem supertollen Boot sind wir im Interconti abgeholt worden und zum Conrad chauffiert worden. Dabei hat der Skipper den Transfer gleich als Inselrundfahrt ausgebaut. Wir waren total beeindruckt von der gebirgigen Landschaft der Insel sowie dem Farbenspiel des Wassers in der Lagune.

Das Conrad ist eine noch recht neue Hotelanlage. Die Überwasserbungalows sind topmodern und luxuriös ausgestattet. Das  Hotel ist stolz auf seine sechs Restaurants von denen jedoch immer einige entweder ganztags oder am Abend geschlossen sind, sodass wir nur die Auswahl zwischen Sushi, Chinarestaurant oder französisches Fine Dining hatten. Letzteres war allerdings sehr gut. Trotz der tollen Anlagen vermissten wir hier den familiären Umgang. Manchmal hatte man den Eindruck, dass es etwas zu snobistisch zugeht.

The Brando Tetiaroa

Nach dem Conrad sind wir dann via Papeete nach Tetiaroa geflogen. Air Tetiaroa hat jetzt größere Flugzeuge einer Schweizer Fluggesellschaft (Zimex) gechartert mit bis zu 15 Sitzplätzen. The Brando ist eine einmalig schöne Anlage von Villen in einem tropischen Palmengarten.

Die Villen sind super ausgestattet und lassen keine Wünsche offen. Der Kühlschrank ist bestückt mit den allerbesten Getränken, und in den Schränken stehen weitere köstliche Getränke, fast schon wie in einer Bar. Als Willkommensdrink gab es eine Flasche Champagner Ruinart. In unserem Arrangement waren auch einen Massage pro Villa (nicht pro Person) enthalten, sodass wir drei Mal den Spa genießen konnten.
Die Mitarbeiter sind alle sehr freundlich und hilfsbereit.

An Bob´s Bar bieten Elodie und Eric, den wir von unserem letzten Aufenthalt im Interconti Bora Bora noch kennen, die leckersten Cocktails und zu Mittag die allerfeinsten Speisen. Eric ist ganz bestimmt eine ganz große Bereicherung für das Brando. Überhaupt ist Bob´s Bar der beste Platz im Brando. Das Beachcomber wurde jetzt während der Renovierungsphase ausgelagert und ist nicht mehr so gemütlich wie beim letzten Mal. Doch das was aus der Küche kommt, ist immer noch top.

Das Restaurant Les Mutinés bietet feinste zwei Sterne Küche auf höchstem Niveau.
Auch der Service durch den Oberkellner Felix war tadellos. Der Service bei Frühstück ist allerdings verbesserungswürdig. Es erscheint etwas unorganisiert und dauert aus unserer Sicht viel zu lange; teilweise mussten wir auf einen zweiten Cappuccino verzichten, weil wir darauf viel zu lange warten mussten.

Beim  dritten Abendessen wurden die Gäste an zwei Tischen vom oberen Management im schwarzen Outfit hofiert, sodass man sich des Eindrucks nicht verwehren konnte, dass es hier jetzt wichtige und unwichtige Gäste geben könnte. Das setzte sich auch beim Frühstück am nächsten Morgen fort. Dort wurden unsere Tische, die im Schatten standen einfach abgeräumt, damit für die beiden anderen Gästegruppen größere Tische im Schatten bereitgestellt werden konnten. Wir durften dafür in der Sonne sitzen, was nicht sehr angenehm war.

Auch beim zweiten Besuch im Les Mutinés war die Lady mit dem schwarzen Oberteil nur mit ausgewählten Gästen überaus stark beschäftigt. Dagegen machten die beiden Mädels vom Service, Achley und Cindy einen ganz hervorragenden Job und überkompensierten dadurch das Fehlverhalten Ihrer Restaurantchefin.

Die Jungs vom Pool und Strand waren äußerst freundlich und hilfsbereit. Arsene hat mein Ukulele spielen ganz erheblich verbessert und mir einige Tricks beigebracht.
Egal wo man sich aufhielt, ob am Pool, am Strand oder in den Restaurants, man hatte immer den Eindruck fast alleine hier zu sein. Unbedingt erwähnenswert ist auch der Spa. Unsere drei Massagen waren ganz hervorragend.  Wir haben es uns hier richtig gut gehen lassen. Unsere sechs Tage und Nächte sind wie im Flug vergangen
und wir mussten wieder Abschied nehmen vom Brando.

Wir sind dann mit Air Tetiaora wieder nach Papeete geflogen. Am Terminal von Air Tetiaroa wurden wir von einem Taxi in Empfang genommen. Dort wurde uns mitgeteilt, dass unser Transfer nur bis zum Hauptterminal geht. Die vier anderen Mitreisenden wurden dagegen direkt zum Interconti gefahren. Im Hauptterminal mussten wir uns dann den Mitarbeiter von Tahiti Nui Travel suchen, der uns dann zum Hotel brachte. Hier wäre ein direkter Transfer, wie bei den anderen Mitreisenden, wesentlich angenehmer gewesen.

Mit Air Tahiti Nui sind wir dann gegen Mitternacht von Papeete nach Los Angeles geflogen. Die Sitze von Air Tahiti Nui sind sehr unbequem und nur zu 160° zurück zu stellen. Es war daher nicht möglich, auch nur an schlafen zu denken. In Los Angeles hatten wir noch einen Zwischenstopp für zwei Nächte.

Mit Air New Zealand ging es dann am Freitag Abend nach London und von dort aus mit LH nach Frankfurt. Der Flug mit NZ war sehr angenehm. Die Sitze waren sehr bequem und konnten in ein komfortables Bett umgewandelt werden. Hier war richtig gut möglich zu schlafen, weshalb wir auch nicht total übermüdet in London angekommen sind.


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*
*
*

*