Die Südsee als Reiseziel war schon lange in unseren Köpfen, und das Pacific Travel House hat es Realität werden lassen. Soviel vorweg, es war eine gute Wahl, von den Wünschen über die Planung und die Durchführung hat alles wunderbar geklappt.
Dabei hatten wir schon leichte Bedenken, dass bei den vielen Flügen, Hotels, Transfers und Mietwagen etwas schieflaufen könnte. Sie waren unbegründet. Bis auf eine Ausnahme wurden alle Termine und Buchungen exakt eingehalten. Besonders schön war die Ankunft auf Samoa, als wir um 2 Uhr nachts vom beauftragten Touristikunternehmen Island Hopper Vacation mit Blumenkränzen begrüßt wurden. So etwas bleibt hängen.
Nun zu unseren Erfahrungen und Eindrücken
Unser erstes Ziel war die kleine und eher unbekannte mikronesische Insel Yap. Yap ist sehr ursprünglich und liebenswert. Das kleine und sehr gute Manta Ray Bay Hotel in Colonia ist bei Tauchern beliebt. Überhaupt wird die Insel hauptsächlich von Tauchbegeisterten besucht. Wir haben nicht dazu gehört, von daher war der dreitägige Aufenthalt ausreichend. Über Pacific Travel House hatten wir eine Daytour gebucht, die uns zu den Sehenswürdigkeiten der Insel führte. Insbesondere das Steingeld war interessant und uns in seiner Funktion absolut unbekannt.

Als wir nach rund 3 Stunden recht müde zum Hotel zurückkamen, wartete noch das dazu gebuchte Essen auf uns. Wir waren zunächst nicht sehr erfreut, als wir erfuhren, dass wir dazu nochmal 30 Minuten mit dem Bus fahren sollten. Auf der Fahrt zum Essen stellte sich dann aber heraus, dass es sich nicht um einen Restaurantbesuch oder ähnliches handeln sollte, sondern dass wir zu einem Local fahren, der für uns kocht. Und das erwies sich als Glücksgriff. Es gab fish and turtles, was wunderbar schmeckte, und zudem Einblicke in das Dorfleben. Beides war für uns eine tolle Erfahrung.

Von Yap ging es in einem Neunsitzer weiter nach Palau. Das war Fliegen in einer sehr ursprünglichen Form. Palau ist von seiner Infrastruktur deutlich besser als Yap. Das Palau Central Hotel liegt, wie der Name schon sagt, recht zentral in der Hauptstadt Koror und ist absolut empfehlenswert. Von hier aus haben wir verschiedene Daytours unternommen. Zwei davon, Schnorcheln und Kayakfahren, haben wir durch Pacific Travel House buchen lassen.

Eine weitere zum Milky Way und zum tollen Schnorchel- und Tauchspot „The Big Drop off“ haben wir über das Hotel gebucht. Pick up und Rückfahrt zum Hotel haben immer zuverlässig geklappt. Diese Daytours haben uns alle sehr gut gefallen und sind sehr zu empfehlen, auch weil Aktivitäten im oder am Wasser bei den hohen Temperaturen sinnvoll sind. Zu der letzen Daytour gehörte auch ein BBC auf der kleinen Insel Carp Island. Das dazu gehörige 2 Sterne Resort war wunderbar. Es gibt auf der Insel nichts außer Idylle. 2 bis 3 Tage hätten wir es dort bestimmt ausgehalten.

Über Australien ging es weiter nach Samoa. Wir kamen nachts um 2 Uhr auf dem Flughafen in Apia an und wurden von den von Pacific Travel House beauftragten Unternehmen mit Blumenkränzen begrüßt und nach kurzer Wartezeit zu unserem Hotel gefahren. Unsere Bedenken, nachts auf einem kleinen Flughafen zu stranden, waren völlig unbegründet. Im Gegenteil, es war ein toller Start auf Samoa.
Das Tanoa Tusitala Hotel war ebenfalls zu unserer vollsten Zufriedenheit. Da wir etwas von der Stadt sehen wollten, machten wir uns am nächsten Tag auf den Weg, aber die Temperaturen waren für einen Spaziergang einfach zu hoch. So beschlossen wir für den darauffolgenden Tag eine Daytour über „Get your guide“ zu buchen, die uns zu verschiedenen Cave Pools, Wasserfällen und Schnorchelspots führen sollte. Dies erwies sich als goldrichtig und unser Führer und Fahrer, den wir exklusiv für uns hatten, konnte uns interessante Informationen über Land und Leute geben.

Für unseren Abreisetag in Apia hatten wir über Pacific Travel House ein Rental Car gebucht. Auch dieser Termin wurde eingehalten und so fuhren wir über die Insel zu unserem 2. Hotel an der Südküste. Hier erwartete uns das tolle Saletoga Sands Resort. Und obwohl es Wlan nur in der Lobby gab und das Klima wirklich schweißtreibend war, wurde der Aufenthalt dort zu einem Höhepunkt unserer Reise. Superfreundliche Hotelangestellte, ein tolles Restaurant und ein Strandbereich wie aus dem Bilderbuch ließen uns glauben: Besser geht´s nicht mehr.

Überhaupt sah die Südsee auf dieser Seite der Insel so kitschig schön aus, dass man meinte auf eine riesige Fototapete zu schauen. Der Mietwagen erwies sich als sehr vorteilhaft, denn so konnten wir den Culture Day in Apia und die Schildkröteninsel Namua besuchen. Beides sind wirklich empfehlenswerte Ziele. Besonders erwähnenswert sind uns noch die Menschen, die wir auf Samoa getroffen haben. Sie sind superfreundlich, herzlich und sehr kommunikativ. Der Abschied von Samoa fiel uns schwer.
Ankunft auf den Fidschis
Fast schon selbstverständlich war, dass der nächtliche Transfer zum Flughafen, Flug und Ankunft auf Fidschi, sowie die 4-stündige Fahrt zur Hauptstadt Suva bestens organisiert war und es keine Probleme gab. In Suva hatten wir das tolle Grand Pacific Hotel gebucht, in dem schon die Queen genächtigt hatte. Suva als Stadt konnte uns nicht so recht überzeugen und scheint zudem in einem sehr regenreichen Gebiet zu liegen. Nach 2 recht nassen Tagen fuhren wir mit unserem Mietwagen weiter zum Outrigger Fiji Beach Resort. Die Korallenküste, an der es sich befindet, ist landschaftlich schön, die Menschen sind sehr freundlich, aber gegen Samao hatte Fidschi trotz des angenehmeren Klimas einen schweren Stand.
Outrigger ist sicherlich ein erstklassiges Resort, doch für uns war es nichts: zu groß, zu touristisch, zu laut. Und so sind wir nach Sigatoka shoppen gefahren und haben uns unters Volk gemischt. Nach 2 Tagen ging es dann weiter nach Port Denarau, wo wir den Mietwagen abgaben und mit dem Schiff nach Matamanoa weiterfuhren. Und als wir von Fidschi schon nichts Spektakuläres mehr erwarteten, kam Matamanoa und sein tolles Island Resort. Wir waren froh, auf die Empfehlung von Pacific Travel House gehört zu haben, eine der kleineren Inseln Fidschis zu besuchen und hatten nun ein super Apartment mit Zugang zum Strand.


Das war die Krönung. Schnorchelausflüge und eine Village Tour zur Nachbarinsel Tavua sind absolut empfehlenswert. Gerne hätten wir auch noch Monuriki, die Insel aus „Cast away“ mit Tom Hanks und Wilson besucht. Es blieb aber nach 5 wunderbaren Tagen leider keine Zeit mehr. Wir müssen also wiederkommen. Der Abschied von Matamanoa fiel uns genauso schwer, wie der von Samoa. Was kann es Schöneres im Urlaub geben?



Hallöchen,
wir fliegen im November auch nach Palau. Nun wollten wir einen Abstecher nach Yap machen, aber es ist gar nicht so einfach einen Direktflug zu finden bzw. zu buchen. Habt ihr uns Tipps? Seid ihr auch direkt geflogen von Yap nach Palau? Wenn ja, mit welcher Fluggesellschaft und wo gebucht?
Grüße, Simon
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