Kunden-Reisebericht: 4 Wochen Französisch-Polynesien & Cook Inseln im September/Oktober 2025

Schon lange träumten wir von einem Urlaub in der Südsee. Nach einer Suche im Internet haben wir mit Pacific Travel House einen Spezialveranstalter für Südseereisen gefunden und uns schließlich nach Durchsicht der Reisevorschläge für eine kombinierte Reise mit Französisch Polynesien und den Cook Inseln entschieden.

So ging es im September von Hamburg mit Air France via Paris und Los Angeles nach Papeete auf Tahiti. Am Flughafen wurden wir von der Agentur „Tahiti Nui Travel“ empfangen und mit einem Shuttle in unser Hotel in der Hauptstadt gebracht. Dort haben wir uns zwei Tage von der langen Anreise erholt und konnten auf Spaziergängen durch Papeete einen ersten Eindruck gewinnen. Ein Muss ist dabei der Besuch der Markthalle in der Innenstadt.

 

Begrüßung am Flughafen in Papeete
Markthalle in Papeete

 

Cook Inseln: Aitutaki & Rarotonga

Am übernächsten Tag sind wir von Tahiti mit Air Rarotonga über Rarotonga, der Hauptinsel der Cook Islands, nach Aitutaki geflogen. Aitutaki ist ein traumhaftes Atoll, etwa 45 Flugminuten nördlich von Rarotonga. Dort wurden wir vom kleinen Flughafen vom Hotelshuttle abgeholt und zum nahe gelegenen Aitutaki Village gefahren. Das Hotel besteht aus kleinen Holzhäuschen, die alles haben was man braucht, und liegt direkt an einem der schönsten Lagunenstrände Aitutakis, der Outu Beach. Dort kann man schwimmen, schnorcheln, Kajak fahren und die Seele baumeln lassen. Im dazugehörigen Restaurant, direkt am Wasser, gab es morgens ein leckeres Frühstück und abends „a la card“-Essen auf Bestellung. In der Nähe gibt es außerdem das Restaurant „Boat Shed“, das wir für’s Abendessen auch empfehlen können. Auch das nahe gelegene Koru Cafe ist einen Besuch wert (am Abend allerdings nur Freitags und Samstags geöffnet und auf jeden Fall reservieren). Die ersten beiden Tage hat es leider wie aus Eimern geregnet. Warm war es natürlich trotzdem und man konnte erst einmal in Ruhe ankommen. Wir haben die nächsten Tage die Insel mit einem gemieteten Motorroller erkundet, den höchsten Berg (toller Ausblick, 124 m) bestiegen, einen tollen Sonntagsgottesdienst besucht (absolute Empfehlung) und eine Lagunentour zum Schnorcheln und Picknick auf „One Foot Island“ gemacht.

 

Am Hotel
Aitutaki Aussicht
Aitutaki Lagune
One Foot Island
Outo Beach
Aitutaki Village

 

Nach fünf Tagen sind wir zurück nach Rarotonga geflogen und verbrachten die nächsten Tage im Manuia Beach Resort. Das ist eine kleine Hotelanlage an der Westküste direkt am Strand. Die Anlage besteht aus etwa 12 kleinen Doppelhäusern mit Veranda und einer tollen Außendusche. Ein paar Schritte in Richtung Strand ist ein kleiner Infinity Pool mit Blick auf den Pazifik. Die schön gestaltete Außenanlage mit Liegen, Hängematten und Liegesäcken in einem tropischen Garten lässt keine Wünsche offen. Echtes Südseefeeling kommt auch im hervorragenden Restaurant auf. Die Füße stecken im Sand, während man hier das reichhaltige Frühstück oder das ausgezeichnete Abendessen genießt. Der Manager des Hotels bietet einmal pro Woche eine Inselrundtour an, die im Preis inbegriffen ist und die wir wirklich empfehlen können. Man erfährt dabei viel über Land und Leute. Wir haben in den folgenden Tagen die Insel wieder mit einem Motorroller erkundet. Der anstrengende Aufstieg zur „Needle“ im Inselinneren war beeindruckend. Unsere müden Muskeln konnten sich bei einem Bad an der Muri Beach wieder entspannen. Vom Hotel aus kann man abends auch gut zu Fuß weitere Restaurants erreichen.

 

Manuia Beach Resort
The Needle
Muri Beach

 

Auch auf Rarotonga hat uns am Flughafen eine Agentur empfangen. Bei Island Hopper Vacations fühlten wir uns sehr gut aufgehoben. Sie haben alle Transfers pünktlich und zuverlässig durchgeführt.

 

Französisch-Polynesien: Moorea, Bora Bora & Tahiti

Die zweite Hälfte des Urlaubs haben wir in Französisch Polynesien verbracht. Mit Air Tahiti flogen wir zurück nach Papeete und sind von dort mit der Fähre nach Moorea gefahren. Die Fahrt mit der Arimiti dauerte etwa 30 Minuten. Vom Fährhafen brachte uns ein kleiner Shuttlebus die Süd- und die Westküste entlang zu unseren neuen Quartier „Fenua Mataioa“. Es liegt in der Nordwestecke der Insel. Die Anlage ist eine Art tropischer Garten direkt am Wasser. Für unseren Geschmack sind allerdings die „Garden Suites“ durch die wuchernde Vegetation viel zu dunkel. Auch ein Moskitonetz über dem Bett wäre zweckmässig (wir hatten zum Glück eins dabei). Die Anlage selbst ist zur Wasserseite hin sehr schön mit Holzdecks von denen aus man direkt schwimmen kann. Kajaks kann man auf Wunsch gegen Gebühr bekommen. Die Liegeflächen in diesem Hotel sind leider nicht besonders gut gepflegt. Schade, denn die Lage ist wirklich toll.

Die Insel Moorea hat eine beeindruckende Natur. Die schroffen grünen Berge gehen bis auf 1.207 m Höhe. Die Blicke vom Aussichtspunkt Belvedere sind überwältigend. Leider haben wir aufgrund des teilweise sehr regnerischen Wetters mit starker Brandung außerhalb des Riffs auf einen Bootsausflug zum Schwimmen mit Walen verzichtet. Wie uns andere Reisende berichtet haben, soll das wirklich sehr lohnenswert sein. Es gibt auf der Insel übrigens keine Möglichkeit Bargeld einzutauschen. Wenn man also CFP-Franc eintauschen möchte, muss man das in Papeete machen. Geldautomaten gibt es aber auch auf Moorea und Kreditkarten werden nahezu überall akzeptiert.

 

Abendstimmung in Moorea
Moorea Bergwelt
Eidechse in Moorea

 

Von Moorea ging es nach fünf Tagen mit der Air Tahiti weiter nach Bora Bora. Diese Insel ist sicherlich für viele der Südseetraum an sich. Schon die Fahrt vom Flughafen auf einer auf dem Atollring vorgelagerten Insel ist unglaublich. Wenn man das kleine Flughafengebäude in Richtung Lagune verlässt, schimmert das Wasser in unzähligen Blautönen und die grüne bergige Hauptinsel überragt diese Schönheit. Mit einer kleinen Personenschnellfähre wird man dann in etwa 20 Minuten zum Hafen gefahren. Auch dort erwartete uns bereits ein Shuttle zu unserem toll gelegenen Hotel „Matira Beach“. Es liegt direkt am schönsten Strand im Süden der Hauptinsel. Von der Terrasse unseres Bungalows hatte man einen wunderbaren Blick über die Lagune. Ein paar Schritte und man kann im warmen Wasser schwimmen. Fußläufig sind mehrere Restaurants und auch ein kleiner Minimarkt sowie eine Auto- bzw. Rollervermietung zu erreichen. Die Buchung eines Autos oder Rollers sollte man allerdings, wie auch auf Moorea, sehr rechtzeitig vornehmen, da die Kapazitäten äußerst begrenzt sind.

Das absolute Highlight ist ein Bootsausflug zum Schnorcheln in der Lagune. Man schwimmt zwischen einer Unzahl von Schwarzspitzenriffhaien und sieht ganze Rochenfamilien sowie, mit etwas Glück, auch riesige Mantas. Außerdem geht es schnorchelnd durch schöne Korallengärten. Es ist einfach traumhaft.

An einem anderen Tag erkundeten wir die Insel wieder mit einem Motorroller und bestiegen einen Aussichtspunkt, von dem man einen herrlichen Blick über dieses wunderbare Atoll hat.

 

Bora Bora Flughafentransfer
Haie in Bora Bora
Hotel Matira Beach
Lagune Bora Bora
Lookout Bora Bora
Matira Beach

 

Zum Schluss der Reise sind wir wieder auf Tahiti und verbringen drei Nächte an der Südküste auf dem westlich gelegenen kleineren Inselteil Tahiti – Iti in Teahupoo. Hier fanden während der Olympischen Spiele 2024 die Surfwettbewerbe statt. Die Strände sind geprägt von schwarzem vulkanischem Sand. Unser Hotel „Vanira Lodge“, ein paar Kilometer vor Teahupoo, ist am Hang in einem tropischen Garten. Es besteht aus mehreren recht weit auseinander liegenden Häuschen, die fast ausschließlich aus natürlichen lokalen Materialien gebaut sind. Keines ist wie das andere. Es gibt zwei kleine Pools und ein Restaurant, in dem auch Frühstück serviert wird. Dieses Quartier ist durch seine Lage und Ausstattung wirklich sehr besonders.

Für die Erkundung der Insel Tahiti ist die Lage allerdings etwas ungünstig, da man doch recht lange Strecken fahren muss. Ein Mietwagen ist unerlässlich. Im Gegensatz zum Großraum Papeete ist es hier jedoch sehr ruhig. In Papeete kann man zur Rush Hour schon mal im Stau stehen oder etwas länger einen Parkplatz suchen. Auf Tahiti – Iti es lohnenswert auf den Belvedere de Taravao zu fahren. Die Landschaft verändert sich auf der Fahrt zum Aussichtspunkt total. Man hat das Gefühl in einer Almlandschaft zu sein: Überall sind Wiesen, es ist merklich kühler und Kühe grasen friedlich. Von oben hat man ein tollen Blick auf große Teile der Insel. Außerdem sind die Wasserfälle „La cascade de Pape’ana’ana“ an der Ostküste von Tahiti – Nui einen Besuch wert.

 

Vanira Lodge Baumhaus
Vanira Lodge
Teahupoo
Wasserfall

 

Das Preisniveau in der Südsee ist natürlich ziemlich hoch. Nahezu alle Güter müssen importiert werden. Sie kommen aus Neuseeland, Australien und in Französisch Polynesien auch oft aus Frankreich. Es ist also leicht nachvollziehbar, dass all diese Produkte teurer sind als Zuhause. Allerdings hat uns das Preisniveau auf den Cook Inseln im Vergleich zu Französisch Polynesien positiv überrascht. Sowohl Lebensmittel als auch die Miete von Fahrzeugen und die Kosten in den Restaurants sind weit günstiger als in Französisch Polynesien.

Alles in allem hat uns diese Reise wirklich sehr gut gefallen. Die Organisation durch „Pacific Travel House“ und ihre Vor-Ort-Agenturen war sehr gut. Alles hat prima geklappt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Lust auf mehr?