Kunden-Reisebericht: Flitterwochen in Französisch-Polynesien Juni 2018


Vom 19.06.2018 – 05.07.2018 verbrachten wir unsere Flitterwochen in Französisch-Polynesien genauer gesagt auf Moorea, Taha´a und Bora Bora. Aber dies nur zum Einstieg.

Am 19.06.2018 traten wir unsere lange Anreise an. Wir flogen gegen Mittag (12:00 Uhr) mit der Lufthansa erst nach London, hatten dort einen gut 3-stündigen Aufenthalt und flogen dann mit Air New Zealand weiter nach Los Angeles und kamen dort um 19:25 Uhr an. Die Maschine der Air New Zealand war ziemlich neu und nicht ausgebucht, daher hatte man viel Platz und auch viel Ruhe. Der Aufenthalt in Los Angeles betrug knapp 4 Stunden. Der Flughafen LA ist zwar recht groß aber auch recht langweilig, viel kann man hier nicht machen außer die klassischen Duty Free oder Restaurants gibt es da nichts. Aber leider hat man kaum andere Möglichkeiten die Anreise effektiver zu planen, als bei uns erfolgt. Um 23:40 hieß es dann wieder einsteigen in den Flieger der Air Tahiti Nui und weitere knapp 8 Stunden Flug.

Am 20.06.2018 um 5:00 Uhr morgens landeten wir dann in Papeete auf Tahiti. Hier fing dann das Paradies schon an. Direkt nachdem man aus dem Flieger ausgestiegen ist, läuft man über das Rollfeld zur Ankunftshalle, dort wartete dann auch schon eine Band und man wurde mit Livemusik begrüßt. Für uns mit europäischen Pässen geht es auch ganz schnell durch die Einreisekontrolle, die Amerikaner etc. standen in einer separaten Schlange. Die Koffer kommen dann auch ganz schnell und man betritt den Ankunftsbereich, dort erwartete uns dann auch schon die örtliche Reiseleitung und gab uns nochmals Hotelvoucher und die E-Tickets für die weiteren Flüge. Hier wurde uns auch unsere erste Blumenkette umgehängt, viele weitere sollten noch folgen.

Um 07:00 Uhr ging dann schon wieder unser Flug nach Moorea, welcher nur knapp 15 Minuten dauerte. Angekommen in Moorea ging es auch schon per Transfer in das Sofitel la Ora Moorea Beach Resort in welchem wir freundlich begrüßt wurden. Leider war unser Zimmer erst ab 14:00 Uhr bezugsfrei. Man kann jedoch seine Taschen abgeben, sich umziehen und auch duschen. Jedoch muss man schon sagen, dass es ein wenig strapazierend ist, wenn man nach so einer langen Anreise nicht direkt ins Zimmer kann. Diesen Punkt sollte jeder sich für sich selber überlegen. Das Hotel jedenfalls hat uns kostenfrei frühstücken lassen und wir verbrachten den Vormittag / Mittag bis wir unser Zimmer hatten dann am Pool. Zum Zimmer, wir hatten ein Luxury Garden Bungalow, welches wir nur empfehlen können. Die Anlage teilt sich quasi in 3 Teile, Strandbungalows direkt am Strand, Overwater Bungalows und die Garden Bungalows. Alle Zimmerarten haben sicherlich ihre Vorteile. Wir würden jedem hier jedoch die Garden Bungalows empfehlen, die Overwater Bungalows rentieren sich hier nicht so, da einfach zu wenig Korallen und Fische da sind und die Anordnung nicht ideal ist, man hat recht wenig freie Sicht und wenn man Pech hat schaut man mit seinem Bungalow direkt aufs 20 Meter entfernte „Festland“. Hervorzuheben für das Hotel ist auch, dass die Minibar im Zimmer jeden Tag gratis aufgefüllt wird, auch wenn man nur Frühstück gebucht hat.

Das Thema Essen und Verpflegung wollen wir an dieser Stelle auch hervorheben, egal in welchem Hotel man ist, es gibt zu jeder Tageszeit die Möglichkeit Essen zu bestellen, oder ins Restaurant zu gehen. Eine Verpflegung außerhalb ist jedoch bei den meisten Inselhotels schwer. Entweder liegt das Hotel auf einem Motu und man kommt ohne Boot und anschließendem Transfer (Bus oder Taxi) nirgends hin, oder wie am Beispiel vom Sofitel ist nichts fußläufig erreichbar. Beim Sofitel besteht jedoch die Möglichkeit sich von Restaurants abholen zu lassen, was auch total unkompliziert geht. Nach dem Essen sagt man einfach Bescheid und der Fahrer bringt einen wieder zurück zum Hotel, dieser Service ist kostenfrei. Durch das Essen außerhalb spart man sich auch richtig viel Geld im Vergleich zum Essen im Hotel.

Auf Moorea buchten wir uns über die Rezeption eine Wandertour und einen Mietwagen. Beide Touren sind nur zu empfehlen. Das selbstständige Fahren ist auf der Insel total einfach, es herrscht kaum Verkehr und es gibt eigentlich nur eine Straße die einmal um die Insel führt, man kann sich also nicht mal verfahren. Über die Tauchschule buchten wir auch noch eine Bootstour welche auch sehr viel Spaß gemacht hat und man die Insel auch nochmal vom Wasser aus sehen konnte.

Nach 5 Tagen auf Moorea ging es dann weiter nach Raiatea und von dort aus nach Taha´a in das Le Tahaa Island Resort & Spa. Hier wurden wir direkt am Steg willkommen geheißen und konnten direkt in unseren Overwater Suite Bungalow. Der Bungalow war riesig, auch mit einer riesigen Terrasse mit separater Sitzecke. Die Anlage war auch sehr schön gestaltet und das Restaurant wo auch das Frühstück war lag erhöht, so hatte man direkt beim Frühstück schon einen wunderbaren Blick auf das Meer. Da das Hotel aber auf einem Motu liegt ist man komplett abgeschieden von der Außenwelt und kann sich nicht mit Getränken oder Essen anderweitig ausstatten außer über das Hotel. Wir haben, da unser Zimmer so fantastisch war, jeden Abend über den Roomservice Essen aufs Zimmer bestellt. Die Lieferung erfolgte meist schon nach 30 Minuten, das Essen war immer warm und schmeckte wie im Restaurant. Der Lieferboy deckte immer den kompletten Tisch inkl. Tischdecke und allem was dazu gehört.

Wir hatten auf Taha´a auch noch ein besonderes Highlight gebucht, eine Strandhochzeit. Wir wurden von unserem Bungalow abgeholt und mit einem Golfcar quer durch die Anlage zu einem traditionellen Holz Boot gefahren und setzten danach mit dem Boot über auf ein kleines Motu, welches sich ca. 50 Meter vor der Insel lag. Dort war bereits alles mit Blumen und Palmenwedeln dekoriert und 3 in traditionellen Kleider angezogene Einheimische vollzogen mit uns eine traditionelle polynesische Trauung, dabei wurde viel gesungen und Ukulele gespielt. Es gab Snacks und Getränke. Ebenso wurden Bilder gemacht. Nach der Zeremonie brachte man uns dann zurück in unser Zimmer, welches auch dekoriert worden ist und es stand noch ein Snack und Champagner bereit. Einfach ein schöner Tag, den wir nie vergessen werden.

Als weitere Aktivität buchten wir noch eine Schnorcheltour mit Inselrundfahrt inkl. Besichtigung von einer Perlenfarm, Vanilleplantage und Rum Destillerie. Auch bei dieser Tour konnten wir eine Menge Haie und Stachelrochen aus nächster Nähe sehen und mit ihnen schwimmen. Das Mittagessen gab es auf einem traumhaft schönen Motu, wo wir einfach nur da liegen konnten und die Schönheit der Insel genießen konnten, es wurde ein Buffet aufgebaut und es gab Getränke. Alles in allem ein sehr schöner und toller Ausflug.

Aber auch die Tage auf Taha´a gingen zu Ende und so reisten wir weiter nach Bora Bora. Hier verbrachten wir unsere Tage im Bora Bora Pearl Beach Resort in einer Garden Pool Villa. Das Zimmer war recht groß und man hatte einen Whirlpool im eigenen Garten. Auch zum Strand war es von unserem Zimmer nicht weit, wir mussten nur ca. 50 Meter laufen.

Auf Bora Bora schauten wir uns eine Tanzshow an, das sogenannte Heiva Music Festival war zur gleichen Zeit als wir da waren. Für einen anderen Tag mieteten wir uns einen Leihwagen um die Insel zu erkunden. Ein Tag reicht auch voll und ganz aus für den Mietwagen, da eine komplette Inselumrundung nur knapp 30-40 Minuten dauert. Für den letzten Abend buchten wir eine Katamaran Sonnenuntergangsfahrt.

Leider war unsere Zeit dann auch schon am Ende und wir mussten auf den langen Rückweg. Der Rückweg lief jedoch nicht optimal, leider hatte sich unser Flug von Bora Bora nach Papeete um 2 Stunden nach vorne geschoben, was bedeutete, dass wir 6 Stunden Aufenthalt in Papeete hatten. Diese Verschiebung hatten wir leider erst bemerkt als wir schon in Papeete waren und konnten daher nicht versuchen etwas zu regeln. Am Flughafen Papeete machen alle Läden, mit Ausnahme von 2-3 jedoch komplett zu und öffnen erst knapp 3 Stunden vor Abflug der internationalen Flüge.

Der Flug nach Los Angeles war dann pünktlich und verlief ohne Probleme. In LA hatten wir jedoch gleich wieder 6 Stunden Aufenthalt. Wir entschieden uns dann einfach in ein Taxi zusetzen und zum Venice Beach zu fahren, was natürlich ein gewisses Risiko birgt, da man in LA nie den Verkehr abschätzen kann. Die Hinfahrt für die ca. 10 km dauerte dann auch knapp 40 Minuten. Wir verbrachten dann auch nur wenig Zeit am Strand und fuhren wieder zurück zum Flughafen (Rückfahrt ca. 20 Minuten). Da wir dann recht schnell durch die Kontrollen waren hatten wir leider doch noch viel zu viel Zeit, welche wir doch noch am Strand hätten verbringen können, aber das weiß man leider erst später. Dazu kam, dass der Flug noch eine Stunde Verspätung hatte und wir dadurch fast den Anschluss in London verpasst hätten.

Die Hinreise und der Aufenthalt auf Französisch Polynesien war wirklich wunderbar, die Rückreise jedoch recht unglücklich und viel zu lang. Wir würden da jedem empfehlen entweder Flugverbindungen mit kürzerer Aufenthaltszeit zu finden oder doch noch einen Stop Over einzubauen.

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