Drei Reisereportagen über Französisch-Polynesien in voller Länge


Französisch Polynesien – das ist ein Reiseziel wie aus dem Bilderbuch. Postkartenstrände wohin das Auge reicht! Insgesamt 118 Inseln und Inselchen, verteilt auf fünf Archipele bilden gemeinsam das französische Übersee Überseegebiet – genug Platz also, um so richtig einzutauchen in das Abenteuer Südsee. Jede Insel hat übrigens ihren eigenen Charakter und ihre ganz besonderen Highlights. Wir empfehlen: Inselhopping in Französisch-Polynesien!
Zwar macht die Landfläche, nur etwa 4000 Quadratkilometer aus, diese sind jedoch auf einer Wasserfläche von über 4.000.000 km2 verteilt! Wer also eine Reise ins Paradies plant, der sollte entweder genug Zeit mitbringen, oder muss sich auf ein paar wenige Inseln beschränken. Dabei haben Sie die Qual der Wahl zwischen bekannten Urlaubsdestinationen wie Bora Bora oder Tahiti und kleineren und unbekannteren Inseln wie zum Beispiel Moorea oder Raiatea, die zwar ebenfalls touristisch erschlossen, aber viel ursprünglicher und ruhiger sind. Wer also einen Urlaub in Französisch-Polynesien plant, sich aber von der schieren Vielfalt der Inseln erschlagen fühlt, sollte nun gut aufpassen. Wir haben für Sie drei Reisereportagen ausgewählt, die Ihnen bei der Entscheidung helfen können!

Die „Perle der Südsee“, wie Bora Bora auch genannt wird, ist vielleicht die Schillerndste und Glanzvollste der 118 Inseln von Französisch Polynesien. Die Dokumentation „Trauminsel Bora Bora“ stellt die Königin unter den Südseeinseln vor und erkundet ihre Kultur und ihr Lebensgefühl. Wir treffen Moeava, der als Tauchlehrer und Naturschützer auf Bora Bora arbeitet und auch viele anderen Menschen, die diese Insel ihr Zuhause nennen.


Die Marquesas sind eine Inselgruppe wie aus einem guten Roman. Kein Wunder also, dass nicht nur der Maler Paul Gauguin sich einst in diese Inseln verliebt hat, sondern auch Schriftsteller wie Herman Melville sich hier wohlfühlten. Letzterer lebte 1842 für eine Zeit unter den Eingeborenen der Insel Nuku Hiva, nachdem er von einem Walfänger desertierte und sich verstecken musste. Ihre Kultur und ihre Sprache verloren die Eingeborenen mit der Ankunft der weißen Eroberer und Missionare, doch seit Kurzem gibt es eine Rückbesinnung auf die alte Kultur und ihre Rituale. Der Filmautor Stefan Düfel trifft bei seinem Inselhopping auf ganz unterschiedliche Menschen und lässt sich ihre Geschichte erzählen.


Noch heute wird Französisch-Polynesien als französisches Überseegebiet von Frankreich regiert. Welche teils unrühmliche Rolle die Franzosen und deren politische Interessen in der Geschichte von Französisch-Polynesien spielte, wird in diesem Film erzählt. Einheimische und Einwanderer kommen hier zu Wort und berichten unter anderem, welche Auswirkungen die Atomtests, die Frankreich zwischen 1960 und 1992 hier durchführte, auf sie hatten. Nicht nur für Geschichtsinteressierte!

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