„Eine Reise nach Französisch-Polynesien macht man nur einmal im Leben“, dachten wir – Rainer (61) und Petra (55) – im Jahr 2023. Drei Reisen später wissen wir: Dieses Paradies lässt einen nicht mehr los.
Wir leben am Niederrhein, sind keine Backpacker oder Abenteurer, sondern Urlauber, die in der Ferne Ruhe, Natur und echte Erlebnisse suchen. Und genau das haben wir auf unseren Reisen mit Pacific Travel House gefunden – einem Reiseveranstalter, der uns mit Herzblut, Erfahrung und perfekter Organisation begleitet hat.
Unsere dritte Reise nach Französisch-Polynesien im Mai 2025 führte uns erneut auf vier Inseln – jede mit ihrem eigenen Charakter, ihrer Magie, ihren Farben. Unsere Devise: Weniger hetzen, mehr genießen.
Der Weg ins Paradies
Los ging’s in Düsseldorf, über Paris und Los Angeles nach Papeete auf Tahiti. Rund 24 Stunden reine Flugzeit waren wir unterwegs, aber der ausgezeichnete Service von Air France ließ die Zeit angenehm vergehen. In Los Angeles war, wie immer, die Einreise in die USA nötig – ein wichtiger Hinweis für alle Reisenden: Reisepass und ESTA nicht vergessen.
In Papeete empfing uns am frühen Morgen die örtliche Agentur mit einem Lächeln und einer duftenden Blumenkette. Wir tauschten Geld am offiziellen Schalter und wurden zum Hafen gebracht – unser erstes Ziel: Moorea, die Schwesterinsel Tahitis.
Moorea – Das Herz öffnet sich
Die Überfahrt mit der Aremiti-Fähre dauerte etwa 35 Minuten – gerade lang genug, um die ersten warmen Sonnenstrahlen auf dem Oberdeck zu genießen. Ein perfekter Start.


Unser Zuhause auf Moorea war – wie in den Jahren zuvor – das Moorea Sunset Beach, eine kleine, ruhige Anlage direkt am Strand von Les Tipaniers. Die Rezeption ist bis nachmittags geöffnet und man erhält dort hilfreiche Informationen von netten Angestellten. Unser Appartement? Geräumig, modern, perfekt ausgestattet – mit riesigem Balkon, offener Küche, Waschmaschine und sogar Trockner. Hähne mit ihren Hühnern und Küken findet man, wie auf allen Gesellschaftsinseln, auch in dieser grünen Anlage und der Strand ist nur wenige Schritte entfernt.
Hier beginnt der Urlaub wirklich: Barfuß im Sand, Frühstück in der kleinen Strandbar vom Hotel Tipaniers, bunte Fische beim Schnorcheln beobachten oder mit dem Kanu über das türkisfarbene Wasser gleiten. Dieses Jahr gönnten wir uns sogar eine Hochseeangeltour – und kehrten mit sechs gefangenen Thunfischen und einem breiten Grinsen zurück.


Wir haben Moorea bereits gut kennengelernt, und diese Insel hat einfach viel zu bieten: eine Inselumrundung mit dem Leihwagen inklusive Besuch des Aussichtspunktes Belvedere mit dem spektakulären Blick auf die beiden Buchten von Moorea, das Tiki Village mit polynesischer Abendshow oder eine Bootstour zu Stachelrochen mit Barbecue auf einem Motu. Besonders beeindruckt hat uns 2024 das Schnorcheln mit Walen – Pacific Travel House vermittelte uns eine verantwortungsbewusste Agentur, die diese Touren wissenschaftlich begleitet. Ein unvergessliches Erlebnis!
Raiatea & Tahaa – Die Seele der polynesischen Kultur
Nach einem Zwischenstopp auf Tahiti flogen wir mit Air Tahiti weiter nach Raiatea, dem spirituellen Zentrum Polynesiens. Unser Bungalow im Hotel Atiapiti war groß, komfortabel und direkt am Meer gelegen – eine ruhige Oase mit freundlichen und aufmerksamen Gastgebern. Ein wunderschöner Korallengarten liegt ca. 500m vom Strand entfernt, dort haben wir unsere ersten Meeresschildkröten gesehen.



Raiatea ist grün, ursprünglich, entschleunigt. Der Besuch der Kultstätte Taputapuatea, ein UNESCO-Weltkulturerbe, war besonders bewegend – vor allem mit einem Guide, der uns mit Begeisterung die Bedeutung dieses heiligen Ortes näherbrachte.
Wir erkundeten die Insel per Mietwagen, fuhren zum Belvedere in die tropische Vegetation, besuchten die Stadt Uturoa, wo man den Besuch der Markthalle, wo viel Kunsthandwerk angeboten wird, empfehlen kann, machten eine Bootstour auf dem einzigen schiffbaren Fluss Polynesiens und fuhren nach Tahaa – der „Vanille-Insel“. Dort erwartete uns eine faszinierende Mischung aus Natur, Kultur und Genuss: Vanilleplantage, Rumdestillerie, ein traumhafter Korallengarten und ein Mittagessen auf einem einsamen Motu mit Musik und Kokosnusskunde. Magisch!


Fakarava – Stille. Sterne. Sternstunden.
Unser drittes Inselziel war ein besonderer Schatz: das Atoll Fakarava – abgelegen, ruhig, wild. Nach einer 90 minütigen Bootsfahrt erreichten wir die Pension Raimiti, ein echtes Paradies im Paradies. Unsere Hütte lag direkt an der Lagune, liebevoll dekoriert, offen zur Natur.



Hier schaltet man ab. Keine Hektik, kein Straßenlärm – nur das Rauschen der Wellen, der Blick auf das Kreuz des Südens und herzliche Gastgeber, die jeden Tag zu etwas Besonderem machten. Der Aufenthalt wurde mit Vollpension angeboten und die köstlichen Mahlzeiten nahmen wir im netten Speiseraum mit Bar ein.
Jeden Tag wurde ein Ausflug angeboten: zum Pink-Sand Beach, zum „Moon“ mit seinen fantastischen Schnorchelplätzen oder – unser Highlight – der „Big Day“: ein Ausflug zum Südpass Tumakohua, wo wir mit der Strömung über bunte Korallen schwebten, von Haien, Fischschwärmen und einem riesigen Napoleonfisch begleitet. Danach ein Picknick auf einem einsamen Motu – wie im Film. Es war atemberaubend.








Zurück in die Realität – fast
Nach Fakarava kehrten wir nach Tahiti zurück, wo wir im Te Moana Tahiti Resort übernachteten. Komfortabel, modern – aber nach so viel Ursprünglichkeit und Natur auch ein kleiner Kulturschock. Die großen Inseln sind uns oft zu geschäftig. Wir lieben das Echte, das Einfache, das Herzliche.

Fazit: Ein Ziel für die Seele
Eigentlich sollte es unser letzter Besuch in Französisch-Polynesien sein. Doch nachdem wir Fakarava und besonders die Pension Raimiti erlebt haben, wissen wir: Wir kommen wieder. Es gibt noch so viel zu entdecken: die Marquesas, die Austral-Inseln, die Gambiers. Aber vor allem gibt es hier Herzlichkeit, eine einzigartige Natur, eine farbenfrohe Unterwasserwelt, die auch Schnorchlern offensteht – und das Gefühl, willkommen zu sein.
Und übrigens: Nach 35 Stunden Anreise lagen wir am Moorea Sunset Beach im warmen Sand und dachten nur: „Wieder alles richtig gemacht.“


