Kunden-Reisebericht: Indonesien, Australien, Samoa und Fidschi Nov. 2025 bis März 2026

Sowohl bei der Planung als auch Durchführung unserer Reise wurden wir von PTH bestens beraten und betreut. Sämtliche Flüge und Mietwagen wurden von PTH gebucht. Die Unterkünfte auf Tasmanien, Samoa und Fidschi wurden ebenfalls von PTH reserviert. Der Indonesienteil wurde von uns selbst privat organisiert. Auch die Unterkünfte während unseres Queenslandaufenthalts wurden von uns selbst gebucht.
 

Die Anreise: Von Bali weiter nach Cairns

Mitte November starteten wir mit Emirates von München über Dubai nach Bali. Die ersten 7 Wochen unserer Reise organisierten wir komplett selbst. Wir besuchten außer Bali die Nusa-Inseln und Lombok mit Gili-Inseln. Die Fähren und Unterkünfte buchten wir vor Ort. Für Fahrten organisierten wir einen Fahrer mit Fahrzeug. Alles hat problemlos funktioniert. Die letzten 2 Wochen auf Bali kam meine Nichte mit Familie über die Weihnachtsferien zu Besuch. Im Norden von Bali hatten wir dafür eine Villa mit Pool und Personal reserviert.

Am 5.1.2026 flogen wir weiter nach Cairns. Wir landeten früh morgens und konnten den von PTH gebuchten Leihwagen sofort übernehmen. Bei dem Leihwagen handelte es sich um einen Toyota Corolla Hybrid mit Automatikgetriebe. Das Fahrzeug war sehr geräumig und äußerst komfortabel.

Hinsichtlich des 4-wöchigen Aufenthalts in Queensland kümmerten wir uns um die Unterkünfte selbst, damit wir mit größerer Flexibilität reisen konnten. Zunächst blieben wir 3 Nächte in Clifton Beach, das in der Nähe von Palm Cove liegt. Da wir die Gegend schon aus einer früheren Australienreise kannten, fühlten wir uns hier sofort wohl. Das geräumige Apartment befand sich im Erdgeschoß auch ein Pool war vorhanden. Im Garten hüpften Wallabies rum, diese waren kaum scheu und man konnte sie schön beobachten. Was für ein herrlicher Ort für unsere Ankunft in Australien. Palm Cove ist ein netter kleiner Ort direkt am Meer mit Geschäften, Cafés und Restaurants. Wir hatten 2 Tage Zeit, die nähere Umgebung zu erkunden. Leider hatten wir einen Regentag. Daher setzten wir uns ins Auto und fuhren nach Port Douglas in der Hoffnung, dass der Regen aufhört. Dem war jedoch nicht so. Mit Schirm liefen wir ein bisschen durch die Einkaufsstraßen. Nach einer Einkehr fuhren wir bei strömenden Regen wieder zurück. Trotzdem konnten wir Port Douglas als wunderschönen Ort erkennen. Wie toll wäre es erst bei Sonnenschein gewesen. Für weitere 2 Nächte buchten wir ein Zimmer in Cairns, weil wir danach nach Fitzroy Island rüber wollten. Daraus wurde jedoch nichts, da sich ein Zyklon ankündigte. Die Fährverbindung wurde eingestellt und die Insel evakuiert.

Deshalb entschieden wir uns ins Landesinnere Richtung Atherton Tablelands zu fahren. Dort verbrachten wir 3 Tage. Eine Ferienwohnung in Yungaburra war unser Zuhause. Von hieraus erkundeten wir die Umgebung insbesondere die Seen Tinaroo, Barrine und Eachem. Die Gegend ist landwirtschaftlich geprägt. Es gibt viele Farmer mit Viehbetrieb. Der Zyklon war zwischenzeitlich auf Land getroffen zwar nicht in Cairns sondern bei Airlie Beach. So konnten wir wieder an die Küste reisen. Während der Fahrt machten wir einen kurzen Abstecher zu den Millaa Millaa Falls. Die schönen Wasserfälle sind sehr gut zu erreichen. Unser nächstes Ziel war Mission Beach. Für 2 Nächte mieteten wir ein kleines aber wunderschön eingerichtetes Ferienhaus mit Pool. Hier machten wir vor allem wunderschöne lange Strandspaziergänge. Anschließend machten wir uns wieder auf den Weg Richtung Süden.

Diesmal stand Magnetic Island auf dem Plan. Für 4 Nächte hatten wir eine Ferienwohnung mit Pool gebucht. Mit der Fähre gings rüber nach Nelly Bay. Von dort fuhren wir zu unserem Ziel an die Horseshoe Bay. Schon die Anfahrt war traumhaft. Die Fahrt ging durch herrliche Landschaft mit wenig Bebauung. Die Dörfer sind klein und überschaubar, nette Restaurants sind vorhanden. Die Horseshoe Bay ist ein wunderschöner langer Sandstrand. Da Stingersaison war, wurde zum Baden im Meer ein großer Bereich mit Netzen gesichert, so dass Schwimmen im Meer ohne Schutzanzug möglich war. Täglich nutzten wir diese Gelegenheit im warmen Meer zu baden. Ein Highlight unserer Reise durften wir hier erleben. Auf einer Wanderung entlang der Forts Walking Tracks konnten wir in freier Wildbahn Koalas erleben.
 


 
Andere Wanderer haben die Position mit Stöcken am Boden angezeigt, so dass man sie im Wald leicht finden konnte. Tatsächlich konnten wir eine Koalafamilie beobachten. Auf mehreren Bäumen verteilt befanden sich offensichtlich Mama, Papa und ein kleines Tier. Zunächst schliefen alle. Durch ein Geräusch aufgeschreckt, wurden die Eltern wach. Ein erwachsenes Tier verließ daraufhin seinen Schlafbaum, kletterte runter und auf einen anderen Baum. Wir konnten die Szene genau aus kurzer Entfernung beobachten. Es war magisch. Danach zogen wir uns zurück. Auf dem Rückweg hatten wir das Glück, nochmal einen Koala zu sehen. Es war ein außergewöhnliches Erlebnis und ein unvergesslicher Tag.

Am nächsten Tag fuhren wir zu den Rock Wallabies. Es handelt sich um eine tolle Felsformation in der Nähe der Geoffrey Bay, wo Wallabies leben und sich gut verstecken können. Auch hier konnten wir einige Tiere beobachten. Was für ein herrlicher Tag. Schließlich besuchten wir noch die Picnic Bay für einen Strandspaziergang. Nun ging die Zeit auf Magnetic Island leider dem Ende zu. Am nächsten Tag gings mit der Fähre wieder zurück nach Townsville.
 

Airlie Beach & Whitsunday Islands

Das nächste Ziel war Airlie Beach. Für 3 Nächte hatten wir in einer Hotelanlage ein Zimmer gebucht. Seit unserem letzten Besuch vor 22 Jahren (übrigens auch schon bei PTH gebucht) hat sich der Ort sehr verändert. Damals war es eher ein überschaubares Dorf zwar mit touristischer Infrastruktur. Jetzt ist eine Stadt gewachsen, die Hänge sind bebaut. Es gibt mehrere Häfen auch ein Kreuzfahrtterminal mit entsprechendem Angebot. Ich muss zugeben, ich war etwas enttäuscht von Airlie Beach. Das Meer ist zwar immer noch herrlich türkis blau aber die vielen Menschen, das hatte ich nicht erwartet. Außerdem wurde mitten in der Stadt eine riesige künstliche Badelagune mit Park und Liegewiese gebaut, die natürlich entsprechend besucht ist. Shut Habour ist übrigens immer noch ein wunderschöner ruhiger Ort. Die Erweiterung des Hafens hat den Ort nicht beeinträchtigt. Anziehungspunkt in dieser Gegend sind selbstredend die nahe liegenden Whitsunday Islands vor der Küste. Auch unser eigentliches Ziel waren die Inseln. So buchten wir auf einem Katamaran eine Kabine und machten einen 3-tägigen Segeltörn in die Whitsundays.
 

 
Glücklicherweise fanden wir die Inseln so vor wie sie damals waren, unverbaut und nahezu unberührt. Lediglich die Wanderwege und Aussichtsplattformen wurden verbessert. Am ersten Tag segelten wir bei herrlichem Sonnenschein raus zu den Inseln. Der Anker fiel in einer ruhigen Bucht. Nach einem schönen Sonnenuntergang über den Inseln konnten wir bei Unterwasserbeleuchtung jede Menge Haie unter unseren Boot rumschwimmen sehen.
 

 
Am nächsten Tag durften wir wieder ein Highlight unserer Reise erleben. Wir fuhren frühmorgens mit dem Katamaran zu einem Bojenfeld und machten an einer Boje fest. Mit dem Beiboot gings rüber an Land. Dann wanderten wir hoch zu den Aussichtspunkten, um Whitehaven Beach zunächst von oben zu bestaunen. Auch dieses Mal war es wieder unbeschreiblich, diesen faszinierenden Strand mit all seinen Schattierungen zu sehen. Was soll man sagen, einfach unwirklich schön und nicht von dieser Welt, möchte man meinen. Dann gingen wir selbstverständlich runter, um direkt am Strand zu spazieren. Bei herrlichem Sonnenschein waren die Farben unbeschreiblich schön. Wir hatten Glück, es waren nicht viele Leute vor Ort, so dass wir diesen magischen Ort wirklich genießen konnten.

Wieder zurück an Bord segelten wir Richtung Norden, um in einer Bucht zu schnorcheln. Der Skipper hatte nicht zu viel versprochen. Mit Anzug im Wasser sahen wir sofort neben den kleinen bunten Rifffischen ordentlich große Napoleons, Tunfische, Makrelen und ähnliches. Es war schon beeindruckend, diese Fische in großer Anzahl so küstennah zu sehen. Für die Nacht wurde ein anderer Ankerplatz aufgesucht. Am nächsten Tag segelten wir wieder zurück.

Die Fahrt ging weiter Richtung Süden mit jeweiligen kurzen Übernachtungsstopps in Mackay, Yeppon, Agnes Waters, Bagara und Noosaville. Wegen Zeitmangel konnten wir an den einzelnen Orten nur mehr kurze Erkundungen unternehmen. Wir mussten rechtzeitig den Flughafen von Brisbane erreichen, da unsere nächste Reiseetappe bevorstand.
 

Tasmanien

Am 1.2.2026 flogen wir nach Tasmanien. PTH hat die 4-wöchige Rundreise für uns komplett geplant und organisiert. Zunächst hatten wir 2 Nächte im zentral gelegenen Ibis Hotel in Hobart. Damit hatten wir ausreichend Zeit, die Stadt zu erkunden. Ein Besuch des botanischen Gartens war zu Fuß ebenfalls noch möglich. Nachdem wir ausgecheckt hatten, konnten wir nur 2 Straßen weiter unseren Mietwagen übernehmen. Auch diesmal war der Leihwagen ein Toyota Hybrid allerdings als SUV-Modell mit Automatikgetriebe. Dieses Auto war daher noch bequemer und mit riesigem Innenraum.

Die erste Etappe ging Richtung Süden nach Port Arthur. Für uns war in der Stewart Bay Lodge eine Bush View Lodge Cabin gebucht. Die Cabin hatte alles was man brauchte. Nach einem kurzen Spaziergang konnte man einen schönen Strand erreichen. Da sich die Lodge direkt im Wald befand, waren wir von Wildtieren umgeben. Täglich konnten wir Schnabeligel, Wallabies und anderes direkt vor unserer Hütte beobachten. Für den nächsten Tag hat PTH für uns eine Tour zum historischen Gefängnisgeläude mit Isle of the Dead gebucht. Bei herrlichem Wetter konnten wir das Gelände ausgiebig besichtigen. Es war sehr interessant, überall waren viele Tafeln mit Erläuterungen zur Geschichte aufgestellt.

Danach ging es weiter Richtung Norden entlang der Ostküste. Unser Etappenziel war der Freycinet National Park. Hier hat PTH in der Freycinet Lodge für uns eine Standard King Cabin für 4 Nächte gebucht. Die Unterkunft war sehr gut und modern ausgestattet. Auch ein leckeres Frühstücksbuffet war eingeschlossen. Es gab sogar eine Terrasse mit Gartenmöbel. Diese Unterkunft war eine der Besten auf Tasmanien, die wir hatten. Die Lodge befand sich bereits im Park, so waren wir von Natur und Tieren umgeben. Die herrliche Landschaft eignete sich hervorragend für Wanderungen. Die Wege waren bestens gekennzeichnet und beschreiben. So wanderten wir unter anderem nach kurzer Anfahrt zu einem Leuchtturm mit grandioser Aussicht auf das Meer. Ein Highlight auf Tasmanien war jedoch die Wanderung zu einem spektakulären Aussichtspunkt. Die berühmte Wineglass Bay von oben zu sehen, war ein ganz besonderer Moment unserer Reise.
 

 
Dafür hatten wir einen außergewöhnlich sonnigen Tag ausgewählt, so dass dieses Erlebnis unvergesslich ist. Gleich neben der Lodge befinden sich einige sehr schöne Sandstrände, so dass wir natürlich jeden Abend an einen Strand gingen. Meistens schwamm mein Mann im Meer, mir war es etwas zu kalt, so dass ich lieber auf ein Bad im Meer verzichtete. Außerdem durften wir hier sagenhafte Sonnenuntergänge erleben. Die Honeymoon Bucht, nur ein paar Schritte von der Lodge entfernt, besuchten wir mehrmals. Diese ist unglaublich schön, weil mitten in der Bucht ein riesiger runder Stein liegt. Das ganze dann zum Sonnenuntergang in Gold getaucht, ist fast unbeschreiblich. Das muss man sehen.
 

 
Nach diesen wunderschönen 4 Tagen mussten wir uns verabschieden, denn unsere Reise ging weiter nach Norden. Diesmal war unser Ziel St. Helens. 2 Nächte in einem einfachen Hotelzimmer mit Balkon war unser zuhause. Dies war ein guter Ausgangspunkt, noch weiter nach Norden zu fahren, um die Bay of Fire zu erkunden. Unglaublich schöne Strände mit weißem Sand und teilweise tollen Felsformationen reihen sich aneinander. Eine atemberaubende Landschaft, die man sich unbedingt anschauen sollte, wenn man in der Nähe ist.

Das nächste Ziel war die Stadt Launceston. Außerhalb der Stadt wurde für uns im Country Club Villas eine Unterkunft gebucht. Nach Reklamation bekamen wir eine Doppelhaushälfte, die schon in die Jahre gekommen war. Für 2 Nächte war es akzeptabel. Die Stadt hat einige historische Gebäude zu bieten. Man kann durch die Fußgängerzone schlendern. Die Fassaden sind ganz schön anzusehen. Da wir noch Zeit hatten, entschieden wir uns, eine Bootstour auf dem Tamar River zu machen. Die Bootsfahrt war sehr schön und interessant. Es wurden Erklärungen zur Historie, Landschaft und Weinanbau gegeben. Außerdem gab es noch eine kleine Weinprobe mit Snacks. Die Tour können wir nur empfehlen.

Danach führte uns unsere Reise weiter Richtung Westen. Im kleinen Ort Stanley wurde für uns ein Studio im Stanley Seaview Inn für wiederum 2 Nächte gebucht.
 

 
Das Studio war mit allem ausgestattet, was man braucht. In Stanley gibt es einige interessante Dinge zu sehen und zu tun. Die große vorgelagerte Halbinsel kann sogar mit einem Sessellift erklommen werden. Oben angekommen hat man eine herrliche Aussicht auf die umliegenden Strände und den Ort. Wanderwege führen rund herum. Im Ort hat man einige Lokale und Restaurants zur Auswahl, wo man lecker essen kann. Außerdem gibt es eine wirklich schöne Straße mit historischen Gebäuden, die schön restauriert wurden und herrliche Gärten zieren die Häuser. Ein ganz besonderes Erlebnis in diesem Ort ist die Möglichkeit, kleine Pinguine in der Nacht zu beobachten. Dafür wurde eine Plattform errichtet, von wo aus man die Tiere sehen kann, wenn diese nach Einbruch der Dunkelheit aus dem Wasser kommen und zu den Nistplätzen mit ihren Jungen wandern. Ranger überwachen die Szene, denn es darf nur Rotlicht verwendet werden. Für uns war es jedenfalls eine seltene und sehr beeindruckende Gelegenheit, Pinguine in freier Wildbahn zu beobachten.
 

 
Unsere Tour führte uns weiter diesmal ins Landesinnere zu den Cradle Mountains. PTH hat für uns im Discovery Holiday Park eine Standard Cabin für 3 Nächte reserviert. Die Ausstattung war einfach und zweckmäßig, aber die Lage war ein guter Ausgangspunkt für diverse Wanderungen. Obwohl das Wetter sich nicht gerade von seiner besten Seite zeigte, konnten wir einige kleinere Wanderungen unternehmen. Die Landschaft ist einmalig schön mit Flüssen und Wasserfällen. Auch einige Tieren konnten in freier Wildbahn beobachtet werden. Sehr beeindruckend war eine Begegnung mit einer Wombatmutter mit ihrem Jungtier.
 


 
In der Nähe unserer Hütte im Park gingen wir abends nochmal eine kleine Runde, dann sahen wir die beiden den Weg entlang auf uns zukommen. Zielstrebig marschierten die Wombats an uns vorbei. Sie hatten keine Scheu und machten immer wieder kurze Fresspausen. Bis dahin hatten wir noch keine Wombats gesehen, so dass wir uns über diese unerwartete Begegnung sehr freuten. Außerdem hatte PTH für uns eine Day Feeding Tour bei tasmanischen Teufeln gebucht. Bereits vor der Fütterung konnte man das Gelände allein erkunden. So konnten wir nicht nur die Tasmanischen Teufel sondern auch jede Menge andere endemische Tiere sehen. Eine Rangerin begleitete uns durch das Gelände und gab viele Erklärungen. Die Fütterung der Teufel war sehr beeindruckend und von lautem Gekreische begleitet. Insgesamt war es ein tolles Erlebnis, denn in der freien Wildbahn bekommt man viele Tiere nicht zu Gesicht.
 

 
Weiter ging unsere Rundreise, diesmal an die Westküste von Tasmanien. Im Örtchen Strahan hat PTH für uns im Ormistan House ein Zimmer für 3 Nächte mit Frühstück gebucht. Es handelt sich hier um ein historisches Gebäude mit Geschichte. Der Hausherr zeigte uns das Haus während einer Führung und erklärte viele Details zu den jeweiligen Besitzern und zum Gebäude. Natürlich ist das Haus in die Jahre gekommen und war nicht gerade auf neuem Standard. Die Einrichtung mit viel Plüsch und alten Möbeln war zwar nicht unser Geschmack, jedoch funktionierte alles, was ja schließlich entscheidend ist. Da der Ort am Gordon River liegt, war hier selbstredend das Highlight eine entsprechende Schifffahrt. Herr Tomasevic (Mitarbeiter von PTH) hatte hier für uns ein besonderes Schmankerl gebucht. Bei dem Schiff handelt es sich um einen sehr komfortablen Katamaran mit 2 Decks. Unsere Plätze waren auf dem Hauptdeck.
 


 
Zu unserer Überraschung hatte Herr Tomasevic die besten Plätze ganz vorne in der ersten Reihe direkt am Fenster für uns reserviert, so dass wir nicht nur mehr Platz zur Verfügung hatten, sondern uns auch die beste Sicht auf die vorbeiziehende Landschaft vorbehalten war. Der ganze Tag war wirklich großartig. Zunächst fuhren wir Richtung Flussmündung ans Meer. Es ging vorbei an Inselchen bis zu den Leuchtfeuern. Nach einem kurzen Abstecher ins offene Meer kehrten wir wieder um und fuhren flussaufwärts. Bei herrlichem Sonnenschein ging es immer tiefer in den Wald.
 

 
An unserem Ziel und zugleich Wendepunkt hatten wir die Gelegenheit auszusteigen und ein Stück durch die herrliche Natur zu wandern. Ranger begleiteten uns und gaben Erklärungen zu den einzelnen Baumarten und Pflanzen. Sehr beeindruckend war ein uralter Baumriese, der leider schon gefallen war. Dieser meterdicke Stamm darf hier verrotten und wird somit wieder der Natur zurückgegeben. Zurück auf dem Schiff wurden wir mit einem ausgiebigen Mittagessen verwöhnt. Nun traten wir die Rückfahrt an. Bei Sarah Island stand nochmal ein Landgang an. Auf der Insel wurden wir von Rangern begleitet. Während des Rundgangs wurden die historischen Überreste von Gebäuden erläutert und einige Geschichten dazu erzählt. Die Engländer hatten hier in der Kolonialzeit ein Gefängnis betrieben. Die Insassen mussten schwere Arbeiten aller Art insbesondere Waldarbeiten verrichten. Wieder an Bord fuhren wir zurück an den Hafen von Strahan. Hier möchten wir uns ausdrücklich bei Herrn Tomasevic bedanken, der uns diesen außerordentlichen Tag ermöglichte.

Danach setzten wir unsere Rundreise fort und das nächste Ziel Lake St. Clair war schnell erreicht. Dieser See gehört zum Nationalpark Cradle Mountains. Da keine Straße von Norden nach Süden durch den Park führt, sondern nur Wanderwege, kann man die südlichen Parkteile lediglich von Süden mit einem Fahrzeug erreichen. Leider hatten wir hier nur eine Nacht in der Lodge zur Verfügung. Die für uns gebuchte Lakeside Studio Cabin war modern und top ausgestattet, so dass wir gerne noch länger geblieben wären natürlich auch wegen der schönen Landschaft. Am Lake blieb jedoch genügend Zeit für eine Bootsfahrt und eine Wanderung.
 

 
Am nächsten Tag hatten wir eine längere Etappe vor uns. Der Weg führte uns Richtung Süden zu den Bruny Islands und damit schließt sich langsam der Kreis, denn nach Hobart und zum Flughafen ist es nicht mehr weit. Während der Fahrt passierten wir abwechslungsreiche Landschaften wie Wälder, Weiden und kleinere Ortschaften. Die kurze Fährüberfahrt auf Bruny war unproblematisch. Da wir einen sonnigen Tag hatten, war die Anfahrt über die Insel bereits ein Genuss. Vorbei ging es an wunderschönen Buchten mit herrlich blauem Meer und immer wieder tollen Ausblicken. Gebucht wurde für uns ein wunderschönes Studio (Bruny Island Escapes, Studio Krestrel) mit Vollausstattung mitten in der Natur für 2 Nächte.
 


 
Auch hier kamen wir nochmal in den Genuss eines herrlichen Tagesausflugs. Herr Tomasevic organisierte für uns bei Bruny Island Safaris eine wunderschöne Tagestour. Mit einem kleinen Bus startete morgens die Tour, unser Busfahrer war zugleich auch der Guide, der uns viele Erläuterungen gab und Geschichten erzählte. An der Adventure Bay stoppten wir für ein kleines Frühstück mit frischen Austern (die besten, sagte mein Mann, die er jemals gegessen hatte), Käse, Brot und Kaffee. In dieser Gegend sahen wir auch weiße Kängurus, die es nur hier gibt.
 

 
Danach fuhren wir in den Süden. Die letzten Kilometer zu einem der ältesten Leuchttürme Tasmaniens ging es über Schotterpisten. Ein kurzer Weg führte hinauf zum Leuchtturm. Wir hatten die seltene Gelegenheit, den Leuchtturm von innen zu besichtigen, die enge Wendeltreppe nach oben zu steigen und einen phänomenalen Ausblick zu genießen. Nach dem Mittagessen stand noch der Besuch einer Käse Factory mit Verkostung auf dem Programm bevor es wieder zurück ging. Was für ein wunderbarer Tag, den wir wiederum bei herrlichem Wetter genießen durften.
 

 

Am nächsten Tag fuhren wir zurück nach Hobart. Für eine Nacht gings nochmal ins Ibis Hotel bevor wir am nächsten Tag am Flughafen das Auto abgaben und nach Brisbane zurückflogen. Im Novotel Brisbane Airport verbrachten wir eine Nacht, da der Weiterflug nach Samoa am Tag darauf früh morgens startete.
 

Weiterreise nach Samoa

Als vorletzte Etappe unserer Reise stand nun Samoa in der Südsee auf dem Programm. Zunächst waren 5 Nächte auf der Hauptinsel Upolu im Return to Paradise Resort mit Frühstück für uns gebucht. Wir hatten zwar nur ein Standardzimmer, aber es war alles da, was man brauchte. Sogar eine Terrasse mit Meerblick gehörte dazu. Die Anlage hatte einen schönen Garten mit anschließendem Sandstrand. Das Meer ist optisch sehr schön anzuschauen, die verschiedenen Blautöne versprechen Südseezauber. Schwimmen und Schnorcheln ist bei Ebbe allerdings eingeschränkt. Auf Felsen wurde eine tolle Bar mit unterschiedlichen Sitzmöglichkeiten und atemberaubenden Blicken auf das Meer eingerichtet.
 

 
Im Restaurant und Cafe kann man gut speisen. Außerdem gibt es ein Spa mit sehr guten Anwendungen. Ausprobiert haben wir mehrere Massagen und eine Pediküre. Am dritten Tag wurde der gebuchte Leihwagen, ein Hyundai mit Automatikgetriebe, direkt ans Hotel gebracht. Somit waren wir wieder mobil und erkundeten die wunderschöne Insel. Allein wenn man mit dem Auto die Straßen entlangfährt, sieht man die Liebe der Bewohner zu ihren Gärten.
 


 
Eine wunderschöne Bepflanzung sogar an den Straßenrändern ohne Gärten ist nahezu all gegenwärtig. Man fühlt sich fast wie im Paradies. Natürlich gibt es viele traumhafte Strände, Wasserfälle, Wälder und tolle Natur. Die Dörfer sind wunderschön gebaut. Fast jedes Haus hat ein eigenes offenes Versammlungshaus. Alles ist bunt gestrichen und selbstverständlich mit verschiedensten Blumen und Pflanzen dekoriert. Unbedingt sollte man bei den Giant Clams vorbeischauen. In der wunderschönen Sandbucht gibt es hunderte dieser Riesenmuscheln. Beim Schnorcheln kann man sie sehr gut sehen, wobei einige wohl über einen Meter Länge aufweisen. Es ist sehr beeindruckend, so viele davon an einem Ort zu sehen. Meistens schauen auch ein paar Schildkröten vorbei.
 

 

Savaii

Die ersten 5 Tage vergingen wie im Flug und so stand die Fährüberfahrt nach Savaii an. Die Fährüberfahrten wurden bereits von PTH für uns organisiert und wir mussten uns um nichts weiter kümmern als pünktlich am Abfahrtsterminal zu sein. Während der einstündigen Überfahrt konnten wir aussteigen, in die oberen Decks gehen und die Aussicht genießen. Als wir auf Savaii ankamen, fuhren wir direkt zu unserer, von PTH gebuchten Unterkunft. Im Savaii Lagoon Resort bekamen wir einen einfachen Gartenbungalow mit Frühstück für 5 Nächte. Leider hatten wir keinen Meerblick und die Ausstattung war zweckmäßig und in die Jahre gekommen. Die Bezeichnung „Resort“ war also sehr hoch gegriffen.
 

 
Ob die anderen Bungalows besser und moderner waren, konnten wir nicht in Erfahrung bringen, jedenfalls hatten diese Meerblick. Ein Trost war das Restaurant, das sich direkt über dem türkisblauen Wasser befand. Auch der schöne Sandstrand entschädigte uns. Vor allem bei Flut konnte man herrlich schwimmen und schnorcheln. Mit dem Auto erkundeten wir auch diese Insel. Es gibt aber nicht viel zu sehen, die Dörfer sind auch nicht so schön wie auf Upolu.
 

 
Jedenfalls die Blowholes sollte man besuchen, diese sind sehr beeindruckend, denn die Wassermassen drücken sich bei jeder Welle durch die löcherigen Lavafelsen und formen riesige Fontänen. Dann hieß es auch schon Abschied nehmen und es ging mit der Fähre wieder zurück nach Upolu. Diesmal war es anders. Am Fährhafen angekommen, erfuhren wir, dass die normale Fähre dieses Mal nicht zur Verfügung steht, weil sie zur Wartung musste. Wir mussten auf eine kleine Fähre rückwärts auffahren und sehr nahe an andere Fahrzeuge heran. Grundsätzlich kann man die Autotüren gar nicht öffnen. Wir hatten Glück, denn wir standen am Rand und konnten deshalb wenigstens die Beifahrertür öffnen. Da es sowieso weder andere Decks noch Sitzplätze gab, blieben wir im Auto sitzen. Allerdings wurde es heiß im Auto, so das wir ab und zu die Klimaanlage einschalteten. Da diese Fähre länger brauchte, hatte ich schon Bedenken wegen der Rückgabe des Leihwagens, die danach anschließend im Hotel stattfinden sollte. Im Fährhafen angekommen, offenbarte sich das nächste Problem. Die Klappe zum Ausfahren der Fahrzeuge konnte nicht geöffnet werden, weil die Hydraulik versagte. Als das Problem endlich behoben werden konnte und wir zum Ausfahren dran waren, versagte unsere Autobatterie und wir konnten nicht starten. Schnell hat uns jemand Starthilfe gegeben und so konnten auch wir die Fähre verlassen.

Am Hotel angekommen, konnten wir mit über 2-stündiger Verspätung den Leihwagen problemlos zurückgeben. Obwohl ich die Agentur über unsere Verspätung unterrichtet hatte, bekam der Fahrer, der am Hotel wartete, keine Information. Alles ist nochmal gut gegangen und wir verbrachten die letzten Tage in Apia. Im Tanoa Tusitala Hotel hat PTH für uns ein Deluxe Doppelzimmer mit Frühstück für 3 Nächte gebucht. Das Zimmer war schön und gut ausgestattet. Die Hotelanlage war groß mit Pool, Restaurant und schönem Garten. Die Stadt konnten wir gut zu Fuß erkunden.
 


 
Die Markthalle, Kathedrale und einige Einkaufsstraßen waren schnell erreicht. Ebenso das Cultural Village und der sich anschließende Park wurden besucht. Ansonsten hat die Stadt nicht viel zu bieten. Hier gab es wenigstens einige Cafés und Restaurants, diese Annehmlichkeiten haben wir außerhalb der Stadt sehr vermisst.
 

Letzter Halt: Fijis

Nun war es Zeit Samoa zu verlassen und nach Fiji weiterzufliegen. Bevor wir den Heimweg antraten, empfahl uns PTH noch einen Stopp auf Fiji, denn von hier aus konnten wir einen Direktflug nach Singapur nehmen. Da wir schon vor einigen Jahren auf Fiji waren (ebenfalls bei PTH gebucht), nutzten wir die Gelegenheit, hier noch ein paar Tage zu verbringen, um uns von der aufregenden und ein bisschen anstrengenden Reise zu erholen bevor es heimwärts geht. Für diesen Zweck hat uns PTH im Yatule Resort einen sehr schönen und komfortablen Bungalow mit Poolblick für 5 Nächte mit Frühstück gebucht. Die kleine Hotelanlage war wunderschön mit tollen Gärten, Rasenflächen und 2 Pools. Zudem war der Strand in unmittelbarer Nähe. Man hatte sehr viel Privatsphäre und Abstand zu anderen Gästen und vor allem Ruhe. In diesem Resort fühlten wir uns sehr wohl, so dass wir die Anlage nur für Strandspaziergänge verließen. Nebenan befand sich das riesige 5 Sterne Intercontinental Fiji Golf Resort. Dieses haben wir uns angeschaut und waren froh, dort nicht zu wohnen. Dieses Hotel ist riesengroß und wegen der vielen Gäste sehr laut. So waren wir sehr froh, im Yatule zu sein. Die letzten Tage dort waren ein Genuss einschließlich der Verpflegung.
 


 
Da wir schon auf Samoa erfahren hatten, dass zwischenzeitlich in der Golfregion der Krieg ausgebrochen war und unsere Rückflüge planmäßig über Dubai erfolgen sollten, haben wir uns auf Probleme eingestellt. Die letzten Wochen vor unserer Heimreise waren wir laufend mit PTH per E-Mail in Kontakt. Besonders hervorheben möchte ich Frau Ostermeier, die uns in diesem Zusammenhang hervorragend beraten und betreut hatte. Schließlich konnte sie unsere mit Emirates gebuchten Flüge umbuchen, so dass uns ein Flug nach Dubai ins Kriegsgebiet erspart blieb. Frau Ostermeier konnte für uns einen Flug von Singapur nach Hongkong mit Cathay Pacific buchen. In Hongkong hatten wir am Flughafen eine Übernachtung. Auch diese wurde von Frau Ostermeier für uns gebucht. Das Beste war tags darauf der Flug mit Lufthansa direkt nach München. Dieser Flug war sehr angenehm, weil der Flieger nicht voll war und wir 2 Dreierbänke für uns nutzen konnten. Außerdem wurden wir von Lufthansa hervorragend bewirtet. Alles in allem kamen wir nur einen Tag später nach Hause als ursprünglich geplant. Das alles hat Frau Osteremeier für uns gecheckt und gebucht. Wir mussten uns um nichts kümmern. Eine großartige Leistung von Frau Ostermeier, für die wir uns ausdrücklich bei ihr herzlich bedanken möchten.

Zusammenfassend darf ich nochmal feststellen, dass wir eine unglaublich tolle Reise mit unvergesslichen Momenten erleben durften, vielleicht sogar die Reise unseres Lebens. Zu diesem Erlebnis hat maßgeblich PTH und insbesondere Herr Tomasevic und Frau Ostermeier beigetragen. Wir möchten nochmal unseren ausdrücklichen Dank aussprechen.

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