Kunden-Reisebericht: Neuseeland & Französisch Polynesien Mai 2019


Mount Taranaki Neuseeland

Mount Taranaki Neuseeland

Wir hatten eine Woche Rundreise mit PKW und Bed&Breakfast über Neuseeland-Nordinsel gebucht. Nach der Übergabe des Fahrzeugs gleich Richtung Süden gestartet; Besuch der Waitomo Caves, Fahrt zum Mount Taranaki, dann über den Forgotten World Highway nach Taupo; Besuch der Orakei Geothermal Region, Huka Falls, Fahrt nach Napier. Weiter an der Pazifikküste bis Gisborn, dann rüber nach Opotiki und bis zum Rotorua See. Bis dahin hatten wir ein absolutes Superwetter, in Rotorua erwischte uns dann das Tief und es goß wie aus Kübeln; also keine weitere Besichtigung der Geothermal Region, sondern wieder nach Norden zur Coromandel Küste (Pauanui) und anschließend zurück zum Flughafen (Abgabe des Fahrzeugs). Da hatten wir ein Problem:

Wir hatten nirgendwo mehr den genauen Abgabeort vermerkt, sind fünfmal um die Flughafenzufahrten gefahren und haben dann an einer Tankstelle die richtige Straße erfragt. Eigene Dummheit. Die Abgabe vollkommen problemlos, sind ca 1800 km gefahren in der Woche. Alle Unterkünfte liebevoll bis luxuriös (Napier), lediglich in Gisborn wurden wir in einem -naja- Wohnwagen untergebracht. Überall gutes Frühstück, sehr freundliche Menschen; wir haben viele schöne Eindrücke gesammelt!

Strand am Hotel Les Tipaniers in Moorea

Strand am Hotel Les Tipaniers in Moorea

Dann Flug nach Tahiti, Ankunft 23.30 und Übergabe der Reiseunterlagen von Air Tahiti Nui. Den Transfer zum Airport Hotel mussten wir selbst mit Taxi bezahlen (15 Euro, das Hotel ist Luftlinie 100 m vom Empfangsgebäude…). Am nächsten Vormittag Flug nach Moorea (ziemliches Chaos, die Checkin Computer waren ausgefallen und alle Zettel wurden per Hand ausgefüllt; daher für einen sage und schreibe 15 minütigen Flug zwei Std warten, eine halbe Std Verspätung), das war etwas nervig. Auf Moorea Transfer zum Hotel Les Tipaniers; einfaches Bungalow Hotel, jedoch saubere und große Unterkünfte (wir hatten Beach Bung), mit schönen Restaurants und direkt am sehr schönen Badestrand. Nachteil hier: da es quasi ein öffentlicher Strand ist, kommen sehr viele Leute von der Straße zum Baden, besonders Kreuzfahrtgäste werden hier abgeladen. Das ist mit einem Beach Bungalow schon etwas lästig, dauernd amerikanisches Kauderwelsch vor der Nase zu haben und diese Leute trampeln auch noch in den wunderbaren Korallengärten herum.

Hotel Matira Bora Bora

Hotel Matira Bora Bora

Dann Weiterflug nach Bora Bora, diesmal problemlos; Mit dem Catamaran zur Hauptstadt, da wussten wir nicht wer uns zum Hotel transportiert; nach einiger Zeit kam dann ein Kleinbus, der uns zum Matira brachte. Auch dies ein einfaches Bungalow Hotel, schöne große und pikobello saubere Einheiten (unbedingt Lagoon View buchen). Man geht über die Wiese direkt an den Strand und steht vor einem riesigen türkisgrünen Wackelpudding, der in der Ferne durch schäumende Wellen am Riff begrenzt wird! Auch hier ein öffentlicher Strandbereich, der von Kreuzfahrtleuten heimgesucht wird, jedoch nicht ganz so überfallen wie auf Moorea; bademäßig supertoll, schnorcheltechnisch jedoch nichts zu sehen.

Rochensichtung beim Ausflug

Rochensichtung beim Ausflug

Unbedingt machen: Tages-Ausflug Land&Sea Combo! Einmal um die Insel, Mittagessen und anschließend schnorcheln mit Rochen und Haien. Ein absolutes Hai-light!! Nachts kam dann starker Wind und Regen auf; tagsüber jedoch Sonne. Windstärke 6-7, da bestand Sorge ob das Flugzeug uns überhaupt nach Rangiroa bringen würde… Wir flogen dann aber doch etwas holprig nach Tahiti und stiegen um nach Rangiroa. Im ganzen Raum der gleiche starke Wind, Wellenhöhe im Ozean fast sechs Meter, und nicht viel weniger im Atoll von Rangiroa (das zweitgrößte der Welt, ca 50 km lang und 25 breit). Übernachtung im Hotel Maitai, sehr angenehm, und Besuch der Perlenzuchtfarm Gauguin.

Unterwasserwelt am Tiputa Pass

Unterwasserwelt am Tiputa Pass

Am nächsten Tag Transfer zum Pier, da wir eine Catamaran Reise von Dream Yacht gebucht hatten. Laut Unterlagen sollte das Schiff in Tiputa Marina liegen; wir also -nach längerem warten- das Taxiboot nach Tiputa erwischt (Reisetaschen in die Nußschale hieven!) und über den Tiputapass geschaukelt (4-5 m Wellen…). Kein Schiff zu sehen. Also dem Taxler irgendwie klargemacht, daß wir auf einen Cat müssen, die anscheinend alle in der Bucht ankerten, wo wir abgefahren waren; also wieder zurückgeschaukelt und irgendwie dann den Cat gefunden, welcher der richtige war. Eine nagelneue 62 Fuß Lagoon, Luxus pur.  Zu unserer Freude und Zufriedenheit waren von den sechs Kabinen nur drei belegt, und es waren drei Leute Besatzung an Bord.

Der Katamaran von Dream Yacht Charter innen

Der Katamaran von Dream Yacht Charter innen

Nach der Einweisung ging es trotz des Wellenganges Richtung Ost los; es war eine sehr relaxte, supertolle Woche mit viel selbstgefangenem Fisch, interessanten Menschen und klasse Schnorchelerlebnissen! Wir hatten gutes Wetter, der Wind flaute täglich ab, nachts sehr angenehm. Nach dem Törn flogen wir gleich zurück nach Tahiti und hatten zwei Nächte im Manava Suite Hotel (sehr angenehm, Riesenzimmer mit Küche, schöner großer Poolbereich, super Aussicht und Sunset). Dann Rückflug nach Auckland und Zwischenübernachtung mit Wanderung durch den CBD und Hafenbereich, anschließend Rückflüge über Hongkong, London, München. Wunderbar entspannt in der Business Class, besonders bei Cathay im A350; man wird andauernd vollgefüttert.

Haibegegnung beim Schnorcheln

Haibegegnung beim Schnorcheln

Alles in allem: eine Traumreise, die wunderbar glatt lief mit unvergesslichen Erinnerungen. Dank an PTH für die Infos und Buchungen!

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