Kunden-Reisebericht: Unser Hochzeit auf One Foot Island / Cook Inseln


Hallo Frau Lang, Es ist uns eine große Freude Ihnen heute endlich mitzuteilen, dass wir nach deutschem Recht verheiratet sind. Deshalb möchten wir Ihnen heute ein Feedback inkl. Bilder zu unserer Hochzeitsreise geben, auch wenn es jetzt schon fast 1 Jahr her ist. Aber zuerst möchten wir noch einmal Danke sagen für Ihre Mühe, Zeit und Anstrengung, die Sie geleistet haben. Natürlich war die Reise nicht ganz günstig, aber wir würden sie jedenfalls noch einmal (fast) genauso machen, wie wir sie unternommen haben – dafür ein großes Dankeschön.

Los ging es mit dem Flug von MUC nach LA in dem Airbus A 380, wo wir in der Economy (1.Reihe-Notausgang) saßen. Nicht nur unsere Stewardess war sehr gut gelaunt, sondern selbstverständlich auch wir. Denn es gibt ja nichts Besseres als auf einem langen Flug viel Beinfreiheit und gutes Entertainment Programm zu genießen. Der Service war Klasse! Die Stewardess hatte dann nach dem Essen und als wir schon ca. 2-3 Std in der Luft waren weniger Lust uns ständig zu bedienen somit hat sie reichlich Alkohol ausgeschenkt damit die Leute schlafen, was wohl von langjähriger Berufserfahrung galt, denn tatsächlich haben wir innerhalb von 30 min alle in dem Bereich gepennt. In L.A. angekommen mussten wir selbstverständlich erstmal die Orientierung finden aber auch das haben wir sehr gut gemeistert und sind wohlbehütet im Hotel Mamashelter angekommen.

Die Lage war perfekt, nicht zu weit außerhalb aber auch nicht direkt auf dem Hollywood BLVd. Das Hotel war klasse mit einem schönen Rooftop Restaurant und klasse Frühstück. Wir haben uns sehr wohl gefühlt. Wobei man ja sagen muss L.A. ist schon eine Sache für sich. Auf der einen Seite Glamour und Reichtum auf der anderen Seite Armut und Schmutz. Aber nun ja. Wir haben uns selbstverständlich viele Sehenswürdigkeiten angesehen. Bei weitem nicht alle aber die meisten. Und am Santa Monica Peer haben wir einen ersten Vorgeschmack erhalten auf Sonne, Strand und Meer. Durch Ihre Mühe (Zusendung öffentliches Verkehrsnetz) haben wir uns sehr gut zurechtgefunden.

Dann endlich war es soweit. Der Flug ins PARADIES. Wohl gemerkt, da allein der Flug paradiesisch war, unsere Empfehlung: PREMIUM Economy mit Air New Zealand – so ist man bestens auf das Paradies eingestimmt. Morgens 05:30 h Landung auf Rarotonga und es gab direkt ein herzliches Willkommen mit Blumen und „aloha“ Musik. Nach einer kleinen Wartezeit wurden wir in unser Hotel gebracht. Little Poly wie die Einheimischen es nennen.


Leider war unser Zimmer noch nicht zum Einchecken bereit aber wir haben die Zeit bis 14h sehr gut rumgebracht, indem wir erstmals ein Teil der Insel erkundigt hatten und im Anschluss daran in die Kirche zum Gottesdienst gegangen waren.
Wir können Ihnen und allen anderen Leuten nur sagen, dass das ein sehr schöner und herzlicher Moment war. Wir wurden sogar von einigen Inselbewohner im Anschluss zum Barbecue eingeladen. Aber wir wollten die Gastfreundschaft nicht überstrapazieren und freuten uns erstmal, dass unser Zimmer vorbereitet war. Am Abend haben wir uns dann wieder unter die Einheimischen gemischt indem wir den Muri Night Market besuchten, um dort Abend zu essen. Herrlich!

Am nächsten Morgen konnten wir endlich zur Police Stadion, um unseren Cookie Driver License zu beantragen. Als wir ankamen dachten wir schon, dass wir eine Fahrprüfung absolvieren müssten, da viele Personen dieses machen mussten, aber wir hatten Glück. (Deutsche Führerscheine zählen wohl mehr) Leider hatten wir doch etwas Pech, sodass wir keine Original Plastikkarte erhielten, sondern nur ein Papierstück, da der Automat kaputt war. (sollten sie evtl. weitere Personen kennen, die demnächst nach Raro fliegen, könnten Sie ja unsere Führerscheine abholen, sollten noch dort liegen). Endlich konnten wir uns einen Roller ausleihen, um die komplette Insel zu erkunden. Wir haben viel erlebt.

Waren sogar im Gefängnis (Tipp aus dem Reiseführer), aber alle guten Sachen im dortigen Souvenir-„shop“ wurden bereits verkauft. (Ein sehr komisches Gefühl, wenn die Gefangenen frei herumlaufen, aber gut wo wollen sie auch schon groß hin ist ja eine Insel).

Zum Hotel können wir nur sagen „traumhaft“ vielen Dank für diese Empfehlung (toller Service, mega freundlich). Wir hatten alles, was wir benötigten bis auf das, dass es ziemlich windig war (dafür konnte das Hotel nichts) und wir eigentlich nicht wirklich viele warme Sachen dabeihatten.

Doch nun hieß es wieder rein ins Flugzeug und ab nach Aitutaki. Dort angekommen wurden wir wieder sehr herzlich und freundlich begrüßt mit weiteren Blumenkränzen. Wir mussten wieder ein bisschen warten bevor unser Zimmer zur Verfügung stand. Aber diese Zeit haben wir wieder sehr gut überbrückt, indem wir mit dem Roller die Insel erkundet haben. Aitutaki ist natürlich viel kleiner als Rarotonga aber bei weitem noch süßer. Und diese Aussicht aufs Meer mit dem türkisfarbenen Wasser. EIN TRAUM!!

Viel Zeit blieb uns nicht, da wir uns um 17h mit Annie (Wedding Planerin) trafen, um über die Hochzeit zu sprechen. Wir sind den Ablauf noch einmal durchgegangen. Meine Frau konnte sich noch die Farben des Brautstraußes aussuchen. Die Aufregung stieg ins Unermessliche am darauffolgenden Tag, denn nun war es soweit: unser Hochzeitstag war gekommen.

Da Männer bekannterweise nicht so nervös sind wie Frauen, bin ich vormittags noch ein bis zwei Runden zum Schnorcheln gegangen, um die neu erworbene Gopro zu testen für die kommenden Tage. Aber dann hieß es auch für mich fertig machen und, siehe da, die Nervosität kam auch auf mich zu. Monatelange Vorbereitungen mit Themen wie: was ziehe ich an, wie soll ich mich schminken, welche Frisur mache ich mir, werde ich ihm/ihr gefallen, passen die Klamotten noch (beim Mann). Gott sei Dank hatten wir ein Bügeleisen inkl. Brett auf dem Zimmer, um nochmal über die Klamotten zu bügeln, da diese schon etwas leiden mussten nach 7 Tagen im Koffer. Dann war der Zeitpunkt gekommen. Endlich haben wir uns in unserem Hochzeitsoutfit gesehen und waren beide sehr positiv überrascht.

Als wir in Richtung Rezeption gegangen sind kam auch schon Anni, um uns abzuholen und uns zu ihrem Boot zu bringen. Als wir ankamen trafen wir unseren Fotografen „Blondie“. Ein super Typ! Im Nachgang sind wir echt froh über das Engagement und die Bereitschaft Blondie „engagiert“ zu haben. (Diesen Tipp können bzw. sollten Sie jeden weitergeben, der vorhat auf den Cookies zu heiraten!!)

Wir fuhren mit dem Boot ein Stück raus ca. 15 min, um auf einer Sandbank einen Stopp einzulegen für das Fotoshooting. Die Kulisse war der Wahnsinn!!!! Sodass die Fotos einfach nur genial sein mussten. Im Anschluss daran ging es auf die Insel One Foot Island, die wir komplett für uns allein hatten (bis auf Anni die Wedding Planerin, Blondie der Fotograf, unsere Trauzeugen sowie unser Pastor Stephan und die Band bestehend aus Marta und Mr. Bishop höchstpersönlich), dem Besitzer von One Foot Island! Die Zeremonie war erstklassig. Besser hätten wir es uns nicht vorstellen können. Anschließend gab es noch ein weiteres Fotoshooting. Und ganz zum Schluss wurden unsere Postkarten mit dem „One Foot Stamp“ abgestempelt bzw. haben wir einen Stempel in unserem Reisepass erhalten.

Wir hofften, dass alles seinen richtigen Gang gehen wird. Dass wir wie versprochen die Hochzeitsbilder in den nächsten Wochen per USB-Stick zugesandt bekommen würden und dass der Schreibkram korrekt verlaufen würde. Als wir wieder im Hotel angekommen waren freuten wir uns über die Flasche Weißwein sowie über die eigens für Hotelgäste vorgesehenen Feuershow. Leider müssen wir Ihnen mitteilen, evtl. auch für andere Urlaubsgäste, die über Sie in den Genuss kommen Aitutaki zu besuchen, dass das Hotel vom Service her nicht das beste war. Das Personal war eher gelangweilt und die Auswahl an Essen sowie das Frühstücksbuffet war eher bescheiden bis maximal ausreichend. Schade bei so einer Kulisse.

Unser Bungalow war sehr schön, geräumig und sehr sauber und auch der Strand war beeindruckend, aber wie gesagt, leider der Service bescheiden und das Essen naja. Es gab einen Pool, den wohl nie jemand benutzen würde, da a: zu klein und b: das wunderschöne Meer direkt vor den Füssen liegt. Einen Roller zum Ausleihen für Hotelgäste und damit die Insel zu erkunden gab es ebenfalls. Doch nun hieß es Abschied von Aitutaki zu nehmen. Direkt beim Check-out wurde uns unsere Hochzeits-Apostille, sowie unsere Urkunde überreicht. Anni war bereits da gewesen und hat die Dokumente abgegeben. Nachdem wir auf Rarotonga ankamen, um von dort weiter nach Papeete zu fliegen sahen wir plötzlich Blondie unseren Fotografen mit einem Umschlag inkl. unserer Fotos am Flughafen stehen. Da er keine Zeit mehr hatte diese richtig zu bearbeiten hat er uns einfach alle Fotos überlassen. Wir waren somit sehr positiv überrascht zum Einen, dass es so schnell geklappt hat und zum anderen das Blondie wusste mit welchen Flieger wir kamen. Somit hatten wir ohne große Wartezeit direkt unsere Fotos im Gepäck (Jackpot).

Über Papeete an sich können wir leider nicht viel berichten. Außer, dass es dort direkt am Hafen den weltbesten Crêpes gibt, den wir je gegessen haben. Und naja es ist halt eine Großstadt und nach Aitutaki eine wirkliche Großstadt. Das Hotel war richtig schön und das Zimmer riesig. Sehr gepflegt und alles sauber und das Frühstück 1A. Der einzige Nachteil an diesem Hotel war, dass unser Zimmer direkt an der Hauptstraße lag und, dass es dort doch sehr viele Rollerfahrer gibt, die nachts nicht gerade leise sind. Aber es war ja nur für eine Nacht. Am nächsten Morgen ging es direkt weiter nach Moorea. Hier waren die Erwartungen groß vor allem das Ereignis mit der Walbeobachtung stand hier im Fokus. Auch hier ging alles gut, was den Transfer betraf.

Das Hotel bzw. die Anlage des Hotels war klein aber fein genau nach unserem Geschmack. Sehr schön war es beim Frühstück direkt aufs Wasser zu sehen mit einem Ausblick…. Moorea an sich ist ja eine sehr große Insel mit sehr vielen Möglichkeiten Unternehmungen zu machen. Wir hatten uns entschlossen dort ins Lagoonarium zu gehen was eines der besten Ziele war, die wir hatten. Diese sollten sie evtl., wenn möglich und gewollt ebenfalls vermitteln. Einfach nur genial.
Am nächsten Tag stand dann Whalewatching an aber uns wurde mitgeteilt, dass dies nicht möglich sei, weil wohl ein Motorschaden an dem Boot gewesen sein sollte. Wir waren sehr verärgert und traurig denn dies war der einzige Grund warum wir nach Moorea geflogen sind und wir dachten nicht mehr daran, dass es was werden sollte. Doch wir wurden eines Besseren belehrt, sodass wir an der Tour einen Tag später teilnehmen könnten. Und siehe da wir haben tatsächlich Wale in freier Wildbahn sehen können. Einfach nur genial. Vielen Dank dafür, dass sie es uns ermöglicht haben so ein atemberaubendes Erlebnis mitzumachen.

Ebenfalls sehr empfehlenswert ist der Blick auf Belvedere. Auch hier waren wir im Nachgang sehr froh, nicht im Sofitel übernachtet zu haben denn so hatten wir nochmal eine Steigerung zum Intercontinental obwohl die Aussicht auf das Sofitel natürlich sehr atemberaubend gewesen ist.

Doch nun war es an der Zeit unsere Flitterwochen vollends zu genießen mit Sonne, Strand, Meer, Schnorcheln und nichts tun. Und wo kann man dieses besser als auf Bora Bora
Hierzu möchten wir eigentlich nicht mehr viel dazu sagen, denn ich denke die Bilder sagen alles. Das einzige was wir nochmals betonen möchten ist „DANKE“. Unser Tipp: Auch wenn eine Reise in das Paradies nicht gerade günstig ist, sollten Sie nicht auf ein Over-Water-Bungalow verzichten. Und nehmen Sie sich auf Bora Bora nichts vor sondern genießen Sie die Zeit.

Liebe Frau Lang,
das war für uns eine wirklich besondere Reise, die wir uns leider nicht jedes Jahr leisten können, aber die auf jeden Fall für einen der nächsten Hochzeitstage geplant ist. Sie haben uns wirklich toll begleitet mit Tipps, Empfehlungen, waren jederzeit für uns erreichbar.
Herzlichen Dank dafür. Wir können Sie und damit natürlich auch Pacific Travel House nur vollstens empfehlen. Die Reise & diese für uns einmalige Hochzeit bleibt uns hoffentlich für immer in Erinnerung.


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