Haleakala Nationalpark

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Wo:
im Osten Mauis

Wie hinkommen:
Mietwagen; Krater: von Kahului auf den Highways 36, 37, 377 & 378 bis zum Visitor Center; Kipahulu: Highway 36, 360 & 31

Für wen:
Naturfreunde & Wanderfans

Ein Must-Do für alle Maui Urlauber ist ein Besuch des Haleakala Nationalparks. Wieviel Zeit Sie sich dafür nehmen, bleibt dabei ganz Ihnen überlassen: von einem Kurztrip mit dem Mietwagen bis zu einer mehrtägigen Wanderung durch die spektakuläre Mondlandschaft aus Bims und Asche. Es stehen Ihnen alle Möglichkeiten offen.

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Der seit 1961 existierende Nationalpark ist 110 km² groß und in zwei Teile aufgeteilt, die gesondert angefahren werden müssen: dem Kratergebiet im Zentrum des Vulkans Haleakala und dem Kipahulu-Gebiet, das über die Road to Hana erreichbar ist. Der Eintritt von 15$ beinhaltet den Zugang zu beiden Gebieten mit einem Mietwagen, unabhängig von der Zahl der Insassen. Das Ticket ist 3 Tage gültig. Somit können Urlauber also problemlos an einem Tag den Krater erkunden und am nächsten Tag die Kipahulu Region anfahren.

Die Krater-Region
Die Krater-Region kann über den gut ausgebauten Highway 378 erreicht werden. Am Ende des Highways befindet sich das Haus der Sonne, das offizielle Besucherzentrum des Nationalparks. Dort bekommen Sie Karten für die unterschiedlichen Wanderungen und sämtliche Informationen rund um den Vulkan, der 1790 das letzte Mal ausgebrochen ist. Hier endet für viele Maui Urlauber der Ausflug bereits, denn hier am Visitor Center auf 2970 Metern Höhe befindet sich auch die beste Aussichtsplattform für einen Blick über den 11 km langen und 1000 Meter tiefen Krater. Vor allem bei Sonnenaufgang und bei Sonnenuntergang ist der Blick über die gespenstische Kraterlandschaft mit ihren Aschekegeln und erkalteten Lavafiguren ein eindrucksvolles Spektakel. Kein Wunder also, dass zu diesen Tageszeiten die Aussichtsplattformen sehr voll sind.

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Wer etwas mehr Zeit an einem der größten Krater der Welt verbringen möchte, sollte eine der zahlreichen Wanderungen durch das Gebiet machen. Für Tagesausflügler lohnt sich die Halbtageswanderung entlang des Sliding Sand Trails bis zum Ka Luu o ka Oo Vulkankegel. Hierzu starten Sie am Visitor Center und steigen anschließend etwa 1,5 Stunden in den südlichen Krater hinab. Auf dem Weg begegnen Sie der einheimischen Hawaiigans Nene und der vom Aussterben bedrohten, endemischen Silberschwert-Pflanze.

Achtung: Aufgrund der Höhe fällt das Atmen schwerer, Wanderungen sollten nur von fitten Urlaubern unternommen werden.

Die Kipahulu-Region

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Kipahulu wird der an der Küste gelegene Teil des Haleakala Nationalparks genannt. Man erreicht diese Region nur über die sogenannte Road to Hana, die als eine der spektakulärsten Küstenstraßen der Welt gilt. Nach über 100 Kilometern kurvenreicher Straße mit unzähligen Brücken erreicht man das Örtchen Hana. Von dort aus fährt man noch weitere 16 Kilometer auf dem Highway 31 nach Süden und kommt schließlich zum Kipahulu Visitor Center des Nationalparks. Von hier aus kann man entweder direkt ein Bad in den nahegelegenen Seven Sacred Pools in der Oheo Gulch nehmen oder eine der schönsten Wanderungen der Insel zu den Waimoku Wasserfällen unternehmen.

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Die Oheo Gulch befindet sich nur einen kurzen Fussweg vom Besucherzentrum entfernt. Hier liegen die Seven Sacred Pools, sieben wunderschöne, kaskadenartige Becken, die von Wasserfällen aus dem Inneren der Insel gespeist werden. Nach der anstrengenden Autofahrt kann man sich in diesen terrassenförmigen Naturbecken abkühlen und eine kleine Siesta einlegen.

Wer sich etwas aktiver betätigen möchte, startet vom Visitor Center direkt auf den Pipiwai Trail. Diese besonders abwechslungsreiche Wanderung führt u.a. vorbei an zahlreichen Wasserfällen, einem eindrucksvollen Bambuswald, Guaven, Mangos und tiefschwarzen Höhlen. Der Trail dauert etwa drei Stunden und endet an den 121 Meter hohen Waimoku Falls. Dort angekommen, weist ein Verbotsschild aus, dass es nicht erlaubt ist, im Naturpool unter dem Wasserfall zu baden. Trotzdem kann man sich von hier aus von den zerstäubenden Tropfen des Wasserfalls berieseln lassen und den tollen Ausblick genießen. Achtung: Wanderungen sollten bei den Rangern im Besucherzentrum angemeldet werden. Vergessen Sie nicht ein Handtuch, gutes Schuhwerk und Trinkwasser mitzunehmen.

© Bilder: Ocheo Gulch / HTA - Kirk Lee Aeder | Alle übrigen Fotos / HTA - Tor Johnson