Vanille Plantagen

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Wo:
überall auf der Insel, vor allem rund um Tiva

Wie hinkommen:
geführte Tour

Für wen:
Natur- und Kulturinteressierte

Auf der Vanilleinsel darf natürlich der Besuch einer Vanilleplantage nicht fehlen. Das Dorf Tiva ist die Hochburg des Vanilleanbaus und rund um die Bucht Hurepiti wird die edle Orchideensorte seit Jahrzehnten kultiviert. Eine Vanilletour nach Tiva und zu einer der zahlreichen Plantagen gehört zu den sehenswertesten Highlights auf der Insel. Ausflüge werden von allen Tourenanbietern auf Tahaa durchgeführt.

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Welche Plantage sie besuchen, hängt dabei meist von ihrem Guide ab. Diese beiden Ziele sind empfehlenswert:

Das Maison de la Vanille liegt an der Rundstraße nahe der wilden Bucht von Apu. Hier bekommt man Einblick in den kompletten Produktionsprozess bis hin zum Verkauf der fertigen Schoten. Ein nahezu identisches Besucherprogramm bietet die kleine Plantage Vallee de la Vanille. Diese liegt im Westen an der Hauptstraße bei Fa’a‘aha.

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Bei beiden Touren bekommt der Besucher einen faszinierende Eindruck von der Kultivierung des edlen Gewürzes: angefangen bei der manuellen Besamung auch Marrying genannt, die durchgeführt werden muss, weil in Französisch-Polynesien keine Insekten für die Bestäubung heimisch sind, bis hin zur 15-minütigen händischen Massage der Schoten, um das Aroma zu entfalten, ohne dass das berühmte Vanille-Geruch über Tahaa nicht existieren würde – hier werden dem Besucher alle Prozesse Schritt für Schritt bis zum fertigen Produkt erklärt.

Ein unbedingt empfehlenswerter Ausflug, auch für alle, die gerne kochen und backen, denn natürlich kann man auch die – wie oft gesagt wird - besten Vanilleschoten der Welt direkt vor Ort kaufen.

© Bilder: Vanilleschoten / T. McKenna | Vanillestauden / Grégoire Le Bacon | Infos zur Vanille / Zoltan Lengyel