UNESCO Biosphärenreservat

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Wo:
im Norden bei der Ngarue-Passage

Wie hinkommen:
Tauchbasen vor Ort

Für wen:
erfahrene Taucher

Zusammen mit den sechs Nachbaratollen Taiaro, Toau, Niau, Raraka, Aratika, Kauehi bildet Fakarava ein UNESCO Biosphärenreservat, was die Insel vor allem für Taucher interessant macht. Das Reservat erhält fragile Lebensräume und außergewöhnliche Öko-Systeme und soll in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Regierungen für ein nachhaltiges Zusammenleben zwischen Mensch und Natur sorgen. Die Vielfalt dieses Öko-Systems zeigt sich über, aber vor allem auch unter Wasser.

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Auf dem Land entdeckt man die endemische Tuamotu-Palme, eine seltene Eisvogelart sowie nie gesehene Krustentiere, wie den Bärenkrebs oder den Heuschreckenkrebs. Unter Wasser wartet der zum Biosphärenreservat gehörende Ngarue-Pass (oft auch Garue-Pass genannt), ganz im Norden des Atolls darauf, erkundet zu werden. Die Passage zählt zu den außergewöhnlichsten Tauchspots Französisch-Polynesiens, ist aber aufgrund starker Strömungen nur für erfahrene Taucher geeignet.

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Wer sich hinab wagt wird mit durchschnittlich 50 Metern Sichtweite und einem tropischen Aquarium das seinesgleichen sucht, belohnt. Wunderschöne, gesunde Korallenriffe, markante Canyons und jede Menge Großfische erfreuen das Herz passionierter Taucher. Zu Ebbe und Flut-Zeiten entstehen in der 800 Meter breiten Passage starke Strömungen, die man als Taucher sonst kaum erleben kann.

Wer ähnlich spektakuläre Taucherfahrungen machen möchte, aber noch kein geübter Taucher ist, sollte eher die Tamakohue-Passage im Süden des Atolls wählen, da diese kleiner und weniger anspruchsvoll ist. Hier befindet sich auch der Shark Pit, wo sich Hunderte von Schwarzspitzenriffhaien tummeln. Tauchanfänger finden in der Lagune selbst wunderschöne Tauchspots.

© Bilder: Reservat / Grégoire Le Bacon | Heuschreckenkrebs / Silke Baron CC 2.0 via Wikipedia | Korallen Tauchen / Gilles Diraimondo / AMV Voyages