Avatoru & Tiputa

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Wo:
im Norden Rangiroas

Wie hinkommen:
zu Fuss, per Boot

Für wen:
alle Besucher über Wasser, Taucher in den Passagen

Zwischen den beiden größten Dörfern Rangiroas, Avatoru und dem sieben Kilometer weiter östlich gelegene Tiputa, spielt sich das touristische Leben ab. Die beiden Orte sind mit einer Straße aus Korallenstaub fast komplett miteinander verbunden (die letzte kurze Passage zum Motu auf dem Tiputa liegt, muss allerdings per Boot zurückgelegt werden), beide sind sehenswert. Hier findet man Kirchen aus Korallen, das Rathaus, Post, Banken, alteingesessene Handwerks- und Souvenirläden, Snackbars und Restaurants, sowie einen Großteil der Unterkünfte.

Interessant für Taucher wird es unter Wasser. Beide Orte liegen direkt an je einer großen Riffpassage Rangiroas. Die Wasserkanäle verursachen starke Strömungen und sind für den unvergleichlichen Reichtum an Flora und Fauna unter Wasser verantwortlich.

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Der Avatoru Pass bietet jede Menge Großfische, darunter auch den Silberspitzen-Hai der sonst nur in weitaus tieferen Gewässern zu finden ist. Der Tiputa Pass ermöglicht Tauchern einen Blick auf den Großen Tümmler, die Delfinart, die durch Flipper weltbekannt wurde. Daneben begegnet man in beiden Passagen ganzjährig Schildkröten, verschiedenen Arten von Haien (auch Hammerhaie allerdings saisonabhängig) und Barrakuda-Schwärmen.

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© Bilder: Tiputa / Saga 70 CC 3.0 via wikipedia | Kirche Avatoru / J. Gallecier | Tiputa Pass / SF Brit Flickr