Hauptort Vaitape

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Wo:
im Nordwesten Bora Boras

Wie hinkommen:
Hotelshuttles, Mietwagen, Roller

Für wen:
alle

Hier in Vaitape bekommt man einen guten und eigentlich auch den einzigen unverfälschten Einblick in die Lebensweise der Leute auf der Insel. Die Hauptinsel Bora Boras ist nur über die Riffpassage Teavanui erreichbar, die direkt gegenüber dem Örtchen Vaitape liegt. Dementsprechend trubelig geht es am Hafen des 4.600 Einwohner großen Hauptorts des Atolls zu.

Am Hafen treffen sich Einheimische und Touristen, um günstig polynesische Gerichte von den beliebten Straßenimbissen Roulottes (von denen man einige auch auf der Straße zum Matira Beach findet) zu essen und dabei das rege Treiben von und zum Flughafen und zu den Hotels zu beobachten. Und auch vor dem Magasin Chin Lee, dem größten Supermarkt auf der Insel, begegnet sich alles, was Rang und Namen hat. Kaufen Sie sich ein Eau Royale und gesellen Sie sich einfach dazu, man kommt hier schnell ins Gespräch.

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Urlauber können hier Bankgeschäfte tätigen, Fahrzeuge leihen und finden eine Post, sowie einige kleine Internetcafés im Ort. Zudem haben sich hier einige gute Künstler angesiedelt, die in ihren Galerien tolle Bilder oder Skulpturen verkaufen, so z.B. Alain Despert von Bora Bora Art (BP 524, Vaitape).

Schönen, handgemachten Schmuck und anderes polynesisches Kunsthandwerk bekommt man zu fairen Preisen direkt gegenüber des Vaitape Hafens im Centre Artisanal. Und auch Schmuck aus der berühmten schwarze Tahiti-Perle kann man in zahlreichen Perlen-Boutiquen vor Ort einkaufen. Sehenswert ist zudem das Monument für den Seefahrer Alain Gerbault am Hafen sowie die kleine protestantische Kirche gegenüber von Chin Lee.

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Zwischen Vaitape und dem zweiten Hafen Farapiti (hier landen die Fähren von den anderen Inseln Französisch-Polynesiens an) befindet sich auch der einzige Nachtclub der Insel, Le Récif. (Geöffnet von Mittwoch bis Samstag ab 20 Uhr – open end).

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Wenn Sie sich in Vaitape befinden, sollten Sie auch direkt einen Ausflug zum vorgelagerten Motu Tapu übernehmen, wo Friedrich Wilhelm Murnau 1929 seinen Stummfilm Tabu - A Story of the South Seas drehte. tapu bedeutet im polynesischen tatsächlich Tabu, denn das Betreten der Insel war früher nur Mitgliedern der Königsfamilie von Queen Pomare IV. erlaubt. Heute kann man hier einen traumhaften Nachmittag mit Picknick und Schnorcheln verbringen. Boot-Transfers, die Sie in ca. 10 min. nach Tapu bringen, bekommt man direkt im Ort.

© Bilder: Motu Tapu / Benoît Stichelbault | Chin Lee / jshyun - Flickr | Vaitape / Cariberry - Flickr