Marae Marotetini, Aehautai & Taharuu

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Wo:
Marotetini & Fare Opu im Westen an der Faanui Bay, Aehautai & Taharuu an der Ostküste

Wie hinkommen:
Mietwagen

Für wen:
Kulturinteressierte

Von ursprünglich etwa 40 Zeremonialplattformen sind heute noch 13 auf der Insel vorhanden. Urlauber, die einen Einblick in die lange Religions- und Kulturgeschichte der Polynesier gewinnen möchten, sollten sich einen Tag Zeit nehmen und die drei interessantesten Marae auf Bora Bora besuchen.

Die wichtigste Plattform Bora Boras, der Marae Marotetini, liegt am südlichen Beginn der Faanui Bay nahe des Farepiti Hafens. Die 1968 vom hawaiianischen Archäologen Yosihiko Sinoto restaurierte Anlage an der Westküste der Insel verfügt über ein 50 Meter langes, 3,5 Meter breites Hauptareal (ahu) direkt am Meer. Von hier aus hat man einen fantastischen Blick auf Bora Boras einzige schiffbare Passage, den Teavanui Pass. Direkt neben der marae Marotetini (oft auch Fare-rua genannt) fand man bei Ausgrabungen noch zwei Steinkistengräber der polynesischen Königsfamilie u.a. das von König Tapoa, die ebenfalls besichtigt werden können.

Sollten Sie noch etwas Zeit erübrigen können, lohnt es sich zudem den benachbarten Marae Fare Opu an der Westküste ebenfalls an der Faanui Bay zu besuchen. Das Areal ist zwar nicht mehr komplett erhalten, da eine Straße mitten durch die uralte Anlage führt, hier findet man aber noch gut erhaltene Schildkröten-Petroglyphen (Felsbilder).

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Auf der gegenüberliegenden Seite der Insel, an der Ostküste liegt, direkt am Beginn der Vairau-Bucht am Meer, der Marae Aehautai. Hier nahe des Paoaoa Points hat man nicht nur eine beeindruckende Sicht auf den Mont Otemanu, auch die restaurierte Anlage gibt ein gutes Fotomotiv ab. Nur ein Stück weiter direkt am Point Haamaire an der Ostküste ist der Marae Taharuu zu finden. Hier genießt man einen fantastischen Blick über die Lagune.

© Bilder: Fare Opu / Makemake, CC BY 3.0 | Petroglyph / Zoltan Lengyel