Tal von Haranai & Marae Vaiahu

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Wo:
beides auf der Hauptinsel

Für wen:
Kulturinteressierte

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Tal von Haranai

Nördlich des Hauptortes Vaiea, direkt neben der kleinen Mormonen-Kirche der Insel geht ein Pfad zum Tal von Haranai. Am Ende des Weges folgt man dem Lauf des Flusses tiefer hinein in das Herz der Insel. Überall entlang des Flusslaufes begegnet man uralten Hinterlassenschaften, die bis heute noch von Archäologen erkundet werden. Auf der kleinen Wanderung kommt man an einem Tiki mit phallischer Form vorbei und besichtigt zahlreiche Petroglyphen z.B. eine wunderschöne Schildkröte. Daneben findet man im Tal bearbeitete Wände, Plattformen und Wasser-Umleitungen, die den Schluss zulassen, dass hier vor Jahrtausenden ein Zentrum landwirtschaftlicher Aktivität der früheren Inselbewohner gelegen haben muss. Ein Stück weiter, im Tal von Vaitia liegt ein überdimensionaler, ganz flacher Stein, der die sagenumwobene Piroge de Gottes Hiro darstellt.


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Marea Vaiahu

Als Marae wird im Pazifikraum ein abgegrenzter Platz oder Bereich bezeichnet, der zu zeremoniellen oder religiösen Zwecken gestaltet wurde. Ganz im Süden Maupitis fast direkt am Meer liegt der Marae Vaiahu ein riesiger Zeremonienplatz bzw. Tempel für vier Götter der Fischer. In jeder Ecke steht ein riesiger Korallenfels der je einen Gott symbolisiert, hier wurde einstmals für erfolgreichen Fischfang gebetet. Zudem lebten früher die Königsfamilien in dieser Region im Süden, der Platz wurde dementsprechend auch für pompöse Empfänge anderer Staatsoberhäupter von benachbarten Inseln verwendet.

© Bilder: Petroglyph Maupiti / Zoltan Lengyel | Stein-Schildkröte / Zoltan Lengyel | Marae Maupiti / Zoltan Lengyel