Green Sand Beach & South Point Road

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Wo:
im Süden Big Islands

Wie hinkommen:
Mietwagen; Highway 11, dann weiter auf South Point Road

Für wen:
Abenteurer & Naturliebhaber

Wenn Sie sich auf einer Tour an der Westküste Big Islands befinden und die Kealakekua Bay sowie den Puuhonua o Honaunau National Historic Park schon erkundet haben, sollten Sie auf dem Highway 11 noch ein Stückchen Richtung Süden fahren, denn dann fehlt gar nicht mehr viel, bis Sie am südlichsten Punkt der gesamten USA ankommen. Von Kona kommend zwischen Milemarker 69 & 70 fahren sie rechts auf die South Point Road ab, die Sie nach etwa 20 Kilometern Strecke entlang Macadamianuss-Hainen und Lavalandschaft direkt zum Ka Lae führt. (Achtung: bei der Gabelung rechte Abzweigung nehmen.) Hier an den Klippen, wo einst die erste Siedlung Hawaiis entstand, lebt das ursprüngliche Hawaii und die ganze Kraft des Ozeans wird sichtbar. Spazieren Sie entlang der pali (Klippen), inhalieren Sie das End of the world-Gefühl und beobachten Sie die Klippenspringer, die sich über Leitern an den Felsen wieder zurück an Land hangeln. Oder wagen Sie sogar selbst den 13 Meter hohen Sprung von den Klippen in das glasklare Wasser? (Die Sprünge sind erlaubt, erfolgen aber auf eigene Gefahr. Wellengang beobachten!)

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Auf dem Rückweg empfiehlt sich für aktive Urlauber ein Abstecher zum Green Sand Beach. Auf der South Point Road an der Gabelung bei Kilometer 10 nehmen Sie nun die rechte Abzweigung und fahren vorbei am Visitor Center bis ganz zum Ende der Straße. Dort können Sie kostenlos parken. Von hier ist es eine etwa 3,5 Kilometer lange Wanderung bis zum Strand. Der Weg ist unbefestigt und teilt sich teilweise in mehrere Strecken auf – Sie können aber nicht falsch gehen, denn alle Teilstücke führen zum Green Sand Beach. Der beste Zugang zur Bucht liegt auf der äußeren Seite. Gehen Sie also oben einmal um die Bucht herum und steigen Sie dann den ausgetretenen Pfad nach unten. Hier erwartet Sie ein grün-schwarzer Sandstrand, den es so nur einmal auf dem kompletten Archipel gibt. Die grüne Farbe erhält der Strand durch ein Mineral namens Olivin, das durch vulkanische Aktivitäten in diese Bucht gelangt ist. Durch Strömung und Wasserkraft wurden die Olivin-Steine immer kleiner und mischten sich schließlich mit der feinen Lava zu einem olivgrünen Sand.

Achtung: Der Zugang sowohl zum South Point als auch zum Green Sand Beach ist absolut kostenlos. Zwielichtige Verkäufer an den Hauptzugangspunkten behaupten aber leider oft das Gegenteil. Lassen Sie sich nicht verunsichern und bestehen Sie notfalls auf kostenlose Zufahrt!

© Bilder: South Point / Arjunkrsen, CC BY-SA 3.0 | Green Sand Beach / jonny-mt, CC BY-SA 3.0