Wandern auf Oahu

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Wo:
überall auf der Insel

Wie hinkommen:
Mietwagen

Für wen:
Sportlich Aktive, Wanderer

Oahu hat zahlreiche Gesichter zu bieten. Von satt-grünen Tälern über tiefe Canyons bis zu kargen Landschaften. Neben dem Klassiker – der Wanderung zum Diamond Head – gibt es noch zahleiche weitere lohnenswerte Trails, die aktive Urlauber erkunden können. Drei der schönsten Kurzstrecken für Halbtagesausflüge auf Oahu möchten wir Ihnen hier vorstellen.

Kaena Point Trail
Sie möchten dorthin, wo die Seelen toter Hawaiianer auf ihre Vorfahren treffen? Dann unternehmen Sie die Wanderung zum Kaena Point. Der Ka Ena Point ist der westlichste Zipfel Oahus und hat für die Hawaiianer große spirituelle Bedeutung. Wieso? Wandern Sie bis zu diesem äußersten Punkt der Insel und Sie werden es selbst sehen, denn die atemberaubende Aussicht auf den Pazifik und die Waianae-Küste wird Sie ebenso begeistern wie die Hawaiianer.

Die Wanderung ist eher ein Spaziergang, denn der Weg führt entlang einer ebenen Strecke ca. 3 Kilometer bis zur wild-natürlichen Dünenlandschaft am Kaena Point. Der Weg kann von zwei Seiten her begonnen werden: von der Wai’anae-Seite und der Mokule’ia-Seite, beide sind über den Farrington Highway erreichbar und in etwa gleich lang. Welche Weg Sie nehmen, hängt von Ihrer Anfahrtsrichtung ab. Beide Wege führen immer entlang des Ozeans, es gibt keinen Schatten, daher sollten Sie unbedingt genug Wasser und Sonnenschutz mitnehmen. Die komplette Wanderung dauert etwa 3 Stunden.

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Makapuu Lighthouse Trail
Der Makapuu Lighthouse Trail ist ein beliebter Kurzwanderweg im Südosten der Insel, der einzigartige Einblicke in Flora und Fauna gewährt und mit dem Makapuu Leuchtturm auch noch eines der beliebtesten Fotomotive Oahus parat hält. Der asphaltierte Rundwanderweg beginnt an einem Parkplatz am Kalanianaole Highway, direkt an der Abzweigung nach Waimanalo. Entlang des Wanderwegs wachsen Wildblumen und Kakteen, von zahlreiche Bänken und Aussichtsplattformen auf der Tour kann man den faszinierenden Ausblick auf die Ka Iwi Shoreline und die kleinen vorgelagerte Inselchen genießen, die zahlreichen geschützten Vogelarten eine Heimat bieten.

Im Winter hat dieser Weg ein ganz besonderes Highlight zu bieten: von November bis Mai ziehen hier Buckelwale vorbei, die man mit einem mitgebrachten Fernglas sehr schön beobachten kann. Auf dem Weg liegt auch der 1909 erbaute Makapuu Leuchtturm mit seinem ziegelroten Dach. Ein Foto von dem imposanten Bauwerk vor dem blauen Pazifik ist auf diesem Trail obligatorisch. Aber Achtung: es gibt keine Möglichkeit, direkt zum Leuchtturm selbst zu wandern. Der Makapuu Lighthouse Trail ist etwa 2,5 Kilometer lang, man benötigt dafür ca. 2 Stunden Zeit.

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Koko Crater Trail
Etwas anstrengender als die beiden vorhergehenden Wanderungen ist der Trail zum Koko Cater. Der Wanderweg ist eher ein anstrengendes Work-Out, gilt es doch 1048 Stufen bis zum Kraterrand zu erklimmen. Der Treppen sind eigentlichen die alten Gleise einer Versorgungslinie, mit der im Zweiten Weltkrieg Vorräte in einen auf dem Krater liegenden Bunker gebracht wurden.

Stellen Sie Ihren Wagen am Koko Head District Park Parkplatz ab, dort weist ein Schild direkt den Weg zum Beginn des Trails auf der Westseite, der auch Koko Head Stairs genannt wird. Hier starten Sie den anstrengenden Aufstieg auf den Krater. Durch Ausbuchtungen an der Seite entlang der Gleise haben Sie immer wieder die Möglichkeit Pausen einzulegen und andere Wanderer auf dem engen Weg vorbeizulassen. Der Weg hat eine Länge von etwa 2,8 Kilometer und führt direkt zum Puu Mai, dem mit 249 Metern höchsten Punkt des Kraters. Von hier aus hat man einen atemberaubenden Blick auf den Makapuu Point und den Diamond Head. Ungeübte Wanderer sollten sich etwa 1,5 Stunden Zeit für den Aufstieg nehmen, gut trainierte Urlauber schaffen den Weg in der Hälfte der Zeit. In jedem Fall sind Sonnenschutz und viel Wasser obligatorisch.

© Bilder: Wanderpaar & Makapuu Leuchtturm / HTA - Tor Johnson | Coco Krater / Travis.Thurston, CC BY-SA 3.0