Marae Titiroa, Ahu o Mahine & Afareaitu
Wo:
im Norden zwischen Opunohu Valley & Belvedere Aussichtspunkt
Wie hinkommen:
Mietwagen oder geführte Tour
Für wen:
Kulturinteressierte
Nicht nur Raiatea (Marae Taputapuatea) oder Nuku Hiva (Hikokua, Kamuihei & Teiipoka) haben bezüglich archäologischer Stätten und uralter Marae einiges zu bieten, auch in Moorea findet man –wenn auch etwas versteckt und weniger gut restauriert - architektonische Überbleibsel der Ureinwohner Maohi. Mehr als 220 teils stark überwucherte und in den Tiefen des Dschungels versteckte rituelle Plattformen kann man im Herzen Mooreas entdecken.
Hobbyarchäologen und kulturinteressierte Urlauber nehmen dazu die kleine Stichstraße ins Innere der Insel von der Opunohu Bucht aus und fahren ca. vier Kilometer vorbei an der landwirtschaftlichen Hochschule (Lycée agricole) in Richtung Belvedere Viewpoint (auch Roto Nui genannt). markiert. Von dort aus sind es nur noch wenige Minuten zu Fuss zur ersten Plattform.
Der Marae Titiroa wurde 1969 vom hawaiianischen Professor Sir Yosihiko Sinoto restauriert. Hier findet man eine Zeremonienplattform (ahu) auf der gebetet und Tiere geopfert wurden. Etwa 50 Meter nordwestlich liegt ein großes Versammlungsareal auf dem Feste stattfanden und Gäste von den Dorfoberhäuptern empfangen wurden.
Etwa 250 Meter einen kleinen Nebenpfad hinunter liegt der sehenswerte Marae Ahu o Mahine (markiert als council platform) aus dem 18. Jahrhundert inmitten eines spektakulären Kastanienhains (mape). Wieder zurück auf dem Hauptpfad gelangt man vom Marae Titiora in etwa 200 Metern zu einer alten Bogenschieß-Plattform, auf der Wettkämpfe im Distanz-Schießen mit Pfeil und Bogen ausgetragen wurden. Direkt links daneben findet man den Marae Afareaitu, die älteste Kultstätte des Areals aus dem Jahr 900 nach Christus.
Tipp: Nehmen Sie auf ihrem Ausflug zur Marae-Region unbedingt Mückenschutzmittel mit. Hier herrscht Moskitoalarm!
© Bilder: Marae Mape / © Xavier Lancry | Titiroa / tim-mckenna.com | Plattform /© Xavier Lancry