Marae Mahaitea & Arahurahu

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Wo:
Mahaitea: Südküste bei Papara, PK 39,2 & Arahurahu: Westküste bei Paea, PK 22,5

Wie hinkommen:
Mietwagen, geführte Tour

Für wen:
Kulturinteressierte

Alle, die sich für Kultur interessieren, werden auf einem Tahiti Urlaub an der Besichtigung einer der beiden großen Marae der Insel nicht vorbeikommen. Die teils sehr alten Gesteinsformationen, waren früher Kultstätten zum Beten und Abhalten von Zeremonien und dienen oft selbst heute noch für Einheimische als Platz der Einkehr oder als Location für wichtige Feste.

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Marae Mahaitea

Das Marae Mahaitea ist die größte je auf der Insel entdeckte Kultstätte. Die direkt an der Südküste bei Papara liegenden Überbleibsel der Stätte, besaßen zur Zeit James Cooks einen Sockel von 88 Metern Länge und 29 Metern Breite, auf dem eine 11-stufige Pyramide von 13 Metern Höhe thronte. Das gesamte Areal umfasste eine steinerne Basis von über 7200m². Heute sind von diesem riesenhaften Wirkungsort nur noch wenige Ruinen übriggeblieben. Mit viel Fantasie und den Infotafeln vor Ort kann man die ursprünglich überwältigende Größe des früheren Kultraumes zumindest erahnen.


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Marae Arahurahu

Direkt im landschaftlich sehr sehenswerten Tal von Paea an der Westküste liegt eine weitere Hinterlassenschaft der Polynesier, das Marae Arahurahu. Die Kultstätte wurde im Jahr 1954 komplett restauriert und dient bis heute als Veranstaltungsort für alte Riten des Pazifiks – vor allem während des Heiva Nui Festivals jeden Juli. Marae Arahurahu, was so viel bedeutet wie Tempel der Asche, ist aufgrund seines sehr guten Zustands das am meisten besuchte Marae Tahitis. Mit Hilfe zahlreicher Informationstafeln vor Ort bekommt man einen umfassenden Einblick zur Bedeutung aller Teile des Geländes. Wer anschließend noch nicht genug von der Kultur der Polynesier hat, besucht noch das nahegelegene Marae Taata, das ebenfalls sehenswert ist.

© Bilder: Arahurahu Überblick / PHILIPPE BACCHET | Restaurierter Tikie / Luis Correia | Zeremonie Heiva / © Grégoire Le Bacon - O Tahiti e